Mittwoch, 30. Juni 2010

Kabel Eins bringt "V - Die Besucher" auf die deutschen Bildschirme

Obwohl man in der Vergangenheit nicht durchweg erfolgreich mit Science-Fiction-Serien war, setzt man beim Sender Kabel eins auch in der Fernsehsaison 2010/2011 auf dieses Genre.

Wie DWDL.de meldet, hat man sich die Ausstrahlungsrechte man der Neuauflage der Serie V gesichert, die man unter dem Titel V - Die Besucher zeigen wird. Was den Sendeplatz angeht, so machte man keine Angaben.

V - Die Besucher erzählt die Geschichte der Landung Außerirdischer auf der Erde, die vorgeben aus friedlichen Gründen gekommen zu sein. Allerdings stellt sich bald heraus, dass die Außerirdischen gar nicht so ehrenhafte Ziele verfolgen.

Das Original lief in den USA Mitte der 1980er Jahre und gelangte erst einige Zeit später nach Deutschland. Von der Neufassung liegt bislang eine Staffel mit 12 Episoden vor. Eine weitere Staffel ist jedoch bereits bestellt.


Marvel: Jeph Loeb ist neuer Chef der Fernsehabteilung

Marvel mit seinen Comicverfilmungen seit einiger Zeit im Kino weltweit immens erfolgreich, doch vom Medium Fernsehen hat man bislang meist die Finger gelassen. Dies soll sich nun ändern.

Wie die Website ScifiPulse meldet, wurde der Comicautor und Produzent Jeph Loeb vom Verlag zum Kopf der Fersehabteilung befördert. Dort soll er zusammen mit Dan Buckley, dem Chef von Marvel neue Projekte entwickeln, die dann im TV und/oder auf DVD vermarktet werden sollen. Dabei geht es sowohl um animierte Inhalte, als auch um Live-Action Formate.

Loeb, der sich nun Executive Vice President nennen darf, zeigte sich begeistert über die neuen Möglichkeiten, bekannte Marvel-Comics nun auch ins Fernsehen bringen zu können. Man darf gespannt sein, welche Superheldenserie Loeb als erstes auf die Mattscheibe bringen wird.


Neuer Trailer zu "Space Battleship Yamato" veröffentlicht

Bereits Anfang des Jahres berichtete ich in einem Bericht darüber, dass Ende 2010 in Japan die Realverfilmung der Anime-Serie Space Battleship Yamato in die Kinos kommen soll. In den USA lief die Serie unter dem Titel Starblazers.

Nun hat der Film mit dem 1. Dezember 2010 einen definitiven Starttermin und darüber hinaus wurde inzwischen ein Langtrailer zum Film veröffentlicht:



Der neue Trailer beweist erneut, dass sich die Macher sehr an das Original gehalten haben. Ebenfalls scheint man sich bei der Umsetzung an US-Produktionen wie der Neuauflage von Battlestar Galactica orientiert zu haben. Sicherlich kein schlechtes Vorbild.

Leider scheint derzeit weder für die USA noch für Deutschland eine Auswertung im Kino geplant zu sein. Auf DVD bzw. Blu Ray wird Space Battleship Yamato aber sicherlich vefügbar werden.


Link: Website des Films Space Battleship Yamato

Dienstag, 29. Juni 2010

Doctor Who: Matt Smith spielt Techno-Version der Titelmelodie

Die Besucher des Glastonbury Festivals erlebten am letzten Wochenende eine waschechte Überraschung, als Matt Smith, aktueller Hauptdarsteller von Serie Doctor Who, auf der Bühne auftauchte und mit der Techno Band Orbital eine Version der legendären Titelmelodie der Serie spielte. Dazu gab es noch eine aufwändig gestaltete Lasershow.

Hier ist das Video des Auftritts:


Quoten: Kabel Eins stemmt sich erfolgreich gegen König Fußball

Die Fußball-WM geht in ihre heiße Phase, denn seit dem Wochenende stehen die Achtelfinals auf dem Spielplan. Dass die Konkurrenz es deshalb am gestrigen Abend schwer hatte, kann deshalb nicht überraschen. Zumindest Kabel Eins schlug sich aus Sicht der Quoten sehr ordentlich, während es für den Mystery-Montag auf ProSieben schlecht aussah.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

ProSieben ging mit einem unveränderten Line-Up in die Primetime und startete mit einer Wiederholungsfolge der Serie Fringe. Insgesamt schauten mit 1,14 Mio. deutlich weniger Menschen zu als vor einer Woche (-0,38 Mio.), was negative Folgen für den Marktanteil hatte, der bei mäßigen 4,2 Prozent lag (-0,8%). Auch in der Zielgruppe büßte man an Reichweite ein und kam auf 0,85 Mio. werberelevante Zuschauer (-0,30 Mio.). Kein Wunder, dass die Quote auf 7,6 Prozent absank (-1,7%).
Im Anschluss ging es mit einer Doppelfolge von FlashForward weiter. Dabei hatte die erste Episode des Abends eine Reichweite von insgesamt 0,97 Mio. Zuschauern (-0,33 Mio.) und kam auf einen Marktanteil von 3,3 Prozent (-0,8%). In der Zielgruppe sah es ähnlich aus. Dort sorgten 0,79 Mio. Fans (-0,20 Mio.) für eine Quote von 6,1 Prozent (-1,1%).
Die zweite Folge machte ihre Sache etwas besser, denn immerhin schalteten insgesamt 1,04 Mio. Menschen ein (-0,14 Mio.). Dennoch war der Marktanteil mit 4,3 Prozent immer noch geringer als in der Vorwoche (-0,6%). In der Zielgruppe verlor man ebenfalls einige Interessierte. So wurden 0,82 Mio. Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren gezählt (-0,08 Mio.), womit sich die Quote bei 7,5 Prozent einpendelte (-1,0%).
Zum Abschluss gab es eine Episode der Serie Supernatural. Zumindest die Zuschauerzahlen lag auf dem Niveau der letzten Woche, auch wenn die Quoten rückläufig waren. So verfolgten insgesamt 0,87 Mio. Menschen die Folge (-0,01 Mio.). Der Marktanteil ging dennoch auf 4,7 Prozent zurück (-0,3%). In der Zielgruppe erreichte man mit 0,66 Mio. Fans die gleiche Zahl wie vor sieben Tagen (+/-0,0 Mio.), musste jedoch ebenfalls mit 9,6 Prozent eine Quotenverschlechterung akzeptieren (-0,8%).

Kabel Eins setzte erneut auf Spielfilme und bestritt den Großteil der Primetime mit dem TV-Movie Supernova - Wenn die Sonne explodiert. Die Zuschauerzahlen explodierten zwar nicht, doch mit 1,03 Mio. Zuschauern erreichte man beinahe so viele Interessierte wie vor einer Woche (-0,02 Mio.) Die dreistündige Laufzeit des Films half der Quote, die bei immerhin 4,0 Prozent lag (+0,6%). In der Zielgruppe verfolgten 0,65 Mio. Menschen das Weltuntergangsszenario (-0,09 Mio.). Immerhin konnte man damit die Quote von 5,7 Prozent aus der Vorwoche halten (+/-0,0%). 
Der anschließende Film XChange kam hingegen nicht so gut an, denn nur 0,35 Mio. Menschen blieben zu später Stunde noch wach (-0,42 Mio.). Der Quote tat der späte Sendeplatz hingegen gut, denn immerhin reichte es für 4,7 Prozent Marktanteil (+0,6%). Auch mit den Werte für die Zielgruppe kann man zufrieden sein, denn 0,33 Mio. Menschen (-0,20 Mio.) brachten dem Sender einen Marktanteil von 7,2 Prozent (+0,9 Mio.).


