Dienstag, 31. Mai 2011

Ab heute Nacht: RTL 2 zeigt 9. Staffel von Smallville

Wie ich bereits Mitte April 2011 berichtete, startet RTL 2 in der Nacht zu Mittwoch die neunte Staffel von Smallville. Die Wiederholung der Serie Heroes verschiebt sich dadurch um eine Stunde nach hinten. Wer also die neuen Abenteuer von Clark Kent und seinen Freunden erleben will, der muss sich wach halten (vorzugsweise mit True Blood, das als Lead-In fungiert) oder seinen Recorder programmieren. 

Es ist wirklich schade, dass RTL 2 keinen anderen Sendeplatz für die Serie gefunden hat, nachdem man sie zwischenzeitlich sogar in der Primetime zeigte, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Bevor Smallville zu RTL 2 wechselte, lief die Serie mehrere Jahre lang immer samstags im Nachmittag bei RTL. Nun ist man also im Nachtprogramm angekommen. Es ist auch dieser respektlose Umgang mit ihren Lieblingsserien, der viele Fans dazu bringt, sich vom Free-TV abzuwenden und die Episoden nur noch online oder auf DVD zu schauen. Was hätte dagegen gesprochen, Smallville ab 22:00 Uhr nach dem Spielfilm zu zeigen? Klar, als Lead-In für True Blood spricht manches durchaus für Torchwood, doch Free-TV Premieren zwischen jeder Menge Wiederholungen zu platzieren spricht nicht dafür, dass man seitens des Senders wirklich Interesse an dem Material hat, das man dem Zuschauer nun erstmals im frei empfangbaren Fernsehen zeigt.

Einen Vorteil hat der späte Sendeplatz jedoch: Für die Quoten, die Serien oder Filme um diese Uhrzeit einfahren, interessiert sich wirklich niemand mehr. Die Gefahr, dass Smallville wegen schwacher Marktanteile vorzeitig das Feld räumen muss, besteht daher de facto nicht. Zugegeben, wer die Serie wegen des unfreundlichen Sendeplatzes ohnehin nicht mehr verfolgen kann, tröstet diese Aussicht auch nicht sonderlich. Fernsehen ist einfach nicht fair.

Den Auftakt der neunten Staffel von Smallville zeigt RTL 2 am Mittwoch um 00:10 Uhr.

Warner und DC Comics gehen in die Luft: "Hawkman" Kinofilm in Planung

Bei DC Comics und Warner Bros. lösen sich Licht und Schatten derzeit ab, wenn es darum geht, ihre Superhelden ins Kino oder Fernsehen zu bringen. Zwar kommt bald Green Lantern ins Kino, doch gleichzeitig erlebte das Studio mit Wonder Woman erst kürzlich ein Fiasko, als ein angeblich durchaus ansprechender Pilotfilm nicht für die Bestellung einer Serie durch den Sender NBC reichte. Ungeachtet dessen ist man bei einem weiteren Projekt nun in die Planungsphase eingetreten.  

So berichtet die Website Badass News, dass Warner nach einem Autoren für einen Film sucht, in dessen Zentrum der Superheld Hawkman stehen soll. Die Figur, mit bürgerlichem Namen Carter Hall, gibt es schon seit 1940 und sie erlebte in den vergangenen Jahrzehnten einige Neudefinitionen, so dass gleich mehrere Entstehungsgeschichten des Superhelden für einen Film zur Auswahl stehen.

Zuletzt sah man Hawkman in der TV-Serie Smallville, wo er von Michael Shanks, bekannt als Daniel Jackson aus Stargate SG-1, verkörpert wurde. Dass die Wahl von Warner Bros. gerade auf diesen Helden fällt, kommt natürlich nicht von ungefähr. Nach dem Vorbild des Konkurrenten Marvel, der eine Reihe von Superhelden zunächst in eigenen Filmen (Iron Man 1 + 2, Thor, Captain America: The First Avenger) etablierte, um sie im nächsten Jahr in The Avengers als Team auftreten zu lassen, bringt nun auch Warner/DC seine Helden in Stellung. Ziel ist ein Film mit der Justice League of America, dem Vorzeigeteam des DC-Universums, zu dem neben Superman, Batman und Wonder Woman eben auch Green Lantern und Hawkman gehören. Wetten, dass wir bald auch etwas über einen Green Arrow-Film hören?

Als Stan Lee 1963 The Avengers  für Marvel Comics erfand, nahm er sich übrigens die JLA als Vorbild. Nun eifert DC Comics dem Konkurrenten nach. Verkehrte Welt, doch gut für die Fans. 


Quoten: Sehr bitterer Abend für Primeval - Eureka erholt sich leicht

Den letzten Montag wird man bei ProSieben bestimmt schnell abgehakt haben, denn alle Serien des Mission Monday verloren an Reichweite und somit Marktanteile. Doch das Leiden hat noch kein Ende, denn auch diese Woche lief es für Primeval und Human Target richtig schlecht, doch zumindest Eureka konnte sich verbessern.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Als erste Serie musste gestern erneut Primeval in den Ring. Mit 1,49 Mio. Menschen erreichte man sogar noch weniger Zuschauer als in der Vorwoche (-0,05 Mio.) und markierte damit einen neuen Tiefstwert für die laufende Staffel. Da ist es auch kein Trost, dass der Marktanteil auf 5,4 Prozent zulegte (+0,1%). Dass wieder Publikum verloren ging, lag wie vor sieben Tagen an der Zielgruppe, denn dort schalteten nur noch 1,04 Mio. werberelevante Zuschauer ein (-0,04 Mio.). Dies ist ebenfalls ein neuer Negativrekord, was auch für die Quote gilt, die zum ersten Mal in dieser Season mit 9,8 Prozent nur noch einstellig ausfiel (-0,3%).  Was ist da bloß los?

Letzten Montag konnte erstmals in dieser Staffel die Serie Eureka mehr werberelevante Zuschauer unterhalten als das Lead-In Primeval. Diese Woche war es auch im Bezug auf das Gesamtpublikum der Fall. Insgesamt erreichte man 1,54 Mio. Menschen (+0,04 Mio.) und machte somit zumindest einen Teil der Verluste aus der Vorwoche wieder wett. Der Marktanteil stieg wieder auf 5,3 Prozent (+0,2%). Verantwortlich für die Steigerung beim Gesamtpublikum war die Zielgruppe, aus der 1,20 Mio. Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren einschalteten (+0,04 Mio.). Die Quote war mit 10,2 Prozent wieder zweistellig (+0,3%).

Human Target konnte sich im Ausschluss vom Tiefstwert, den man letzte Woche eingefahren hatte, leider nicht erholen, denn wie letztes Mal waren insgesamt 1,13 Mio. Menschen dabei (+/-0,0%). Die Quote ging sogar noch weiter zurück und lag bei schwachen 4,8 Prozent (-0,1%). In der Zielgruppe lockte man mit 0,84 Mio. Menschen wieder etwas mehr Zuschauer an (+0,1 Mio.), wovon die Quote aber nicht profitieren konnte, die auf 8,2 Prozent zurückging (-0,4%). So schlecht lief es in der zweiten Staffel noch nie. Kaum mehr zu glauben, dass die Serie einmal ein Hoffnungsträger im Programm von ProSieben war.


Ausblick:

Nächste Woche dürfen Primeval, Eureka und Human Target erneut ihr Glück versuchen und hoffentlich auch finden.


Fazit:

Unter den Blinden ist bekannt der Einäugige König und diese Rolle fällt in dieser Woche eindeutig Eureka zu, denn während die anderen Serien neue Negativrekorde aufstellten, konnten sich Sheriff Carter und Co zumindest leicht erholen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Serien des Mission Monday weiterhin durchweg unterhalb des Senderschnitts verharren, ein Bild, am das man sich inzwischen gewöhnt hat. Als Realist darf man die Hoffnung langsam aufgeben, dass sich daran in dieser Staffel noch einmal etwas ändernd. Was den Beobachter aber erschrecken muss, ist die Geschwindigkeit, in der vor allem Primeval an Zuschauern verliert. Allein innerhalb der letzten beiden Wochen kehrten 280.000 werberelevante Menschen der Serie den Rücken. Diese Zahl verdoppelt sich noch, wenn man die aktuellen Werte mit dem Staffelauftakt vergleicht, der jedoch auch intensiv beworben wurde. Für den Sender, der eigenes Geld in die Produktion der neuen Folgen gesteckt hat, ein echter Schlag ins Gesicht. Man wird sich wohl gut überlegen, ob man als Investor weiter an Bord bleibt.  


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Sonntag, 29. Mai 2011

Torchwood: John Barrowman und Russell T. Davies verraten Details zu "Miracle Day"

Als bekannt wurde, dass die BBC für die vierte Staffel von Torchwood einen amerikanischen Partner ins Boot holen würde, waren viele Fans positiv gestimmt, denn die zusätzliche Dollarspritze lässt eine deutlich aufwändigere Produktion zu als dies bislang der Fall war. 

Eines jedoch machte den Anhängern durchaus Kopfzerbrechen, denn sie fragten sich, ob die US-Partner darauf bestehen würden, die Darstellung von Jack Harkness als sexuell vielseitig interessiertem Charakter abzumildern, um Torchwood: Miracle Day für das angeblich so prüde amerikanische Publikum akzeptabel zu machen. In einem Artikel,der von Entertainment Weekly veröffentlicht wurde, erteilten Hauptdarsteller John Barrowman und Serienerfinder Russell T. Davies solchen Spekulationen nun eine deutliche Absage.

So sagte Barrowman, dass er die Hauptrolle nicht weiterhin übernommen hätte, wenn man bei Torchwood: Miracle Day dem Stil der Serie nicht treu geblieben wäre. Herz und Seele der Serie seien erhalten geblieben und dies gelte auch für die Charakterisierung der Figur des Captain Jack Harkness. Dieser werde auch in der neuen Staffel mehrere sexuelle Erlebnisse mit einem männlichen Partner haben. Russell T. Davies brach sogar eine Lanze für das US-Fernsehen, indem er sagte, dass man dort in Serien wie Glee, Modern Family oder $#*! My Dad Says sehr entspannt mit dem Thema Homosexualität umgehe und zwar in einer Art, die er derzeit im britischen Fernsehen vermisse. 

Außerdem enthüllten die beiden weitere Details zur Handlung von Torchwood: Miracle Day. 

Ab hier äußerste Spoiler-Gefahr!

So ist bekanntlich die Prämisse der vierten Staffel, dass von einem Tag auf den anderen kein Mensch auf Erden mehr stirbt. Einer macht da jedoch eine große Ausnahme, denn Captain Jack Harkness, bislang unsterblich, ist plötzlich der einzige Sterbliche auf dem Planeten, der einer Armee von Feinden gegenübersteht, die er nicht töten kann! Barrowman verriet, dass die Fans in den neuen Folgen viel über die Vergangenheit von Captain Jack erfahren werden. So wird eine alte Beziehung von ihm auf den Plan treten, die viel von dem geprägt hat, was ihn heute ausmacht. Auch werde es um die Beziehung zwischen Jack und Gwen gehen.

Gwen, so erzählte Eve Myles, wird in doppelter Rolle als beschützende Mutter und Kämpferin zu sehen sein. Sie werde der Bedrohung nicht aus dem Weg gehen und gezwungen sein, das größte Opfer ihres Lebens zu bringen. Die Schauspielerin zeigte sich sehr zufrieden mit dem, was Cast und Crew mit den neuen Folgen geleistet hätten. 

Die Produzenten sind sich natürlich darüber im Klaren, dass viele US-Zuschauer zuvor noch nie etwas von Torchwood gehört haben. Doch diesen werde der Einstieg recht leicht gemacht, sagte Russell T. Davies. Zu Beginn der ersten neuen Episode würden zahlreiche neue Charaktere ihren ersten Auftritt haben, die ebenfalls keine Kenntnisse über die Torchwood-Organisation hätten und deshalb viele Fragen stellen würden, die wahrscheinlich auch das Publikum hat. Mit den Figuren würden auch die Zuschauer ihre Antworten bekommen und so in die Serie eingeführt.
Torchwood: Miracle Day startet am 8. Juli 2011 beim US-Sender Starz. 


Verstorben: Jeff Conaway ( 1950 bis 2011)

Leider hat die Welt der Science-Fiction wieder ein bekanntes und beliebtes Gesicht verloren.

Am Freitag verstarb im Alter von 60 Jahren der Schauspieler Jeff Conaway, den SF-Fans vor allem aus der Space Opera Babylon 5 kennen, wo er als Sicherheitsoffizier Zack Allen zu sehen war. Seinen Durchbruch im TV feierte er als Bobby Wheeler in der Serie Taxi. Im Kino spielte er 1978 erfolgreich an der Seite von John Travolta und Olivia Newton-John in dem Musicalfilm Greese.

Seit vielen Jahren kämpfte Jeff Conaway, der am 5. Oktober 1950 in New York geboren wurde und zwei Mal verheiratet war, mit Drogenproblemen. 2008 machte er öffentlich in der TV-Show Celebrity Rehab einen Versuch, um von Drogen und Alkohol wegzukommen. Ein Jahr später wurde er allerdings wieder rückfällig und musste in der Folgezeit mehrfach wegen Drogenmissbrauchs im Krankenhaus behandelt werden. Ob nun Drogen für seinen Tod schlussendlich verantwortlich waren, wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Jeff Conaway soll nach Informationen aus seinem Umfeld ohne Schmerzen verschieden sein.

Den Angehörigen und Freunden des Schauspielers sei an dieser Stelle tiefempfundenes Beileid ausgedrückt.

Seine Fans werden ihn nicht vergessen.

Freitag, 27. Mai 2011

Quoten: Vox punktet mit Drachen und Zombies

Gestern zeigte Vox im Rahmen seines Spielfilmabends zwei Genrefilme und fuhr damit zumindest in der Zielgruppe sehr ordentliche Quoten ein.

Zum Start in die Primetime sahen insgesamt 1,95 Mio. Menschen den Fantasyfilm Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter. Der Marktanteil konnte sich ebenfalls sehen lassen, denn er lag mit 6,5 Pozent satt über Senderschnitt. In der Zielgruppe lief es sogar noch besser, denn 1,18 Mio. Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren bedeuteten eine zweistellige Quote von glatten 10,0 Prozent. Auch hier ließ man den Senderschnitt deutlich hinter sich.

Im Anschluss wurde es dann gruselig, denn man zeigte den britischen Streifen 28 Weeks Later. Das Interesse des Gesamtpublikums ließ zu wünschen übrig, denn man unterhielt nur 1,09 Mio. Menschen. Damit kam man über einen unterdurchschnittlichen Marktanteil von 5,3 Prozent nicht hinaus. Die werberelevanten Zuschauer überzeugte man dennoch, denn 0,81 Mio. von ihnen waren dabei. So sprang am Ende mit 9,0 Prozent eine Quote oberhalb des Senderschnitts heraus. 


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Fernseh-Tipp: Das Ende der Angst? (heute ab 21:45 Uhr bei ARTE)

Wie schön wäre es, man könnte quälende Erinnerungen einfach und endgültig löschen. Was nach Science-Fiction klingt, könnte schon bald Realität sein. Ein Hoffnungsschimmer für traumatisierte Menschen - wie Robert Müller, der als Soldat das Grauen des Krieges erlebte oder Joel Coutu aus Kanada, der Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls wurde.

Oder ist das ein gefährlicher Weg für die Gesellschaft?

Die Dokumentation berichtet von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Hirnforschung. So hat André Fischer am European Neuroscience Institut in Göttingen ein Enzym entdeckt, das für die Speicherung der Angst im Langzeitgedächtnis verantwortlich ist. Und in Kanada soll ein einfaches Medikament Menschen von traumatischen Erinnerungen befreien. Der Psychologe Alain Brunet führt dazu eine klinische Studie durch. In München dagegen verfolgt man eine Traumatherapie durch einfache Augenbewegungen, Eye Movement Desensitization and Reprocessing, kurz EMDR. Gemeinsam ist diesen Therapien, dass die ursprünglich negative Erinnerung manipuliert und die Menschen von ihren qualvollen Erinnerungen befreit werden sollen.

Die Dokumentation Das Ende der Angst? Wie Wissenschaftler unsere Erinnerungen manipulieren läuft heute ab 21:45 Uhr bei Arte.
 