Ausblick:
Der nächste Montag wird aus Sicht der Quoten recht interessant, denn es finden an diesem Tag keine Spiele der Fußball-WM statt. ProSieben sendet die letzten beiden Folgen von FlashForward und hofft wahrscheinlich darauf, dass zumindest das Finale noch einmal ordentliche Werte bringt. Die Nachfolge der glücklosen Serie tritt ab dem 12. Juli Eureka mit frischen Folgen an.
Kabel Eins bleibt bei seiner Strategie und zeigt mit Arac Attack und Running Man zur gleichen Zeit zwei Genre-Filme. Wer besser abgeschnitten hat, analysiere ich am kommenden Dienstag in meinem Quotenüberblick.


Fazit:

Der gestrige Abend war für ProSieben überwiegend recht enttäuschend, auch wenn die Begleitumstände natürlich ungünstig waren. Eine erfreuliche Ausnahme war hingegen das Abschneiden von Supernatural, denn man verlor so gut wie keine Zuschauer.
Für Kabel Eins war es ein erfolgreicher Abend, denn beide Filme lagen beim Gesamtpublikum über Senderschnitt. Zwar verfehlte Supernova in der Zielgruppe diese wichtige Messlatte, doch war man nicht weit davon entfernt. XChange lag bei den werberelevanten sogar über Senderschnitt. Allerdings hatte der späte Sendeplatz natürlich seinen Anteil daran.
Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Samstag, 26. Juni 2010

Primeval: Erstes Foto des Casts von Staffel 4 veröffentlicht

Die Dreharbeiten zur vierten Staffel der Serie Primeval, deren sieben Episoden im Januar 2011 in England laufen werden, sind inzwischen abgeschlossen und nun macht man sich ans Werk, um auch die sechs Folgen der fünften so schnell wie möglich abzudrehen. Was den Cast angeht, so wird es einige Veränderungen im Vergleich zu den Staffel Eins bis Drei geben. Einen ersten Eindruck des Teams der neuen Staffeln vermittelt ein Foto, dass von der Website Digital Spy veröffentlicht wurde:


Von links nach rechts sind zu sehen: Abby (Hannah Spearritt), Connor (Andrew-Lee Potts), Matt (Ciarán McMenamin), Becker (Ben Mansfield) und Jess (Ruth Kearney). McMenamin und Kearney stoßen mit dieser Staffel neu zum Cast. Ergänzt wird das Team noch von Alexander Siddig, bekannt aus der Serie Star Trek: Deep Space Nine,  in der Rolle des Wissenschaftlers Philip Burton.

Leider gibt es noch keine Informationen darüber, wann die neuen Folgen in Deutschland anlaufen werden.

Freitag, 25. Juni 2010

Produzentin von "X-Men" möchte "Wonder Woman" realisieren

Seit einer halben Ewigkeit befindet sich die Adaption der Comicserie Wonder Woman in der Development Hell. Zuletzt versuchte Produzent Joel Silver einen Film über die Superheldin aus dem Hause DC Comics zu realisieren. Obwohl er Joss Wheadon als Drehbuchautor und Regisseur verpflichtet hatte, wurde das Projekt von DC/Warner Bros. beerdigt.
Nun bewirbt sich mi8t Lauren Shuler Donner eine weitere Produzentengröße um die Chance, den lange überfälligen Film in die Kinos bringen zu dürfen. Am Rande der gestrigen Verleihung der Saturn Awards sagte sie, dass es zwar Widerstände seitens des Studios gebe, den Film überhaupt zu machen, doch Wonder Woman sei ein wichtiger und zeitgemäßer Charakter. Sie sehe die Figur auf Augenhöhe mit Superman und Batman. Man könne der Mythologie des Comics treu bleiben und den Film trotzdem zugänglich für das breite Kinopublikum gestalten.

Lauren Shuler Donner kennt sich wirklich aus, was erfolgreiche Comicverfilmungen angeht. So produzierte sie die Filmreihe um Marvels X-Men. Ob sich Warner Bros. durch ihren Aufruf nun wirklich dazu bewegen lässt, einen Film mit Wonder Woman wirklich in Angriff zu nehmen, sei einmal dahingestellt.


Donnerstag, 24. Juni 2010

Warner findet Autor für "Akira"

Schon seit vielen Jahren besteht der Plan, aus dem Manga Akira einen Film mit realen Schauspielern zu machen. Ganz gleich, wie dicht ein Studio bereits davor stand, mit den Dreharbeiten zu beginnen, alle bisherigen Versuche scheiterten. Einzig ein Anime wurde 1988 produziert.

Nun soll wieder neuer Schwung in das Projekt kommen, denn Produzent Andrew Lanzar erklärte nun in einem Interview mit der Website Collider, dass Warner Bros. mit Albert Torres endlich einen Drehbuchautor für den Film gefunden hat. Als Regisseur steht Albert Hughes bereits fest.

Nach Lanzars Worten ist das Studio ganz heiß auf den Film und sieht darin den Beginn eines möglichen neuen Franchises. Die konzeptionellen Vorarbeiten soll bereits angelaufen sein. Der erste Film soll die Kapitel eins bis drei der Mangaserie behandeln, ein etwaiger zweiter Film würde dann auf Kapitel vier bis sechs basieren.

Der Manga Akira spielt im Jahr 2030 in Neo-Tokio nach dem Dritten Weltkrieg. Mehrere Gruppen kämpfen um den geheimnisvollen Akira, der in einem unterirdischen Forschungslabor im Kälteschlaf liegt und dessen Erwachen das Ende der Welt heraufbeschwören soll.

Wann die Adaption in die Kinos kommen soll, ist derzeit noch nicht bekannt.


Quoten: König Fußball lässt SciFi Mittwoch und SF-Filmen keine Chance

Taten sich RTL 2 und Kabel Eins mit ihrem Science-Fiction-Serien bzw. Filmen in den vergangenen Wochen wegen der Konkurrenz durch die Fußball-WM ohnehin schon schwer, so wurden sie gestern quotentechnisch weggefegt. Angesichts der Tatsache, dass es für die deutsche Mannschaft ums Weiterkommen ging, sicherlich kein Wunder.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Die Übertragung der Partie Deutschland gegen Ghana sahen insgesamt 29,19 Mio. Menschen. Damit erzielte die ARD eine Quote von 79,7 Prozent. In der Zielgruppe wurden 13,24 Mio. Zuschauer ermittelt, was einem Marktanteil von 83,8 Prozent entspricht. Wenn man sich vor Augen hält, dass eine Reihe von Fußballfans das Spiel bei Sky verfolgten und Public Viewing zwar berücksichtigt, aber die Zahl der Besucher der Fanmeilen nur geschätzt werden kann, dann dürfte die Zahl der Menschen, die das Spiel sahen noch deutlich höher sein.

RTL 2 setzte zur gleichen Zeit auf Stargate SG-1. Zunächst zeigte man den Film Stargate: Prometheus, einen Zusammenschnitt der Folgen Prometheus und Unnatürliche Auslese. Diesen sahen insgesamt 0,37 Mio. Menschen (-0,27 Mio.), was in einer Quote von 1,1 Prozent resultierte (-1,0%). In der Zielgruppe waren 0,27 Mio. Zuschauer dabei (-0,18 Mio.) und sorgten damit für einen Marktanteil von 1,8 Prozent (-1,9%).
Im Anschluss lief eine Wiederholungsfolge von Stargate SG-1, welche insgesamt 0,33 Mio. Menschen anlockte (-0,34 Mio.). Der Marktanteil lag bei 0,9 Prozent (-1,6%). In der Zielgruppe schalteten 0,22 Mio. Fans ein (-0,24 Mio.), weshalb für die Episode eine Quote von 1,4 Prozent ermittelt wurde (-2,5%).