Donnerstag, 26. Mai 2011

Men in Black 3: Neue Fotos vom Set veröffentlicht

Von Set des kommenden Sequels Men in Black 3 gibt es neue Fotos, welche die beiden Hauptdarsteller Will Smith und Josh Brolin zeigen. Aufgenommen wurden sie in Stadtteil Queens von New York, wo derzeit die Dreharbeiten stattfinden.
Neben Will Smith und Josh Brolin sind außerdem noch Tommy Lee Jones, Jemaine Clement, Emma Thompson, Nicole Scherzinger, Alice Eve and Michael Stuhlbarg mit von der Partie. Regie führt erneut Barry Sonnenfeld.

Men in Black 3 kommt am 25. Mai 2012 in die amerikanischen Kinos. 



Total Recall: Kate Beckinsale und Jessica Biel bestätigt - Bill Nighy verhandelt noch

Im Juni beginnen die Dreharbeiten zur Neuauflage des Science-Fiction-Films Total Recall und nachdem Colin Ferrell schon seit längerer Zeit als Hauptdarsteller fest steht und somit Nachfolger von Arnold Schwarzenegger wird, sind nun auch im Bezug auf die weiblichen Hauptrollen die Würfel gefallen.

So meldet die Website Collider, dass Kate Beckinsale, wie seit letzten Monat bereits gemunkelt, Sharon Stone in der Rolle Douglas Quaids Ehefrau Lori beerben wird. Aufgrund der Tatsache, dass ihr Ehemann Lene Wiseman als Regisseur des Remakes fungiert und die beiden schon in den Underworld-Filmen zusammengearbeitet haben, kommt die Entscheidung sicher nicht ganz überraschend. 

Für die zweite weibliche Hauptrolle, die der Widerstandskämpferin Melina, wurde nun Jessica Biel verpflichtet. Die 29-Jährige ist Genre-Fans aus Filmen wie Stealth - Unter dem Radar oder auch Blade 3 gut bekannt. In dem Film Next spielte sie an der Seite von Nicolas Cage. 

Als Bösewicht und damit Nachfolger von Ronny Cox steht Bryan Cranston bekanntlich inzwischen fest (ich berichtete), so dass nur noch ein Schauspieler für die Rolle des Quatto gefunden werden muss, im Originalfilm Führer des Widerstands gegen das Mars-Regime. Dieser Part wird im Remake auf jeden Fall etwas angelegt sein, denn die Handlung spielt dieses Mal komplett auf der Erde. Bei Hollywood Reporter ist in diesem Zusammenhang zu lesen, dass Columbia Pictures mit Bill Nighy in Verhandlungen steht, um diesen für die Rolle zu gewinnen. Sollte der an Bord kommen, gäbe es ein Wiedersehen mit Len Wiseman und Kate Beckinsale, denn der Schauspieler war auch in den Underworld-Filmen dabei. 

Wie sein Vorgänger, so basiert auch der neue Film auf der Kurzgeschichte We Can Remember It For You Wholesale (dt.: Erinnerungen en gros) von Philip K. Dick. 

Total Recall soll am 3. August 2012 in die amerikanischen Kinos kommen.  


Quoten: Warehouse 13 hält der Konkurrenz stand

Nun schon in der fünften Woche läuft im Rahmen des SciFi Mittwoch die Serie Warehouse 13. Da man immer Doppelfolgen sendet, nähert sich die erste Staffel bereits ihrem Ende. Nach einer spürbaren Erholung der Quoten in der letzten Woche machte gestern die Konkurrenz in Form des Relegationsspiels der Fußball Bundesliga den Agenten Lattimer und Bering das Leben deutlich schwerer. Stargate Universe und Bionic Woman blieben stabil. 


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Die neue Doppelfolge von Warehouse 13 wurde von insgesamt 0,99 Mio. Menschen gesehen (-0,33 Mio.) und rutschte mit einem Marktanteil am Gesamtpublikum von 3,5 Prozent leicht unter den Senderschnitt (-1,1%). In der Zielgruppe blieben 0,64 Mio. werberelevante Zuschauer der Serie treu (-0,15 Mio.), was immerhin noch genügte, um sich mit einer Quote von 5,8 Prozent auf Höhe des Senderschnitts zu halten (-1,3%). Eine gute Leistung angesichts des starken Gegenprogramms.

Im Anschluss ging es mit Stargate Universe weiter. Die Serie verlor einige Zuschauer, doch 0,72 Mio. Menschen blieben dran (-0,02 Mio.), sodass die Quote nur auf 2,8 Prozent nachgab (-0,2%). In der Zielgruppe konnte man die zweite Woche in Folge leicht zulegen und kam auf insgesamt 0,47 Mio. Interessierte (+0,05 Mio.). Der Marktanteil stieg dadurch leicht auf 4,4 Prozent (+0,1%).

Bionic Woman bildete den Abschluss des Line-Ups und unterhielt insgesamt 0,48 Mio. Menschen (+0,04 Mio.). Der Marktanteil konnte davon jedoch nicht profitieren und lag unverändert bei schwachen 2,9 Prozent (+/-0,0%). In der Zielgruppe konnte man 0,32 Mio. junge Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren erreichen (+0,03 Mio.) und sich damit immerhin noch eine Quote von 4,5 Prozent sichern (+0,1%). Jedoch liegt man auch weiterhin deutlich unterhalb des Senderschnitts.

Doch nicht nur der SciFi Mittwoch tat sich gestern schwer, auch die Spielfilme bei Kabel Eins liefen deutlich schwächer als gewohnt. So lockte der Film Das Geisterschloss nur 1,02 Mio. Menschen an (-0,25 Mio. im Vergleich zu Akte X - Der Film vor einer Woche). Die Quote blieb mit 3,6 Prozent unterhalb des Senderschnitts (-0,9%). Gerade in der Zielgruppe musste man Federn lassen, denn lediglich 0,61 Mio. werberelevante Zuschauer wollten den Film sehen (-0,19 Mio.). Deshalb fiel der Marktanteil mit 5,4 Prozent (-1,9%) auch unterdurchschnittlich aus. 
Auch die Ausstrahlung des Science-Fiction-Klassikers Alien konnte nicht begeistern. Zu später Stunde schalteten insgesamt 0,55 Mio. Menschen ein, was einen schwachen Marktanteil von 3,5 Prozent bedeutete. Davon entfielen 0,41 Mio. auf die Zielgruppe und mit einer Quote von 5,9 Prozent kam man dem Senderschnitt zwar nahe, blieb schlussendlich jedoch darunter hängen. 


Ausblick: 

Nächste Woche kehren Warehouse 13, Stargate Universe und Bionic Woman auf die Bildschirme zurück. 


Fazit:

Kein toller Abend für den SciFi Mittwoch, doch immerhin konnte Warehouse 13 in der wichtigen Zielgruppe den Senderschnitt halten. Das Eichhörnchen ernährt sich eben mühsam. Ohne Fußball-Konkurrenz könnte es wieder besser laufen. Stargate Universe und Bionic Woman schleppen sich weiter. Die Fangemeinde erweist sich zwar als klein aber dennoch treu. Dass Spielfilme nicht das Allheilmittel sind, musste Kabel Eins gestern erfahren. Jedoch drückte auch hier das Gegenprogramm die Quoten. Darum ist hier ist eine Steigerung in der nächsten Woche absolut denkbar.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Rezension: Lightstreams 6 - Das Ende der Welt (Mindcrusher Studios)

Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Blog schon einmal über die Reihe Lightstreams der Miscrusher Studios berichtet. Dabei handelt es sich um eine Hörspielanthologie, die von TV-Serien wie The Twilight Zone oder Outer Limits inspiriert wurde. Am 13. Mai erschien die sechste Episode mit dem Titel Das Ende der Welt. Wie die übrigen Folgen kann auch die neue Geschichte von der offiziellen Website der Serie kostenlos heruntergeladen werden.

Der Privatdetektiv Harvey Boone bekommt einen Fall, der zunächst ganz einfach aussieht. Doch wer sich in den Fängen der Lightstreams befindet, unterliegt manchmal ganz anderen Gesetzen (Pressetext).