Kabel Eins versuchte sein Glück erneut mit SF-Spielfilmen und zeigte zum Einstieg in die Primetime den Film Event Horizon, den 0,23 Mio. Menschen sahen (-0,51 Mio.). Der Marktanteil lag bei gerade einmal 0,6 Prozent (-1,9%). In der Zielgruppe entschieden sich 0,13 Mio. werberelevante Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren für den Film (-0,41 Mio.) und die Quote erreichte 0,8 Prozent (-3,6%).
Im Anschluss lief der Film Ballistic, der auf insgesamt 0,29 Mio. Interessierte kam (-0,20 Mio.). Damit lag die Quote bei 1,1 Prozent (-2,5%). In der Zielgruppe blieben 0,16 Mio. Zuschauer wach (-0,21 Mio.) und sorgten damit für einen Marktanteil von immerhin 1,4 Prozent (-4,6%).


Fazit:

Die Zuschauerzahlen für den SciFi Mittwoch und die SF-Filme bei Kabel Eins haben in dieser Woche allein nachrichtlichen Wert, denn König Fußball dominierte gestern alles. Über die wirkliche Beliebtheit der Serien und Filme sind deshalb keine Aussagen möglich.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der Gfk)

Mittwoch, 23. Juni 2010

Trailer zu "Green Hornet" veröffentlicht

Die Comicverfilmung Green Hornet hat bereits im Vorfeld einiges an Kritik einstecken müssen. so wurde offen die Frage gestellt, ob Hauptdarsteller Seth Rogen die richtige Wahl für die Rolle war. Regisseur Michael Gondry hielt allerdings an seiner Wahl unbeirrt fest. Ob er damit richtig lag, wird sich am 14. Januar 2011 zeigen, wenn Green Hornet in die amerikanischen Kinos kommt. In Deutschland startet der Film einen Tag früher.

Hier ist der erste Trailer zum Film:

Kassengift Megan Fox ? "Jonah Hex" versagt an den US-Kinokassen

Das war wohl nichts. Mit gerade einmal etwas mehr als 5 Millionen Dollar hat hat die Comicverfilmung Jonah Hex am letzten Wochenende einen der schlechtesten Kinostarts des Jahres hingelegt. Angesichts des Budgets von 47 Millionen Dollar scheint es nahezu unmöglich, den Film noch in die Gewinnzone zu bringen. Dabei ist der Film, der auf der gleichnamigen Heftserie des Verlags DC Comics basiert, mit Josh Brolin, John Malkovich und Megan Fox durchaus prominent besetzt.

Das bisherige Einspielergebnis ist ein erneuter Rückschlag für Megan Fox, denn die Werbekampagne des Films war maßgeblich auf sie zugeschnitten. So war es auch im Falle ihres letzten Flops Jennifer's Body, der ebenfalls an den Kinokassen unterging. Die Frage muss erlaubt sein, ob die Schauspielerin ihre Anziehungskraft auf die männlichen Kinozuschauer bereits verloren oder nur bei Auswahl ihrer Projekte eine schlechte Hand hat? Die Kritiken für Jonah Hex fielen bereits im Vorfeld vernichtend aus und die Reaktionen der befragten Zuschauer waren ebenfalls eher negativ. Es war natürlich auch nicht gerade clever, die Comicverfilmung am gleichen Wochenende wie Toy Story 3 anlaufen zu lassen.

Derweil denkt Megan Fox bereits darüber nach, in welchem Film sie gerne mitspielen würde. In einem Interview mit dem Sender Fox verriet sie, dass sie gerne in der Comicverfilmung Gen 13 die Rolle der lesbischen Superheldin Rainmaker übernehmen würde. Noch nie von dem Film gehört? Das macht nichts, denn eine Adaption des Comics war zwischenzeitlich angedacht, wird derzeit allerdings nirgendwo geplant. Aber man kann sich ja schon einmal prophylaktisch ins Gespräch bringen.

Vielleicht wird Megan Fox langsam klar, dass es keine gute Idee war, sich derart abfällig über Regisseur Michael Bay zu äußern, dass dieser die Schauspielerin nicht mehr für seinen Film Transformers 3 haben wollte. Zwar behauptet die dunkelhaarige Schönheit immer noch, sie habe die Produktion aus freien Stücken verlassen und sei nicht gefeuert worden, doch selbst dann muss man ihr schlechte Karriereplanung attestieren.

Eines dürfte ihr auf jeden Fall klar sein: Sie braucht dringend einen Hit, sonst dürfte ihr Marktwert bald deutlich sinken.


Transformers 3: Erstes Bild von Rosie Huntington-Whiteley am Set

Wie inzwischen allgemein bekannt ist, wird Megan Fox nicht mehr im dritten Teil der Filmserie Transformers zu sehen sein. An ihrer Stelle soll nun das Model Rosie Huntington-Whiteley die Herzen der männlichen Kinogänger höher schlagen lassen.

Huntington-Whiteley bringt dafür gute Voraussetzungen mit, war sie doch als Blickfang für das Label Victoria's Secret tätig. Natürlich kann man einwenden, dass dies nichts über ihre schauspielerischen Fähigkeiten aussagt, doch auf diese ist es doch auch schon bei Megan Fox nicht wirklich angekommen.
Nun wurde ein erstes Bild vom Set der Dreharbeiten zu Transformers 3 veröffentlicht, welches die neue weibliche Hauptdarstellerin neben ihrem Filmpartner Shia LaBeouf zeigt. 
Transformers 3 kommt am 1. Juli 2011 in die amerikanischen Kinos.

Futurama: ProSieben zeigt ab Herbst die neuesten Folgen der Serie

Am 24. Juni 2010 ist es endlich soweit: Dann startet der amerikanische Sender Comedy Central die sechste Staffel der Serie Futurama, welche aus 26 neue Folgen bestehen wird. Die Fans von Fry und Co. fiebern diesem Tag schon seit langem entgegen und auch die deutschen Anhänger brauchen nicht lange auf eine Ausstrahlung zu warten. 

Die Website Quotenmeter.de berichtet, dass ProSieben bereits im Herbst 2010 mit der Ausstrahlung der Episoden beginnen will.  Was den Sendeplatz angeht, so machte man allerdings noch keine Aussagen. Es ist denkbar, dass man am Dienstagabend einen Doppelpack aus jeweils einer neuen Folge der Simpsons und von Futurama zeigt. Alternativ würde sich auch der Samstag anbieten. Dort hat man mit Wiederholungen der alten Folgen von Futurama in der Vergangenheit gute Werte erzielt.

Auf eine Free-TV Premiere der vier Filme zu Futurama, die derzeit beim Bezahlsender Sky gezeigt werden, müssen die Fans wohl auch weiterhin verzichten. Auf Nachfrage erklärte ProSieben, dass man sich die Ausstrahlungsrechte daran nicht gesichert habe.


Dienstag, 22. Juni 2010

Marvel: Drehbuchautoren für "Doctor Strange" gefunden

Die Comicverfilmungen aus dem Hause Marvel dominieren derzeit die Szene. Daran dürfte sich auch in den nächsten Jahren kaum etwas ändern, vor allem, weil Marvel inzwischen zum Disney-Konzern gehört. Das erste Projekt, das unter der Ägide des neuen Eigentümers entsteht, könnte die Adaption der Figur Doctor Strange für die große Leinwand sein.

Jedenfalls berichtet Deadline, dass man nun zwei Drehbuchautoren für den Film unter Vertrag genommen hat. Dabei handelt es sich um Thomas Donnelly und Joshua Oppenheimer, aus deren Feder bzw. Tastatur das Skript zum kommenden Film Conan stammt, welcher derzeit von Marcus Nispel mit Jason Momoa in der Hauptrolle inszeniert wird. Die beiden Schreiber hatten zuvor auch einen Drehbuchentwurf für den Film Cowboys and Aliens eingereicht.

Die Verfilmungsrechte für Doctor Strange waren schon durch viele Hände gegangen, ehe sie an Marvel zurückfielen. Savoy Pictures, Columbia Pictures, Dimension Films und Paramount hielten zwischenzeitlich die Rechte und jede Menge Autoren und potentielle Regisseure wurden verschlissen. Darunter finden sich so bekannte Namen wie Bob Gale, Wes Craven, David Goyer, Stephen Norrington und Guillermo del Toro. Nun soll also neuer Schwung in die Sache kommen.

Marvel hat derzeit noch einen Distributionsdeal mit Paramount für die nächsten vier Filme. Dabei wird es sich wohl neben Iron Man 3 um Thor, The First Avenger: Captain America und The Avengers handeln. Anschließend liefe der Vertrieb dann über Disney, was bedeutet, dass die kompletten Einnahmen aus allen weiteren Filmen im Konzern blieben. Ohnehin bereitet sich Marvel schon auf die Zeit nach der Zusammenarbeit mit Paramount vor und verfolgt mit Runnaways und Ant-Man zwei Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche richten sollen. Dass Disney möglichst schnell an den ganzen Kuchen für sich will, ist nur zu verständlich. Immerhin hat man für den Erwerb von Marvel vier Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt.


Quoten: Teilweise verbesserte Zahlen für den "Mystery-Montag" auf ProSieben

Letzte Woche konnte der Mystery-Montag auf ProSieben gegen die Konkurrenz durch die Fußball-WM nichts ausrichten. Wie nicht anders zu erwarten, setzte sich dieses Bild auch gestern fort, doch konnte man teilweise steigende Quoten verzeichnen. Auch für Kabel Eins ging es im Vergleich zur Vorwoche wieder bergauf.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

ProSieben ging mit einem unveränderten Line-Up in den Abend und startete in die Primetime mit einer Wiederholungsfolge der Serie Fringe. Insgesamt schalteten 1,52 Mio. Menschen ein (+0,16 Mio.), was den Marktanteil am Gesamtpublikum auf 5,0 Prozent steigen ließ (+0,5%). Auch in der Zielgruppe stand man besser da als in der Vorwoche, denn 1,15 Mio. werberelevante Zuschauer (+0,16 Mio.) sorgten für eine Quote von 9,3 Prozent (+1,4%). Damit lag man zwar erneut unter Senderschnitt, doch die Erholung wird man beim Sender dankbar zur Kenntnis genommen haben.
Im Anschluss lief die erste von insgesamt zwei neuen Episoden der Serie FlashForward an diesem Abend. Das starke Lead-In durch Fringe brachte einen deutlichen Aufschwung der Zahlen, denn insgesamt waren 1,30 Mio. Zuschauer dabei (+0,24 Mio.). Der Marktanteil verbesserte sich auf  4,1 Prozent (+0,8%). In der Zielgruppe schalteten mit 0,99 Mio. Fans deutlich mehr Interessierte als in der Vorwoche ein (+0,21 Mio.) und auch der Marktanteil sah mit 7,2 Prozent recht gut aus, wenn man die Randumstände bedenkt (+1,6%).
Danach ging es allerdings weiter bergab mit den Zuschauerzahlen, denn die zweite Folge von FlashForward lockte insgesamt nur noch 1,18 Mio. Menschen an (-0,10 Mio.) und kam auf eine Quote von 4,9 Prozent (-0,6%). In der Zielgruppe verfehlte man ebenfalls die Werte der Vorwoche. So blieben 0,90 Mio. Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren dran (-0,02 Mio.), was den Marktanteil auf 8,5 Prozent sinken ließ (-0,1%). 
Zum Finale der dritten Staffel von Supernatural verlor die Serie weiter an Reichweite und unterhielt gestern zu später Stunde nur noch 0,88 Mio. Zuschauer (-0,06 Mio.). Kein Wunder also, dass die Quote auf 6,5 Prozent zurückging (-1,2%), womit man unter den Senderschnitt fiel. Auch in der Zielgruppe verlor man Fans. Nur 0,66 Mio. Fans blieben wach (-0,08 Mio.) und der Marktanteil sank auf mittelmäßige 10,4 Prozent (-2,1%).

Kabel Eins versuchte erneut, mit SF-Filmen die Zuschauer zum Einschalten zu bewegen. Dies klappte dieses Mal deutlich besser als in der Vorwoche. Zunächst zeigte man den Film Mission To Mars und erreichte damit 1,05 Mio. Menschen (+0,31 Mio.). Der Marktanteil konnte sich mit 3,4 Prozent (+1,1%) angesichts der Konkurrenz durch die Fußball-WM durchaus sehen lassen, auch wenn die Werte etwas unter Senderschnitt lagen. In der Zielgruppe kam man auf immerhin 0,74 Mio. Interessierte (+0,25 Mio.), was für eine Quote von 5,7 Prozent reichte (+2,0%).
Im Anschluss sahen zu späterer Stunde noch insgesamt 0,77 Mio. Menschen den Film The One (+0,14 Mio.). Der Marktanteil lag bei 4,1 Prozent (+0,6%) und damit leicht über dem Senderschnitt. In der Zielgruppe zeigte sich ein ähnliches Bild. Dort unterhielt man 0,53 Mio. werberelevante Zuschauer (+0,05 Mio.) und sicherte damit eine Quote von 6,3 Prozent (+0,6%). Ebenfalls ein Wert über Senderschnitt.


Fazit:

ProSieben kann mit den Werte des gestrigen Abends nur teilweise zufrieden sein, denn nach gutem Start in die Primetime verlor man nach 22:00 Uhr deutlich an Reichweite. Besonders schade ist es für Supernatural, denn die Serie leidet besonders unter dem späten Sendeplatz. Etwas mehr Aufmerksamkeit hätte man schon verdient, immerhin war die gestrige Episode keine Wiederholung, sondern eine Free-TV Premiere.
Kabel Eins kann durchweg zufrieden sein. Zwar lag man zunächst noch leicht unter dem Senderschnitt, doch mit dem zweiten Film schaffte man es, sich oberhalb dieser wichtigen Messlatte zu positionieren. Mal sehen, ob der Sender dies auch in der nächsten Woche schafft.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Montag, 21. Juni 2010

Robert C. Cooper zieht sich von "Stargate" zurück

Die Website Gateworld meldet, dass sich der ausführende Produzent, Autor und Regisseur Robert C. Copper im nächsten Monat vom Franchise Stargate zurückzieht, welches er maßgeblich geprägt hat.

 Cooper hatte 1997 in der ersten Staffel von Stargate SG-1 als Drehbuchautor angefangen und sich kontinuierlich bis zur Position eines Executive Producers hochgearbeitet. Zusammen mit Brad Wright kreierte er das Spin-Off Stargate Atlantis und war zugleich für die Staffeln acht bis zehn von Stargate SG-1 verantwortlich. Zu beiden Serien steuerte er außerdem Episoden als Regisseur bei, so zum Beispiel das Serienfinale der Originalserie und zahlreiche Folgen, die bei den Fans hoch im Kurs stehen.