Wer schon einmal eine Geschichte geschrieben hat, der weiß ein Lied davon zu singen, dass es wesentlich schwieriger ist, sich kurz zu fassen, als sich in langen Ausführungen zu ergehen. Nun sind die Lightstreams als eine Reihe von Kurzgeschichten angelegt und Autor Frank Hammerschmidt, der zuvor als Autor des Hörspiels Das Mayfield Pensionat und der Lesung Das Auge des Phoenix aus der Reihe Endstation Morgen der Mindcrusher Studios überzeugen konnte, hat sich wirklich an die Vorgabe gehalten, ein Kurzhörspiel zu schreiben. Inklusive Intro und Outro kommt Das Ende der Welt auf gerade einmal 15 Minuten Laufzeit.

Nicht viel Zeit also, um ein interessantes Szenario zu entwickeln, doch wie in den anderen Folgen auch, gelingt dies erneut gut. Die Auflösung ist sicherlich Geschmackssache und hat mir persönlich nicht so gut gefallen, weil die Motivation der Figuren nicht recht zu überzeugen weiß. Hier wurde mit Blick auf die Laufzeit des Hörspiels etwas zu viel übers Knie gebrochen. Unterm Strich aber dennoch eine gute Geschichte.

Die Leistung von Clemens Nicol als Harvey Boone geht in Ordnung, auch wenn man ihm den hartgesottenen Privatdetektiv nicht immer ganz abnimmt. Insa Müller als Mrs Richardson, Timo Landsiedel als Barkeeper, Niklas Wagner als Junge, Oliver Scheffel als Police Officer und René Wagner als Dr. Grant machen ebenfalls einen guten Job. Markus Raab überzeugt erneut als Bewahrer.

Der Schnitt, ebenfalls von Frank Hammerschmidt, ist sauber ausgeführt und die Musik, erstmals in der Serie komponiert von Jean Pierre Böhm, ist eine gute Unterstützung für die Handlung des Hörspiels. Die Soundeffekte wurden insgesamt gut ausgewählt. In einer Szene hat man es mit dem Raumhall etwas übertrieben. Es klingt nicht, als befände sich die Person in einem Flur, sondern in einer Kathedrale. Dies kann aber den positiven Gesamteindruck nicht schmälern.

Lightstreams 6 – Das Ende der Welt ist ein schöner Beitrag zu dieser kostenfreien Hörspielreihe, die allen Science-Fiction-Fans zu empfehlen ist und uns hoffentlich noch eine Weile erhalten bleibt.


Drehbuchprobleme: Verschiebt sich der nächste "Star Trek" um 6 Monate?

Die Fans von Star Trek hatten sich eigentlich den 29. Juni 2012 bereits rot om Kalender angestrichen, denn an diesem Tage sollte Star Trek 2 in die amerikanischen Kinos kommen. Ein Bericht bei Deadline, lässt jedoch darauf schließen, dass sich der Start des Film deutlich nach hinten verschieben könnte.

Grund dafür ist eine Verkettung von Ursachen, die ihren Ursprung bei J.J. Abrams hat. Der Kopf hinter Serien wie Lost oder Fringe war der Regisseur des letzten Films und bringt seinen neuen Streifen Super 8 demnächst in die Kinos. Obwohl er immer wieder geäußert hat, er könne es sich gut vorstellen, auch beim Star Trek Sequel wieder die Regie zu übernehmen, ist seine Entscheidung diesbezüglich immer noch nicht fix. Davon machen aber dessen Kollegen Roberto Orci, Alex Kurtzman und Damon Lindelof abhängig, ob sie erneut als Drehbuchschreiber für Star Trek aktiv werden. Mehr als einen Entwurf mit 70 Seiten Umfang haben sie bislang nicht vorzuweisen. Außerdem waren die drei in der Zwischenzeit für andere Projekte aktiv. So war Orci als Autor an Cowboys & Aliens beteiligt und Lindelof schrieb das Skript für Prometheus, den neuen Film von Ridley Scott. Sollte Abrams demnächst endgültig für Star Trek 2 zusagen, wovon derzeit die meisten Beobachter ausgehen, müsste es mit dem Fertigstellen des Skripts wirklich schnell gehen, sonst ist der Starttermin des Streifens nicht zu halten. Jedoch ist ein eilig zusammengeschustertes Skript wirklich keine gute Basis für einen erfolgreichen SF-Film.

Das fehlende Drehbuch ist allerdings nicht das einzige Problem, vor dem Star Trek 2 derzeit steht, denn auch mit die Terminplanung von Hauptdarsteller Chris Pine macht Schwierigkeiten. Dieser wird nämlich die Hauptrolle des neuen Jack Ryan-Films übernehmen, basierend auf den Romanen von Tom Clancy. Produzierendes Studio ist ebenfalls Paramount. Ursprünglich hätte Pine diesen Film vor Star Trek 2 drehen sollen, doch auch in diesem Fall liegt bislang kein brauchbares Skript vor. David Koepp wurde engagiert, um das Drehbuch von Adam Cozad zu überarbeiten, hat damit jedoch erst diese Woche angefangen. Derzeit geht Paramount davon aus, dass die Tom Clancy Verfilmung erst sechs Monate später als geplant auf die Leinwände kommen wird.

Gleiches scheint darum auch dem nächsten Star Trek Film zu blühen, es sei denn, Orci, Kurtzman und Damon Lindelof schalten von Impuls- auf Warpantrieb und legen kurzfristig ein Skript vor, auf dessen Basis ein guter Film gedreht werden kann. Besonders wahrscheinlich ist dies aber nicht, denn die Messlatte liegt durch den letzten Film ziemlich hoch. Die Fans wären sicherlich traurig, mindestens ein halbes Jahr länger warten zu müssen als ursprünglich angenommen, doch ein schlechter Film wäre eine noch viel größere Enttäuschung. Diese sollte man ihnen ersparen.


Carrie Remake: Megan Fox will Rache!

Am 3. Juni 2011 kommt der Blockbuster Transformers 3 in unsere Kinos und manche Fans trauern noch immer, dass Megan Fox sich mit überzogenen Kritik an Regisseur Michael Bay selbst aus dem Streifen katapultiert hat. Ersetzt wurde sie kurzerhand durch das Model Rosie Huntington-Whiteley. Auch wenn sie es nicht zugeben wird, so dürfte Schauspielerin ihre damalige Wortwahl inzwischen bedauern, denn ihre Filmkarriere liegt spätestens seit dem Flop Jonah Hex am Boden. Aktuell ist sie im Kino nur als das Gesicht (und der Körper) einer Werbekampagne des Labels Armani zu sehen.

Trotz geäußerter Ambitionen, Hollywood zeitweilig den Rücken kehren zu wollen und am Broadway als Schauspielerin zu überzeugen, hat sich die Aktice nun für die Hauptrolle in der Neuverfilmung des Klassikers Carrie ins Gespräch gebracht, den Brian De Palma 1976 auf Basis des Romans von Stephen King inszenierte. Der Film erzählt die Geschichte einer paranormal begabten High-School Schülerin (damals gespielt von Sissi Spacek), der von ihrer Mutter und den Mitschülern solange übel mitgespielt wird, bis sie schreckliche Rache nimmt. 1999 entstand das Sequel Carrie 2 und 2002 ein Remake fürs Fernsehen. Überzeugen konnte jedoch nur der Originalfilm.

Nun will Megan Fox das Remake also nutzen, um ihrer Karriere neuen Schub zu geben und outete sich schon einmal schnell als großer Fan des Filmklassikers. Auch soll sie ihr Management angewiesen haben, alles zu tun, damit sie die Rolle bekomme. Ziemlich viel Aufwand, den die 25-Jährige da angeblich treibt, denn das Remake von Carrie befindet sich in einer frühen Planungsphase. Es gibt noch kein Drehbuch und einen Regisseur hat man auch noch nicht unter Vertrag. Von solchen Faktoren machen Stars in der Regel abhängig, ob sie sich mit einem Projekt näher beschäftigen oder nicht. Megan will sich aber scheinbar frühzeitig positionieren, denn ihr ist wohl auch klar geworden, dass es an hübschen Gesichtern in Hollywood nicht mangelt, die nur darauf warten, sie aus dem Geschäft zu drängen. Transformers 3 hat ihr gezeigt, wie es laufen kann. Aber ist sie wirklich die richtige Besetzung für die Hauptrolle in der es auf mehr ankommt, als nur gutes Aussehen?