2009 brachte er den zweiten Ableger Stargate Universe ins Fernsehen. Auch für diese Serie war es als Autor und Regisseur tätig. Cooper kündigte an, dass sein letzter großer Auftritt auf der Comic Con in San Diego sein werde, wo er die zweite Staffel von SGU promoten wird. Anschließend werde er noch einige Zeit beratend zur Verfügung stehen. Er sei sehr zufrieden damit, wie sich die jüngste Stargate-Serie entwickelt habe und sei sicher, sie in gute Hände zu legen.

Grundsätzlich gibt es keinen Grund, warum man Cooper nicht glauben sollte, wenn er sagt, dass er nach immerhin 13 Jahren im gleichen Franchise Lust verspürt, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Allerdings kommt man nicht umhin festzustellen, dass es viel Kritik von den Fans an der Ausrichtung von Stargate Universe gibt und auch die Quoten nicht so gut sind, wie jene von Stargate SG-1 und Stargate: Atlantis es waren. Vielleicht ist Cooper zu der Erkenntnis gelangt, dass es Zeit ist für frischen Wind, um Stargate lebendig zu halten und es besser ist, von selbst zu gehen, ehe gezwungen wird, den Sessel zu räumen.



Bringt Syfy "Firefly" zurück ins Fernsehen ?

Fans der Science-Fiction sind sehr beharrliche Zeitgenossen und stehen oftmals noch Jahrzehnte nach der Absetzung treu zu ihren Lieblingsserien. Dabei spielt es offensichtlich keine Rolle, wie erfolgreich oder erfolglos diese waren. 

Ein gutes Beispiel für diesen Enthusiasmus sind die Anhänger der Serie Firefly, die nach nicht einmal einer Staffel von Sender Fox aus dem Programm genommen wurde. Die Fans akzeptierten diese Entscheidung nicht und machten im Internet mobil. Zwar man Fox die Serie nicht wieder auf, doch das Studio Universal belohnte das Engagement der "Browncoats" damit, dass man den Film Serenity realisierte und in die Kinos brachte. Dann war aber endgültig Schluss.

Doch Totgesagte leben bekanntlich länger und so könnte es vielleicht sein, dass Firefly bald zu neuem Leben erweckt wird. Die Internetseite Nerdles.com will erfahren haben, dass beim Sender Syfy intensiv über Möglichkeiten diskutiert wird, die Serie zurück ins Fernsehen zu bringen. Immer wieder tauche der Name Firefly auf, wenn es darum gehe, welche Serie man neu ins Programm nehmen oder in überarbeiteter Form erneut präsentieren könne. Dabei seien sowohl eine neue Staffel wie auch ein weiterer Film denkbar Optionen. 

Zwar würde der Sender wohl gerne auf den früheren Cast zurückgreifen, doch sind die Schauspieler inzwischen mehrheitlich in anderen Projekten unter Vertrag und ständen deshalb nicht zur Verfügung. Diese Problem ließe sich aber mit einem Prequel umgehen. Den Fans wäre wohl auch dies recht. Hauptsache, ihre Lieblingsserie käme zurück.

Freitag, 18. Juni 2010

Doctor Who: Zum Staffelfinale gibt es ein Großaufgebot an Gegnern

Am 19. Juni sendet die britische BBC das Finale der jüngsten Staffel der Erfolgsserie Doctor Who. In der zweiteilige Episode, welche den Titel The Pandorica Opens trägt, müssen der Doctor und seine Begleiterin nicht nur gegen einen sondern gleich eine Vielzahl der Erzfeinde des Time Lords antreten: Die Daleks, Cybermen, Silurians, Judoon, Sontarans, Sycorax, Weevils und Autonen werden in der Folge zu sehen sein.

Hier ist ein Trailer zur Folge:




Die Fans der Serie haben allen Grund, sich auf die Folge zu freuen. Auf der Website der britischen Zeitung Daily Mail wurde außerdem ein ausführlicher Bericht zum Staffelfinale veröffentlicht, der auch zahlreiche Bilder enthält. Durchaus lesenswert.


Donnerstag, 17. Juni 2010

Quoten: Nur wenig Zuschauerinteresse am "SciFi Mittwoch"

Letzte Woche beendete RTL 2 mit einer Doppelfolge die erste Staffel von Stargate Universe. Über die Sommermonate zeigt man Wiederholungen von Stargate SG-1 und hat sich einen besonderen Clou ausgedacht, um das Interesse der Fans zu wecken: Man strahlte zwei thematisch zueinander passende Episoden als Doppelfolge aus und gibt dem "Film" einen neuen Namen. Einerseits ein klarer Fall von Etikettenschwindel, doch andererseits auch ziemlich clever. Besonders viele Zuschauer lockte man allerdings nicht an.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

RTL 2 eröffnete den Abend mit Stargate: Anubis, einer Doppelfolge aus den Episoden Neue Zeiten und Elliots große Mission und unterhielt insgesamt 0,64 Mio. Zuschauer (-0,52 Mio.). Auch der Marktanteil fiel schwach aus und lag bei 2,1 Prozent (-2,0%). In der Zielgruppe schauten 0,45 Mio. Menschen zu (-0,38 Mio.), womit man auf eine Quote von 3,7 Prozent kam (-3,5%). Insgesamt sehr schwache Werte, doch angesichts des Materials und der Fußballkonkurrenz durfte man ohnehin keine tollen Zahlen erwarten.
Im Anschluss zeigte man noch eine weitere Episode der Serie Stargate SG-1, für die sich immerhin 0,67 Mio. Menschen interessierten (-0,04 Mio.). Trotz des nur geringen Rückgangs bei den Zuschauerzahlen fiel die Quote deutlich auf 2,5 Prozent (-0,6%). In der Zielgruppe sah es ähnlich aus. Dort reichten 0,46 Mio. Fans (-0,01 Mio.) nur für magere 3,9 Prozent Marktanteil (-0,8%).

Kabel Eins setzte erneut auf Spielfilme und begann den Abend mit dem Streifen Frequency, der allerdings nur 0,74 Mio. Menschen erreichte (-0,27 Mio.). Die Quote sank folgerichtig auf 2,5 Prozent (-1,1%). In der Zielgruppe hatten ebenfalls nur wenige werberelevante Zuschauer Lust auf den Film, denn lediglich 0,54 Mio. Menschen reichten gerade einmal für einen Marktanteil von 4,4 Prozent (-2,4%).
Im Anschluss setzte man die Alien-Reihe fort und zeigte den Film Aliens - Die Rückkehr. Viele Zuschauer kehrten allerdings nicht zurück, sondern dem Film den Rücken, denn insgesamt wurden nur 0,49 Mio. Menschen gezählt (-0,19 Mio.). Wegen des späten Sendeplatzes konnte immerhin ein Marktanteil am Gesamtpublikum in Höhe von 3,6 Prozent erreicht werden (-0,8%). Die Zielgruppe hatte ebenfalls kein rechtes Interesse am SF-Horror. So wurden 0,37 Mio. Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren ermittelt (-0,20 Mio.), was immerhin für eine Quote von 6,0 Prozent reichte, die damit nur knapp unter Senderschnitt lag (-2,2%).  


Fazit:

Die Sender, die ohne Fußballübertragungen auskommen müssen, bemühen sich zwar um Zuschauer, doch einen echten Erfolg konnten sie zumindest gestern nicht verbuchen.Einen Beinbruch bedeutet dies allerdings nicht, denn ernsthaft hat sicherlich keiner mit bedeutsamen Quoten gerechnet.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Mittwoch, 16. Juni 2010

Prequel zu "The Thing" startet im April 2011

Seit George Lucas seinerzeit die Star Wars Episoden 1 bis 3 mit großem Erfolg in die Kinos brachte, stehen Prequels zu SF-Filmen bei den Studios hoch im Kurs. Deutliche Nicht ohne Grund arbeitet Ridley Scott am Prequel zu Alien und auch die Vorgeschichte des Planet der Affen soll nächstes Jahr in den Lichtspielhäusern anlaufen.

Ein weiteres Filmprojekt aus dieser Kategorie hat nun einen offiziellen Starttermin erhalten. Nach Informationen von Coming Soon wird das Preqeul zum Film The Thing (dt.: Das Ding aus einer anderen Welt) ab dem 29. April 2011 in den amerikanischen Kinos zu sehen sein.

Was die Handlung des Films angeht, so ist bekannt, dass die Geschichte am Südpol spielen wird, wo die Besatzung einer wissenschaftlichen Station eine Entdeckung macht, welche sich als außerirdische Lebensform herausstellt. Diese besitzt die Fähigkeit, ihre Gestalt zu verändern. Bald herrscht unter den Wissenschaftler die schiere Paranoia.

Die Story wurde bereits zwei Mal verfilmt, zum ersten Mal im Jahre 1951. Eine Remake es Stoffes entstand 1982 unter der Regie von John Carpenter. Wenn man sich die Story betrachtet, dann scheint es sich bei dem neuen Film eher um ein weiteres Remake und weniger um ein Prequel zu handeln.


Link: Bericht bei Coming Soon

Stargate Universe: Erster Trailer zur zweiten Staffel erschienen

Letzte Woche zeigte der Sender RTL 2 das Finale der ersten Staffel von Stargate Universe. Nun heißt es erst einmal warten, denn die neuen Folgen laufen erst im Herbst in den USA an. Bis dahin gewährt und Syfy einen kurzen Ausblick auf den Beginn von Staffel 2.

Die neue Season startet mit der Episode Intervention, in deren Verlauf führt man mit Simeon ein Mitglied der Luzianer Allianz ein, das von Robert Knepper dargestellt wird. Die Figur wird im Verlauf der neuen Staffel in einem längeren Storybogen zu sehen sein.



Dienstag, 15. Juni 2010

Quoten: Der "Mystery-Montag" bleibt gegen König Fußball chancenlos

Die Sommermonate sind allgemein eine schwierige Zeit für die Sender. Wenn auch noch ein Großereignis wie die Fußball-WM ins Haus steht, dann setzen die Programme, die keine Fußballrechte eingekauft haben, erst recht nur auf Wiederholungen. ProSieben macht zwar im Hinblick auf FlashForward eine Ausnahme, doch nur, weil man die Serie schnell abhaken will. Gestern gab es deshalb sogar eine Doppelfolge. Kabel Eins ging dagegen mit Spielfilmen auf Zuschauersuche.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Der Mystery-Montag bei ProSieben begann mit einer Wiederholungsfolge der Serie Fringe. Allerdings hielt sich das Interesse der Zuschauer in Grenzen, denn mit 1,36 Mio. schalteten deutlich weniger Menschen ein als vor einer Woche (-0,32 Mio.). Dies wirkte sich natürlich auch auf die Quote aus, die mit 4,5 Prozent ebenfalls merklich geringer ausfiel (-1,4%). In der Zielgruppe hatte man ebenfalls einen schweren Stand. Dort reichten 0,99 Mio. Fans (-0,22 Mio.) nur für einen Marktanteil von 7,9 Prozent (-3,1%).
FlashForward durfte gestern gleich zwei Mal ran. Die erste Folge des Abends wollten insgesamt 1,06 Mio. Menschen sehen (-0,48 Mio.). Der Marktanteil an Gesamtpublikum lag damit bei schwachen 3,3 Prozent (-2,0%). In der Zielgruppe blieben ebenfalls viele Zuschauer fern, denn mehr als 0,78 Mio. Fans wurden nicht erhoben (-0,38 Mio.). Der Marktanteil ging folgerichtig auf 5,6 Prozent zurück (-3,9%).
Die zweite Folge konnte allerdings mehr Zuschauer verzeichnen und erreichte insgesamt 1,28 Mio. Menschen. Begingt durch die späte Stunde, stieg der Marktanteil auf 5,5 Prozent. Auch in der Zielgruppe stieß man wieder auf mehr Interesse, denn 0,92 Mio. Fans sorgten für eine Quote von 8,6 Prozent.
Eine Stunde später als gewohnt, ging dann Supernatural ins Rennen. Dies tat den Zuschauerzahlen aber nicht gut, denn lediglich 0,94 Mio. Menschen blieben noch wach (-0,33 Mio.). Aufgrund der späten Ausstrahlung konnte die Quote allerdings auf 7,7 Prozent zulegen (+1,6%). In der Zielgruppe war es ähnlich, denn obwohl mit 0,74 Mio. deutlich weniger werberelevante Zuschauer einschalteten, stieg der Marktanteil auf 12,5 Prozent. Damit war Supernatural die einzige Serie des gestrigen Abends, die Werte oberhalb des Senderschnitts abliefern konnte.

Kabel Eins hielt mit zwei SF-Filmen dagegen, fuhr allerdings unbefriedigende Werte ein. Zunächst zeigte man den Film Alien Jäger - Mysterium in der Antarktis, für den sich insgesamt 0,72 Mio. Menschen interessierten. Die Quote fiel mit 2,3 Prozent recht bescheiden aus. Auch in er Zielgruppe fiel man durch, denn mit 0,49 Mio. Zuschauern waren nicht mehr als 3,7 Prozent Marktanteil möglich.
Im Anschluss wollte man mit dem Klassiker Alien punkten, doch wollten nur insgesamt 0,63 Mio. Menschen den Film sehen. Der Quote half auch der späte Sendeplatz nicht weiter, denn mit 3,5 Prozent lag man immer noch unter Senderschnitt. In der Zielgruppe unterhielt man 0,48 Mio. Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren und erreichte einen Marktanteil von 5,7 Prozent. Über Senderschnitt lag man damit ebenfalls nicht.


Fazit:

Gegen die Fußballübertragungen hatten alle anderen Sender gestern einen schweren Stand. Bemerkenswert ist, dass die zweite Folge von FlashForward mehr Zuschauer hatte, als die erste. Hatten zahlreiche Fans von Supernatural nicht mitbekommen, dass ihre Lieblingsserie nach hinten verschoben wurde und blieben dran, wo sie schon einmal eingeschaltet hatten?


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Montag, 14. Juni 2010

Rezension: Rick Future 11: Rückkehr nach Kantos (hoerspielprojekt)

Man mag es kaum glauben, doch bereits zum elften Mal präsentieren Sven Matthias und hoerspielprojekt eine neue Folge der Hörspielserie Rick Future, die erneut auf der offiziellen Website zum kostenlosen Download bereitsteht. In der letzten Folge konnten zwar die unheimlichen Dru'hn zurückgeschlagen werden, doch bezahlten Rick und Co. einen hohen Preis für den Sieg, denn Evi wurde schwer verwundet. Die Mannschaft der Eric steht nun vor der großen Herausforderung, sie zu retten.