X-Men: Erste Entscheidung: Weiterer spannenden Trailer veröffentlicht

Knapp zwei Wochen dauert es noch, bis die Mutanten aus dem Hause Marvel mit X-Men: Erste Etenscheidung endlich auf die Kinoleinwand zurückkehren. Klar, dass jetzt die Frequenz, mit der neue Trailer oder Sneak Peaks veröffentlicht werden, noch einmal zunimmt.

Hier ist ein neuer Trailer, der uns die Helden des Films etwas näher vorstellen soll:


In den Hauptrollen des Films sind James McAvoy, Michael Fassbender, Rose Byrne, January Jones, Kevin Bacon, Nicholas Hoult, Jennifer Lawrence, Caleb Landry Jones, Lucas Till, Edi Gathegi, Jason Flemyng, Oliver Platt, Morgan Lily, Zoe Kravitz und Bill Bilner zu sehen. Einen weiteren interessanten Sneak Peak kann man sich bei Coming Soon genemigen.

X-Men: Erste Entscheidung kommt am 9. Juni 2011 in die deutschen Kinos.


Cowboys & Aliens: Actiongeladener neuer TV-Spot erschienen

Der Film Cowboys & Aliens von Regisseur Jon Favreau gehört bestimmt zu den ungewöhnlichsten SF-Filmen dieses heißen Kinosommers. Nun wurde ein neuer TV-Spot veröffentlicht, der sich auf den mysteriösen Fremden konzentriert, der von Daniel Craig gespielt wird.


Neben Daniel Craig sind auch noch Harrison Ford, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Adam Beach, Paul Dano, Noah Ringer, Keith Carradine, Clancy Brown, Ana de la Reguera und Abigail Spencer mit dabei. 

Cowboys & Aliens kommt am 25. August 2011 in die deutschen Kinos.


Quoten: Torchwood und True Blood interessieren wieder mehr Zuschauer

Letzte Woche ging bei RTL 2 die Vampirsaga True Blood in ihre zweite Runde und schaffte Werte auf Höhe des Senderschnitts. Gestern lief es vom Zuschauerinteresse her sogar noch besser, leider konnten die Quoten davon nicht profitieren.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Der Einstieg in die Primetime bestand aus dem Actionfilm The Patriot, den sich insgesamt 1,11 Mio. Menschen ansahen (+ 0,35 Mio. im Vergleich zu Timeline vor einer Woche). Die Quote stieg auf 3,7 Prozent (+0,8%) und lag damit auf dem Niveaus des Senderschnitts. In der Zielgruppe war man weniger erfolgreich, denn lediglich 0,53 Mio. Zuschauer fühlten sich angesprochen (-0,03 Mio.). Der Marktanteil ging auf unterdurchschnittliche 4,6 Prozent zurück (-0,2%). 

Im Anschluss zeigte man die Wiederholung der zweiten Folge von Torchwood. Auch hier war das Interesse des Gesamtpublikums größer als vor sieben Tagen, denn insgesamt 0,80 Mio. Menschen schalteten ein oder blieben im Anschluss an den Spielfilm dran (+0,14 Mio.). Der Marktanteil verharrt weiter bei 3,2 Prozent (+/-0,0%). Bei den jungen Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren half eine Steigerung auf 0,41 Mio. Fans (+0,03 Mio.) leider auch nicht viel, denn die Quote gab auf 3,8 Prozent nach (-0,3%). Ein enttäuschender Wert, doch immerhin handelt es sich um eine Wiederholung der Serie.

True Blood profitierte davon, dass die neue Episode merklich früher lief als in der Vorwoche, denn man konnte mehr Zuschauer erreichen. Insgesamt unterhielt man 0,51 Mio. Menschen (+0,09 Mio.), doch die Konkurrenzsituation um diese Uhrzeit sorgte dafür, dass sich der Marktanteil nur auf 3,3 Prozent belief (-0,4%). Von den werberelevanten Zuschauern unterhielt man mit 0,34 Mio. (+0,02 Mio.) ebenfalls mehr Interessierte, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Quote auf 5,1 Prozent nachgab (-0,8%).


Ausblick: 

Nächste Woche besteht das Pogramm aus dem SF-Film Wing Commander, Torchwood und einer neuen Folge von True Blood.


Fazit:

Wie sehr Sendeplätze die Quoten bestimmen können, macht der gestrige Abend wieder einmal deutlich. Torchwood und True Blood liefen ungefähr eine halbe Stunde früher als vor sieben Tagen, was den Zuschauerzahlen half, den Marktanteilen aber nicht gut bekam. Die Vampirserie hält sich jedoch immer noch ganz gut, wenn man bedenkt, dass das Lead-In nicht so attraktiv ist, da es sich um Wiederholungen handelt. 


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Dienstag, 24. Mai 2011

Quoten: Eureka überholt Primeval in der Zielgruppe

Den gestrigen Abend kann man aus Sicht des Misson Monday komplett abschreiben, denn alle Serie verloren Zuschauer und Marktanteile. Auch Human Target, das letzte Woche zulegen konnte, machte da keine Ausnahme.
So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Eingeläutet wurde die Primetime von einer neuen Episode der Serie Primeval. Mit insgesamt 1,54 Mio. Menschen (-0,25 Mio.) waren merklich weniger Menschen live dabei als in der Vorwoche. Dies machte sich auch beim Marktanteil bemerkbar, der auf 5,3 Prozent (-0,2%) abfiel und sich damit weiter vom Senderschnitt entfernte. In der Zielgruppe verlor man ebenfalls an Zuspruch und unterhielt 1,08 Mio. werberelevante Zuschauer (-0,22 Mio.). Die Quote gab auf 10,1 Prozent nach (-0,2%).

Auch für Eureka lief es nicht gut, auch wenn die Verluste geringer ausfielen als beim Lead-In. Insgesamt 1,50 Mio. Menschen verfolgten das Geschehen (-0,16 Mio.), was nur für einen Marktanteil von 5,1 Prozent reichte (-0,2%). Ähnlich sah es bei den jungen Zuschauern aus, wo man insgesamt 1,16 Mio. Werberelevante erreichte (-0,15 Mio.). Damit interessierte die Serie allerdings mehr 14- bis 49-jährige Menschen als Primeval. Der Quote half dies jedoch nicht, denn sie sank mit 9,9 Prozent (-0,2%) knapp in den einstelligen Bereich ab. 

Human Target konnte sich nicht erfolgreich gegen die schlechten Vorgaben wehren und fiel auf das alte Niveau zurück. Insgesamt 1,13 Mio. Menschen sahen die neue Folge (-0,10 Mio.) und sorgten damit für eine mäßige Quote von 4,9 Prozent (-0,5%). Von den Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren lockte man 0,83 Mio. an (-0,10 Mio.) und musste sich mit einem schwachen Marktanteil in Höhe von 8,6 Prozent begnügen (-0,8%).


Ausblick:

Nächste Woche schickt ProSieben im Rahmen des Mission Monday Primeval, Eureka und Human Target erneut auf Sendung.


Fazit:

Sieht man sich die Verluste genauer an, dann wird deutlich, dass es die Zielgruppe war, die den Serien des gestrigen Abends die kalte Schulter zeigte. Für einen kommerziellen Sender wie ProSieben ist es kein gutes Zeichen, wenn man so viele werberelevante Zuschauer verliert. Jedoch ist es durchaus möglich, diese auch wieder zurückgewinnen, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben. Es besteht also durchaus Grund zur Hoffnung. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen sahen mehr junge Menschen Eureka als Primeval. Für die Fans von Sheriff Carter und Co wenigstens ein kleiner Trost angesichts der ansonsten ernüchternden Zuschauerzahlen. 


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Montag, 23. Mai 2011

Real Steel: Teaser-Plakat zur Materialschlacht mit Hugh Jackman veröffentlicht

Der Kinosommer 2011 ist bereits vollgepackt mit interessanten Filmen, doch auch gegen Jahresende gibt es für Science-Fiction-Fans Anlass, es sich im Kino gemütlich zu machen. Dann nämlich schickt Disney im Streifen Real Steel die Roboter in den Boxring.