Rick, Garlyn und Hubert erreichen den Planeten Plaxina 7, unter dessen vulkanischer Oberfläche sich die berüchtigte Schwarzmarkt- und Schmuggelstation Kantos befindet. Hier versuchen sie verzweifelt der schwer beschädigten Evi zu helfen. Doch schnell merken sie, dass ihnen jemand auf den Fersen ist, der ebenfalls großes Interesse an ihr zu haben scheint... (Klappentext)

Mit Rick Future 11: Rückkehr nach Kantos setzt Autor und Serienerfinder Sven Matthias die Handlung des vorhergehenden Zweiteilers fort und präsentiert seinen Hörern den ersten Teil einer neuen spannenden Geschichte, in deren Zentrum Ricks Gefährtin Evi steht. Hatten die Folgen 6 und 7 uns mehr über die Herkunft des Golwonen Hubert verraten, so ist nun die Roboterlady an der Reihe. In der Vergangenheit hatte sich bereits angedeutet, dass mehr hinter deren metallener Hülle steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte und Sven Matthias greift diese Thematik jetzt endlich auf. Herausgekommen ist eine spannende Geschichte mit einer Laufzeit von ca. 55 Minuten, die auf einer Schwarzmarkt- und Schmuggelstation spielt, welche an einem recht ungewöhnlichen Ort beheimatet ist. Wie zu erwarten war, ist diese Rick-Future-Version von Babylon 5 von diversen zwielichtigen und faszinierenden Figuren bevölkert. Rick, Hubert und Garlyn kommen schnell in Kontakt mit einigen dieser Bewohner und merken schnell, dass man keinem von ihnen wirklich trauen sollte.

Wer Rick Future seit Beginn verfolgt, dem kann nicht entgangen sein, dass die Serie von Folge zu Folge immer reifer, ja erwachsener geworden ist. Kam sie zu Anfang als plotorientierte bunte Space Opera daher, ist die Stimmung inzwischen deutlich düsterer und die Charaktere stehen eindeutig im Vordergrund. Diesen Weg beschreitet auch die neue Episode. So erleben wir einen nachdenklichen und an seinem Weg zweifelnden Rick Future, der sich jedoch auch in dieser schwierigen Lage auf seine Freunde Hubert und Garlyn verlassen kann. Deren verbale Scharmützel sorgen dafür, dass es auch weiterhin genug zum Schmunzeln gibt und die Geschichte nicht allzu schwermütig daherkommt. Die beiden Figuren sind mittlerweile ein gut eingespieltes Team und ihre Dialoge sind ein Highlight des Hörspiels.

Die Handlung dieser Folge isoliert zu betrachten, ist nicht so leicht, denn man merkt sehr deutlich, dass es sich um die erste Hälfte eines Zweiteilers handelt. In dieser Episode werden viele interessante Grundlagen gelegt, doch wohin die Reise schlussendlich geht, wird wahrscheinlich erst mit Rick Future 12: Seelenkrieg definitiv klar werden und die Geschichte wird dann auch ihre volle Wirkung entfalten. Dies soll jedoch in keinster Weise bedeuten, dass Rick Future 11: Rückkehr nach Kantos langweilig wäre, denn auch für genug Action ist gesorgt, die wieder toll choreographiert wurde. Nur steht sie nicht so im Vordergrund, wie es in Folge 10 noch der Fall war. Die aktuelle Folge ist  etwas dialoglastiger und damit ruhiger als sein Vorgänger. Dennoch macht dies die Episode so reizvoll. Entgegen der langläufigen Meinung, kann Science-Fiction nämlich auch dann spannend sein, wenn sie nicht von Weltraumschlachten erzählt. Zum Ende hin geht es allerdings erneut ordentlich zur Sache und der Hörer fragt sich, wie die Helden sich wohl dieses Mal aus der prekären Situation befreien werden, in welcher der obligatorische Cliffhanger sie zurückgelassen hat. Wir werden sehen...

Bereits in der Vergangenheit war es Sven Matthias gelungen, für seine Produktionen prominente Gastsprecher gewinnen zu können. Dieses Mal sind mit Gordon Piedesack und Sabrina Heuer zwei ausgewiesene Profis mit von der Partie und das Hörspiel profitiert deutlich von ihrem Engagement. Doch auch der Rest des Casts braucht sich nicht zu verstecken, denn Sven Matthias, Ralf Pappers und Tom Steinbrecher gehen inzwischen vollkommen in ihren Charakteren auf und liefern eine tolle Leistung ab. Außerdem sind mit Sascha Kiss, Ernszt Dubitzky, Tanja Niehoff, Anke Bullemer, Matthias Heise, Björn Korthof, Roman Ewert, Antje Peters und Markus Raab als Erzähler erfahrene Sprecherinnen und Sprecher  vom hoerspielprojekt mit dabei. Erneut wurde eine gute Auswahl getroffen, denn die Stimmen passen ausnahmslos hervorragend zu den Figuren des Hörspiels.

Der Soundtrack der Episode ist sehr ansprechend, da sehr abwechslungsreich zusammengestellt. Alexander Gühlke hat sich mächtig ins Zeug gelegt und erweist sich als einfallsreicher und stilsicherer Komponist. Zuweilen hatten mir seine Soundtracks nicht so zugesagt, doch dieses Mal kann er vollauf überzeugen. Dies muss man auch über die Soundeffekte sagen, die wieder mit viel Liebe zum Detail ausgewählt wurden. Wer Star Wars kennt, dem dürfte das Piepsen des kleinen Robotes Pi bekannt vorkommen. Eine schöne Referenz, die man als SF-Fan mit einem Grinsen zur Kenntnis nimmt. Schon nach kurzer Zeit hat man als Hörer durch die passenden Geräusche immer ein klares Bild von den jeweiligen Lokalitäten vor Augen. Daumen hoch!

Bei der Gestaltung des Covers bleibt Wolfram Damerius seinen Stil treu, eine Szene aus dem Hörspiel aufzugreifen und liefert ein sehr dynamisches Artwork ab, das zu Gefallen weiß.

Es wäre schön gewesen, wenn es einen kurzen Rückblick auf das bisherige Geschehen gegeben hätte, denn ein Einsteiger wird sich wahrscheinlich nicht so leicht zurecht finden. Da alle Folgen der Serie auf der offiziellen Website zum kostenlosen Herunterladen angeboten werden, können sich neue Fans problemlos die notwendigen Informationen besorgen.

Rick Future 11: Rückkehr nach Kantos ist der gelungene Auftakt eines neuen spannenden Abenteuers mit dem beliebten Weltraumhelden. Die Erwartungen an die nächste Folge sind dadurch natürlich sehr hoch, doch ich bin mir sicher, dass Sven Matthias die Fans nicht enttäuschen wird. 

P.S.: Wer übrigens nicht genug von Rick Future bekommen kann, der sollte am nächsten Wochenende die Messe "Die Hörspiel" in Hamburg besuchen. Dort wird nämlich ein kostenloser Comic zur Hörspielserie. verteilt. Nährere Informationen auf der Website von Rick Future.

Samstag, 12. Juni 2010

Erster Teaser zu "Battlestar Galactica Online" erschienen

Obwohl die Serie Battlestar Galactica in den USA bereits seit einiger Zeit abgeschlossen ist, bleibt das Franchise für den Sender Syfy weiterhin ein heißes Eisen. So hat man mit Caprica ein Spin-Off des Space Opera im Programm und startet im Herbst 2010 ein Massive Multiplayer Online Game (MMO) mit dem Titel Battlestar Galactica Online.

Viele Informationen über das Spiel gibt es noch nicht, doch als Vorgeschmack hat man bereits einen ersten Teaser veröffentlicht:




Zumindest in diesem Teaser wurde die Atmosphäre der Serie gut eingefangen. Wie es allerdings im Spiel selbst sein wird, darüber kann man aber nur spekulieren. Wer sich weiter über dieses MMO auf dem Laufenden halten will, der kann auf der Website des Spiels einen Newsletter abonnieren.