In dem Film spielt Hugh Jackmann einen ehemaligen Profi-Boxer, dessen Karriere einen bösen Knie bekommt, weil nicht mehr Kämpfe zweier Menschen sondern zwischen riesigen Robotern gefragt sind. Um doch noch einmal einen Titel zu gewinnen, konstruiert und trainiert der Boxer seine eigenen Fäuste schwingenden Kampfroboter. Neben Hugh Jackman sind noch Evangeline Lilly und Anthony Mackie dabei.

Nun ist ein neues Teaser-Plakat zum Film veröffentlicht worden, das ich rechts präsentiere. Außerdem habe ich noch einen Trailer zum Film:


Der Film könnte auch Million Dollar Robot heißen, sieht aber ganz spaßig aus, solange man ihn nicht ernst nimmt. Das Skript basiert übrigens auf einer Geschichte von SF-Autor Richard Matheson (I Am Legend). Real Steel kommt am 10. November 2011 in die deutschen Kinos.

Weitere Bilder zum Film finden sich auch auf der besuchenswerten Website Christians Foyer.

Batman Live: Neuer Trailer für die aufwändige Bühnenshow veröffentlicht

Derzeit finden die Dreharbeiten zu The Dark Knight Rises, dem dritten Batman-Film von Christopher Nolan statt, der 2012 in unsere Kinos kommen soll. Doch nicht nur auf der großen Leinwand kann man den Superhelden demnächst erleben, sondern auch in Batman Live, einer aufwändigen Bühnenshow, die noch dieses Jahr auf Tournee gehen wird.

Die Story für die Show, in der Batman und Robin gegen die legendären Superschurken Jocker, Pinguin, Catwoman, Harley Quinn etc. antreten müssen, wurde von den Autoren Allan Heinberg, Stan Berkowitz und Alan Burnett geschrieben, die alle schon in der Vergangenheit Abenteuer für den Dunklen Ritter ersonnen haben. Die Show wird in Kooperation mit DC Comics produziert.

Hier ist ein Trailer für die Show:


Batman Live feiert am 19. Juli im englischen Birmingham Premiere und gastiert den Sommer hindurch in Großbritannien und Europa, ehe es 2012 in die USA geht.

Hier die Termine für Deutschland:

11.01.2012 – 15.01.2012 Batman Berlin, o2 World
25.01.2012 – 29.01.2012 Batman Frankfurt am Main, Festhalle
01.02.2012 – 05.02.2012 Batman Wien, Stadthalle
22.02.2012 – 26.02.2012 Batman Hamburg, o2 World
29.02.2012 – 04.03.2012 Batman Hannover, TUI Arena
07.03.2012 – 11.03.2012 Batman Köln, Lanxess Arena

Quelle: Batman Tour 2012 – Live in Deutschland – Eintrittskarten & Tickets
Link: Offizielle Website von Batman Live  

Torchwood: Tolles Video zu "Miracle Day" erschienen [Update]

Das ürsprüngliche Video in diesem Bericht ist nicht mehr verfügbar. Darum wurde dieses Update notwendig. Das neue Material ist aber noch besser.

Der Countdown für die Premiere von Torchwood: Miracle Day, der vierten Staffel der beliebten Science-Fiction-Serie läuft und endlich gibt es auch einen aussagefähigen Trailer. Bislang mussten sich die Fans nämlich mit einem Teaser und einen recht kurzen TV-Spot begnügen.

Also hinein ins Vergnügen:


Das sieht doch richtig großartig aus, denn man merkt schon deutlich, dass durch die Kooperation der BBC mit dem amerikanischen Sender Starz ein merklich größeres Budget zur Verfügung stand. Hätte ich eine Zeitmaschine, dann würde ich sofort einsteigen und einen Sprung 8. Juli 2011 machen, damit mir die Wartezeit bis zum Start von Torchwood: Miracle Day erspart bleibt. 


Sonntag, 22. Mai 2011

Green Lantern: Neuer Trailer inszeniert den Helden in epischer Form

Mit der Film Green Lantern wollen DC Comics und Warner Bros. beweisen, dass nicht nur Konkurrent Marvel Superhelden in epischer Größe auf die Leinwand bringen kann. Schaut man sich den aktuellen Trailer an, der nun veröffentlicht wurde, dann scheint dies absolut gelungen zu sein. Dort wird dem Zuschauer, der sich mit der Comicvorlage nicht auskennt, erklärt, was es mit dem Green Lantern Corps auf sich hat.

Hier ist der Trailer:


Die Regie bei Green Lantern hatte Martin Campbell, der auch schon die Bond-Filme Goldeneye und Casino Royale inszenierte. Ryan Reynolds spielt die Hauptrolle. Außerdem sind noch Blake Lively, Peter Sarsgaard, Mark Strong, Angela Bassett, Tim Robbins, Temuera Morrison, Jay O. Sanders, Taika Waititi, Jon Tenney, Geoffrey Rush und Michael Clarke Duncan dabei.

Green Lantern kommt am 17. Juni 2011 in 2D und 3D in die amerikanischen Kinos. In Deutschland startet der Film am 28. Juli.


Transformers: Dark of Moon: Neuer Trailer macht heiß auf den Filmstart

Der Streifen Transformers: Dark of Moon soll für das Studio Paramount der größte Blockbuster dieses Kinosommers werden. Darum läuft die Promotion für den Film seit Wochen auf Hochtouren. Seit Freitag zeigt man inden amerikanischen 3D-Kinos einen neuen Trailer,  der nun auch in 2D vorliegt. Er ist so schon recht eindrucksvoll, doch sicherlich geht in 3D die Post noch deutlich mehr ab.

Hier ist der Trailer:


Paramount hat den Kinostart in den USA übrigens auf den 29. Juni 2011 vorverlegt. Bei uns startet die Materialschlacht einen Tag später.


X-Men: Erste Entscheidung: Neuer actiongeladener TV-Spot verfügbar

Es dauert keine drei Wochen mehr, dann kommt X-Men: Erste Entscheidung in die deutschen Kinos. Der Film erzählt von den Anfängen der Superheldentruppe und wie aus den Freunden Charles Xavier und Erik Lehnsherr die Feinde Professor X und Magneto wurden.

Nun wurde ein weiterer TV-Spot veröffentlicht, der erneut nicht mit atemberaubender Action geizt:


Die Regie des Films lag in den Händen von Matthew Vaughn. In den Hauptrollen sind James McAvoy, Michael Fassbender, Rose Byrne, January Jones, Kevin Bacon, Nicholas Hoult, Jennifer Lawrence, Caleb Landry Jones, Lucas Till, Edi Gathegi, Jason Flemyng, Oliver Platt, Morgan Lily, Zoe Kravitz und Bill Bilner zu sehen.

X-Men: Erste Entscheidung kommt am 9. Juni 2011 in unsere Kinos.


The Transporter: Hauptdarsteller für TV-Serie stehen fest

Wie ich Ende 2010 schon einmal berichtete, konnte das französische Studio EuropaCorp einen amerikanischen Sender für eine TV-Serie gewinnen, die auf der erfolgreichen Filmreihe The Transporter von Luc Besson basiert. Bei dem Partner handelt es sich um Cinemax und eine erste Staffel mit 12 Episoden wurde zwischenzeitlich in Auftrag gegeben. Nun stehen auch die Hauptdarsteller für die TV-Adaption fest.

Jason Statham steht für die Hauptrolle Frank Martin leider nicht zur Verfügung. An seine Stelle als Kurierfahrer für besonders heikle Transporte tritt Chris Vance, der zuvor in Prison Break, Burn Notice und Dexter zu sehen war. Extra für die Serie wurde die Figur der ehemaligen CIA-Agentin Carla geschaffen, die Franks Mission koordiniert und ihn quasi als dessen Augen und Ohren von Außen her unterstützt. Für diese Rolle wurde Andrea Osvart engagiert, die zuvor eine kleine Rolle in dem Film Spy Game mit Robert Redfort und Brad Pitt hatte.  


Die Episoden sollen ab Ende 2011 ausgestrahlt werden. RTL wird The Transporter in Deutschland zeigen. Ziemlich große Fußstapfen, in die Chris Vance da treten muss, denn Statham hat die Rolle nicht nur geprägt, sondern sie zu einer absoluten Marke für Actionfans gemacht. Mit Nikita gelangt EuroCorp jedoch schon einmal erfolgreich der Sprung vom Kino ins Fernsehen. Vielleicht klappt es ja noch ein zweites Mal. 


Terra Nova: Tudors-Star Rod Hallett kommt an Bord

Im Herbst sollen die neue Serie Terra Nova endlich beim US-Sender Fox ausgestrahlt werden. Produziert von Steven Spielberg, musste der Start mehrfach verschoben werden, doch bald soll es also endlich soweit sein. 

Nun wurde bekannt, dass der Cast der Serie noch um ein weiteres bekanntes Gesicht verstärkt wird. So meldet Deadline, dass der Brite Rod Hallett, bekannt aus der Serie The Tudors, als der charmante Wissenschaftler Dr. Malcolm Wallace gecastet wurde. Dieser hat ein Auge auf Elisabeth, gespielt von Shelley Conn, geworfen, die Ehefrau von Hauptfigur Jim Shannon (Jason O'Mara). Dieser hat mit seiner Familie und weiteren Kolonisten die Welt es Jahres 2149 verlassen, um in der Frühzeit der Erde einen Neustart zu wagen. Manchen zwischenmenschlichen Problemen entkommt aber man anscheinend nie.

Fox wird Terra Nova ab Herbst 2011 immer montags zeigen. Die erste Staffel umfasst 13 Episoden. 


The Dark Knight Rises: Erstes Foto von Bane erschienen - Drei weitere Schauspieler gecastet

Die Dreharbeiten zum nächsten Batman-Film The Dark Knight Rises haben inzwischen begonnen und  nun ist unter www.thedarkknightrises.com die offizielle Website zum Filme online gegangen. Derzeit ist sie noch komplett schwarz und man hört nur einen unverständlichen Sound. Spielt man diesen in einem Audioprogramm ab, so erscheint dort im Spektrum der Schriftzug #The Fire Rises. Ein netter Gag von Komponist Hans Zimmer.

Wesentlich interessanter für die Fans ist sicher das erste Foto, dass inzwischen von Schauspieler Tom Hardy veröffentlicht wurde, der in The Dark Knight Rises den Schurken Bane spielt:

Außerdem berichtet Variety, dass der Cast des Films noch einmal verstärkt wird. So kommen Matthew Modine, Tom Conti und Joey King zusätzlich an Bord. Für welche Rollen sie unter Vertrag genommen wurden, ist jedoch bislang nicht bekannt. Modine schaffte seinen Durchbruch in dem Anti-Kriegsfilm Full Metal Jacket.

Neben den Neuankömmlingen werden wir Christian Bale, Michael Caine, Gary Oldman, Morgan Freeman, Nestor Carbonell, Tom Hardy, Anne Hathaway, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Juno Temple, Josh Pence und Daniel Sunjata in dem Film sehen. The Dark Knight Rises soll am  20 Juli 2012 in die amerikanischen Kinos kommen. 



Freitag, 20. Mai 2011

Primeval: Kinofilm weiterhin in Planung - Trailer zur 5. Staffel online

Nun, da im im britischen und deutschen Fernsehen die aktuellen Episoden von Primeval laufen, spricht kaum noch jemand über ein Projekt, an das sich die Fans einstmals klammerten: Der Primeval Kinofilm. Erstmals wurde 2009 davon berichtet, dass sich das Produktionsstudio Warner Bros. die Rechte an der Serie für eine Filmversion auf der großen Leinwand gesichert hat. Damals bedeutete diese Nachricht einen Hoffnungsschimmer für die Fans,denn die TV-Serie stand vor der Absetzung.

Seither sind aber bereits zwei Jahre vergangen, die Serie ist wieder auf Kurs und um den geplanten Kinofilm ist etwas ruhig geworden. Nun verriet Schauspieler Andrew-Lee Potts, der in Primeval den Connor Temple spielt, der Website Digital Spy, dass der Streifen definitiv kommen werde. Ein Drehbuch sei bereits geschrieben worden. Ob die Fans einen oder mehrere Schauspieler aus der Serie auch im Kinofim sehen werden, ist derzeit noch völlig offen. Wahrscheinlich ist jedoch, dass man komplett neu castet, denn die Rechte liegen nun bei Warner Bros. und der Film soll komplett unabhängig von der TV-Show sein. Mit anderen Worten: Hollywood hat eine Idee gekauft und macht nun seine US-Version des Stoffes.

Derweil wurde ein Trailer zur fünften Staffel von Primeval veröffentlicht, die dort am 24. Mai beginnt. In England laufen die neuen Folgen bei zwei unterschiedlichen Sendern, darum spricht man dort von Season 4 und 5. Bei uns zeigt ProSieben die Episoden ohne Unterbrechung in einem Rutsch als Staffel 4.



 Link: Bericht bei Digital Spy

Donnerstag, 19. Mai 2011

Upfronts: CW will mit Hexenkult und dem Comeback von Sarah Michelle Gellar punkten

Mit der Präsentation des Programms von CW fanden die Upfronts heute ihren Abschluss. Nachdem schon länger feststand, dass The Vampire Diaries und Supernatural zurückkehren und auch Nikita seinen Fans erhalten bleiben würde, richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Vorstellung der neuen Serien und die Verteilung der Serien auf die einzelnen Sendeplätze im Programm des Networks.

Science-Fiction ist auch in kommenden Saison im Programm von CW nicht zu finden. Statt dessen setzt der Sender, der sich nach eigener Aussage hauptsächlich an ein weibliches Publikum richtet, auf  Hexenkult und ein bekanntes Gesicht, das seine Rückkehr ins Fernsehen feiert.

Da wäre zunächst The Secret Circle. Darin geht es um die Teenagerin Cassie, die nach dem Tod der Mutter zusammen mit ihrer Großmutter in eine Kleinstadt zieht, in der schon die Verstorbene eine Zeit lang gewohnt hatte. In der Schule lernt Cassie neue Freunde kennen, die ihr eröffnen, dass sie alle, Cassie eingeschlossen, von Hexen abstammen. Mit Hilfe der neuen Gefährtin wollen sie die nächste Generation eines magischen Zirkels bilden. Cassie ist davon zunächst gar nicht angetan, macht dann aber mit. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie und die anderen unfreiwillig im Begriff sind, bösen Kräften die Rückkehr in unsere Welt zu ermöglichen. In den Hauptrollen sind Britt Robertson als Cassie Blake, Thomas Dekker als Adam Conant, Gale Harold als Charles Meade, Phoebe Tonkin als Fay Chamberlain, Jessica Parker Kennedy als Melissa, Shelley Hennig als Diana Meade, Louis Hunter als Nick, Ashley Crow als Jane Blake und Natasha Henstridge als Dawn Chamberlain zu sehen.

Von 1998 bis 2006 lief die Serie Charmed beim Sender WB, der heute Teil des Networks CW ist. Dort hat man sich des Erfolgs von damals anscheinend erinnert und hat sich nun quasi eine Neuauflage ins Programm geholt. Offenbar war der Flop, den ABC zuletzt mit Eastwick hatte, nicht abschreckend genug. Die neue Serie wird immer Donnerstag im Doppel mit The Vampire Diaries laufen, wobei die Vampirsaga das Lead-In für The Secret Circle bildet. Schützenhilfe ist auch bitter nötig, denn zeitgleich läuft bei Fox der Serienhit Bones, CBS schickt die neue Serie Person of Interest ins Rennen und ABC sendet mit Grey's Anatomy ein Format mit hauptsächlich weiblichem Publikum. Wenn das mal gutgeht. 


Ebenfalls neu im Programm ist Ringer. Die Serie handelt von Bridget, einer Frau mit Alkoholproblemen, die sich im Zeugenschutzprogramm befindet, denn sie ist die einzige Zeugin eines Mordanschlags. Sie traut dem FBI jedoch nicht und flüchtet zu ihrer Zwillingsschwester Siobhan, die, glücklich verheiratet, ein Leben im Wohlstand führt. Als Siobhan plötzlich verschwindet, nimmt Bridget kurzentschlossen deren Identität an, nur um festzustellen, dass die Vermisste und ihre Ehe ein schreckliches Geheimnis umgibt, in das neben Ehemann Andrew auch Siobhans beste Freundin Gemma und ihr Gemahl Henry verstrickt sind. Schnell wird Gemma klar, dass auch in der neuen Existenz ihr Leben nicht sicherer ist als zuvor. Ringer präsentiert Sarah Michelle Gellar in einer Doppelrolle als Bridget und Siobhan. Außerdem sind Kristoffer Polaha als Henry, Ioan Gruffudd (bekannt aus Fantastic Four) als Andrew Martin, Nestor Carbonell als Agent Victor Machado und Tara Summers als Gemma zu sehen.

Hier ein Trailer zur Serie:


Wie das Leben so spielt, erlebt Sarah Michelle Gellar ihr Comeback auf genau dem Sendeplatz, auf dem sie seinerzeit mit Buffy ihren Durchbruch schaffte. Damals übrigens beim Sender WB, heute Teil von CW. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch. Die Serie wird es trotz der bekannten Hauptdarstellerin schwer haben, denn zeitgleich läuft dienstags bei CBS NCIS: Los Angeles. Als Lead-In fungiert die Neuauflage von 90210, die CW zur Unterstützung extra auf diesen Slot verschoben hat. Von der Prämisse her auf jeden Fall eine interessante Serie.

Für The Secret Circle musste übrigens Nikita ihren Sendeplatz räumen und läuft nun immer freitags im Doppel mit Supernatural. Direkter Konkurrent für die Agentenserie ist übrigens Chuck, von NBC trotz zwischenzeitlicher Bedenken noch einmal für eine finale Staffel verlängert. Supernatural bekommt es dann mit Fringe (Fox) und der neuen Serie Grimm (NBC) zu tun. Das wird ein ziemlich harter Kampf um die Quoten werden.

Damit enden die Upfronts der großen Networks für dieses Jahr. Mein persönliches Résumé ziehe ich morgen und veröffentliche es hier im Blog.


Akira: Keanu Reeves sagt ab - Steht das Projekt nun vor dem Aus?

Es ist knapp zwei Wochen her, dass ich an dieser Stelle darüber berichtete, dass Keanu Reeves möglicherweise eine Rolle in der geplanten Realverfilmung des Mangas Akira von Katsuhiro Otomo übernehmen könnte. Nun liest man bei der Website JoBlo, dass der Mime sich definitiv nicht an dem Projekt beteiligen wird.

Die Absage ist ein neuerlicher Rückschlag für das Projekt, denn zuvor hatten schon  Brad Pitt, James Franco und Ryan Gosling kein Interesse an einem Engagement gezeigt. Angesichts des zu erwartenden Budgets von ca. 150 Millionen Dollar glaubt das Studio Warner Bros., dass nur ein bekannter Hauptdarsteller dafür sogen kann, die Kosten wieder einzuspielen. Das Skript wurde deshalb extra umgeschrieben, um die Hauptfiguren für bekannte Stars attraktiver zu machen. Geholfen hat es jedoch bislang nicht.

Inzwischen hat man auch das Pre-Viz Team nach Hause geschickt, will dies aber nicht als Reaktion auf die Entscheidung von Keanu Reeves verstanden wissen. Vielmehr habe das Team seine Aufgabe erledigt, den Verantwortlichen einen Eindruck von der optischen Gestaltung des Films zu vermitteln. Albert Hughes bleibt vorerst als Regisseur des Films unter Vertrag. Ob er wirklich dazu kommen wird, die Realverfilmung von Akira zu inszenieren, werden die nächsten Monate zeigen. Zweifel sind durchaus berechtigt. 


Iron Sky: Neuer Teaser erschienen - Starttermin steht endlich fest

Es gibt Projekte, die sich so lange hinziehen, dass man zwischenzeitlich schon den Glauben daran verliert, dass sie irgendwann überhaupt zum Abschluss kommen. Iron Sky gehört mit Sicherheit dazu, denn schon seit nunmehr fünf Jahren arbeitet eine kleine engagierte finnische Crew an der Fertigstellung dieser Satire über Nazis, die nach dem Ende des Dritten Reiches auf den Mond geflüchtet sind, um jetzt von dort aus die Erde noch einmal kräftig aufzumischen.

Nun gibt es einen neuen Teaser zum Film und sogar ein Starttermin steht mit dem 4. April 2012 endlich fest:


Trotz des kleinen Budgets konnte man bekannte Schauspieler für das Projekt begeistern. So sehen wir in dem Teaser Udo Kier als Bösewicht. Außerdem sind von deutscher Seite noch Götz Otto, Julia Dietze und Tilo Prückner mit von der Partie.

Zu Iron Sky gibt es eine schön gestaltete Website mit jeder Menge Infos über die Dreharbeiten.


Link: Website von Iron Sky

Quoten: Warehouse 13 diese Woche deutlich verbessert

Gestern war wieder SciFi Mittwoch bei RTL 2. Die Serie Warehouse 13 war letzte Woche beim Gesamtpublikum erstmals unter den Senderschnitt gefallen, konnte sich nun aber wieder deutlich steigern. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, da die Konkurrenz an diesem Abend wirklich hart war.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Erneut zeigte man Warehouse 13 als Doppelfolge und erreichte mit der Serie insgesamt 1,32 Mio. Menschen (+0,31 Mio.). Der Marktanteil beim Gesamtpublikum kletterte auf 4,6 Prozent (+1,1%). Auch in der Zielgruppe mit der jungen Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren konnte man sich verbessern. So unterhielt man insgesamt 0,79 Mio. Werberelevante (+0,11 Mio.) und holte eine Quote von tollen 7,1 Prozent (+1,3%). Besser lief bislang nur noch der Serienstart.

Im Anschluss ging es mit Stargate Universe weiter. Die Serie konnte von dem verbesserten Lead-In etwas profitieren, denn insgesamt 0,74 Mio. Menschen schauten zu (+0,10 Mio.). Der Marktanteil erholte sich etwas und lag gestern bei 3,0 Prozent (+0,4%). In der Zielgruppe wollten 0,42 Mio. Menschen wissen, wie es mit der Geschichte rund um das Raumschiff Destiny weitergeht (+0,04 Mio.). Damit wurde eine Quote von 4,3 Prozent möglich (+0,6%).

Die Primetime wurde dann mit der Wiederholung einer Folge von Bionic Woman abgeschlossen. Insgesamt 0,44 Mio. Menschen konnte man mit der Serie gestern unterhalten (-0,04 Mio.), der Marktanteil kam auf diese Weise nicht über magere 2,9 Prozent hinaus (-0,3%). Bei den werberelevanten Zuschauern lief es etwas besser, denn von diesen blieben 0,29 Mio. wach (+0,01 Mio.). Die Quoten stieg auf 4,4 Prozent (+0,2%).


Als Gegenprogramm zu Warehouse 13 zeigte Kabel 1 gestern Akte X - Der Film und fuhr damit gute Quoten ein. So waren insgesamt 1,27 Mio. Menschen dabei, was einem Marktanteil von 4,5 Prozent und damit einem Wert über Senderschnitt entspricht. Auch bei den jungen Zuschauern war man erfolgreich, denn man konnte insgesamt 0,80 Mio. Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren anlocken. Die Quote lag mit 7,3 Prozent deutlich über Senderschnitt.

Auch Wiederholungen von Crime-Serien waren gefragt. So kam der Rerun einer Episode von Lie To Me bei Vox auf insgesamt  2,42 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil am Gesamtpublikum von überdurchschnittlichen 8,3 Prozent. In der Zielgruppe wollten 1,40 Mio. Menschen die Episode sehen. Die Quote lag bei 12,0 Prozent und damit ebenfalls über Senderschnitt.


Ausblick:

Nächsten Mittwoch sehen wir Warehouse 13, Stargate Universe und Bionic Woman wieder. Kabel 1 setzt derweil auf Spielfilme. Das Geisterschloss und der Klassiker Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt sollen dem Sender gute Quoten bescheren.


Fazit:

Trotz großer Konkurrenz konnte sich Warehouse 13 deutlich verbessern. Auffällig ist, dass der Zuwachs beim Gesamtpublikum deutlich größer war, als in der Zielgruppe. Es sind also nicht nur die jungen Leute, die wieder zurückgefunden haben, sondern die Serie kommt auch über die Gruppe der werberelevanten Zuschauer hinaus gut an. SGU hat sein Publikum gefunden und dies wird der Serie wohl auch noch die verbleibenden drei Wochen die Treue halten. Kabel 1 fährt weiterhin gut mit seiner Spielfilmschiene am Mittwoch. Kein Wunder, dass man an diesem Konzept auch in den kommenden Wochen festhält.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)