Link: Website von Battlestar Galactica Online

Gastautoren gesucht!

Liebe Leser,

manchen von euch wird aufgefallen sein, dass ich in meinem Blog kaum über Science-Fiction-Romane berichte. Zwar bereite ich gerade eine Rezension zu einem Roman vor, doch ich muss eingestehen, dass ich keine große Leseratte bin.

Darum bin ich auf die Idee gekommen, diesen Bereich für Gastbeiträge in meinem Blog zu öffnen. Vielleicht ist der bzw. die eine oder andere von euch schon einmal auf den Gedanken gekommen, gern eine Rezension zu einem Roman, den ihr gelesen habt, veröffentlichen zu wollen und euch fehlte nur eine geeignete Plattform. Hier ist nun eure Chance!

Ich stelle mir den Ablauf so vor:

Ihr schickt mir eure Rezension im Umfang von bis zu ca. 5000 Zeichen an meine E-Mail Adresse (scifiwatchman@gmx.de). Ich lese sie gegen, spreche etwaige Änderungen mit euch ab und veröffentliche sie mit euch als Verfasser in meinem Blog. Die besprochenen Bücher sollten aus dem Genre der Science-Fiction stammen, wobei die Übergänge zu anderen Genres teilweise fließend sind. Wenn ihr meinen Blog etwas studiert, könnt ihr bestimmt abschätzen, ob der Roman hier hineinpasst.

Ehe jemand fragt: Dieser Blog ist mein Hobby und ich verdiene mit ihm kein Geld. Wenn ihr also hier eine Rezension veröffentlicht, dann tut ihr dies aus Spaß an der Sache, denn Geld gibt es dafür keines!

Ich würde mich über Interesse von eurer Seite sehr freuen. Sollte es noch Fragen geben, dann hinterlasst einfach einen Kommentar zu diesem Post oder schreibt eine E-Mail an: scifiwatchman@gmx.de.

Euer WatchmanCL

Donnerstag, 10. Juni 2010

Das Ding muss ich haben!

Das waren noch Zeiten: Als die Firma Kenner auf die Idee kam, eine Actionfigur zum SF-Klassiker Alien herauszubringen, trat sie bei den Elternverbänden in den USA einen Sturm der Entrüstung los. Flugs wurde das Spielzeug wieder zurückgezogen und ist heute wegen seiner Seltenheit ein begehrtes Sammlerobjekt.

Hier der TV-Spot, mit dem Kenner für die Actionfigur seinerzeit warb:


Wonder Woman: Jennifer Love Hewitt bringt sich ins Gespräch

Nachdem ihre Serie Ghost Whisperer nicht für eine weitere Staffel verlängert wurde, versucht Jennifer Love Hewitt auf den Zug der Comicverfilmungen aufzuspringen. 

In einem Interview mit MSN sagte die Schauspielerin, dass sie großes Interesse daran habe, die neue Wonder Woman zu werden. Sie habe das Gefühl, dass Warner Bros. kurz davor sei, die Verfilmung endlich in Angriff zu nehmen und sie arbeite wirklich hart, um die Rolle zu bekommen.
 

















In der Vergangenheit hatte das Studio mehrere Anläufe genommen, um die Figur, die zu den bekanntesten weiblichen Superhelden gehört, endlich auf die große Leinwand zu bringen. Zuletzt hatte Autor Joss Whedon ein Drehbuch vorgelegt, welches allerdings abgelehnt wurde. Ob das Projekt derzeit wirklich noch intensiv von Warner verfolgt wird, ist unklar. Es ist gut möglich, dass sich Frau Hewitt nur ins Gespräch bringen. Vor ihr waren schon Megan Fox, Eliza Dushku, Sandra Bullock und Beyonce als möglich Kandidatinnen gehandelt worden.


Weiterer Trailer zu "The Phantom" veröffentlicht

Am 20. Juni 2010 strahlt der amerikanische Sender Syfy die erste Folge der vierstündigen Mini-Serie The Phantom aus, die auf den Comics von Lee Falk basiert. Der Titelheld gehört zu den frühesten Superhelden und war bereits vor Superman und Batman aktiv.

Nun wurde ein weiterer Trailer veröffentlicht:




An die Big Budget-Comicverfilmungen der letzten Zeit kommt man natürlich nicht heran, doch der Trailer sieht für eine TV-Produktion recht ordentlich aus.

Quoten: "Stargate Universe" beendet erste Staffel mit guten Zahlen

Am gestrigen Abend endete mit einer Doppelfolge die Ausstrahlung der ersten Staffel von Stargate Universe und bescherte dem Sender RTL 2 noch einmal ordentliche Quoten. Zur gleichen Zeit ging Kabel Eins mit den Animes Final Fantasy und Final Fantasy VII auf Zuschauerfang und durfte sich ebenfalls über gute Werte freuen.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Um nicht gegen König Fußball unterzugehen, entschloss man sich bei RTL 2 die Ausstrahlung der ersten Staffel von Stargate Universe noch schnell vor dem Beginn der Fußball-WM mit einer Doppelfolge abzuschließen. Insgesamt erreichte man 1,16 Mio. Menschen (+0,14 Mio.) und sicherte einen Marktanteil von 4,1 Prozent am Gesamtpublikum (+0,5%), der damit knapp über Senderschnitt lag. Auch in der Zielgruppe konnte man sich gegenüber der Vorwoche deutlich steigern und verbuchte 0,83 Mio. werberelevante Zuschauer (+0,17 Mio.). Mit 7,2 Prozent Marktanteil (+0,9%) lag man ebenfalls über Senderschnitt und damit im grünen Bereich.
Im Anschluss sendete man eine Wiederholungsfolge von Stargate SG-1 und lockte insgesamt 0,71 Mio. Menschen an (-0,03 Mio.). Der Marktanteil lagt unverändert bei 3,1 Prozent (+/-0,0%). In der Zielgruppe waren 0,47 Mio. Fans dabei (-0,05 Mio.), weshalb die Quote auf 4,7 Prozent leicht zurückging (-0,4%).

Kabel Eins setzte hingegen auf Spielfilme und versuchte mit einem Anime-Doppelpack sein Glück. Die Primetime wurde Final Fantasy eröffnet und 1,01 Mio. Menschen wollten den Film sehen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 3,6 Prozent. In der Zielgruppe erreichte man 0,79 Mio. Interessierte und fuhr einen Marktanteil von guten 6,8 Prozent ein. Damit lag man bei den werberelevanten Zuschauern nicht nur über Senderschnitt, sondern unterhielt gestern sogar ein größeres Zielgruppenpublikum als in der Vorwoche.
Direkt im Anschluss ging es mit Final Fantasy VII weiter und immerhin 0,68 Mio. Menschen waren zu später Stunde noch dabei. Der Marktanteil lag bei überdurchschnittlichen 4,4 Prozent. Auch in der Zielgruppe lief es prima, denn 0,57 Mio. Zuschauer bedeuteten eine Quote von tollen 8,2 Prozent. Auch diese Zahlen bedeuteten eine Steigerung gegenüber dem Spielfilm aus der Vorwoche.

Lie To Me zeigte gestern ein geteiltes Bild. Beim Gesamtpublikum setzte sich der Aufwärtstrend fort, denn 3,04 Mio. Zuschauer bedeuteten eine weitere Steigerung im Vergleich zur Vorwoche (+0,09 Mio.). Der Marktanteil stieg auf 10,8 Prozent (+0,3%). In der Zielgruppe lief es nicht ganz so gut, denn 1,71 Mio. Interessierte (-0,08 Mio.) bedeuteten einen Rückgang der Quote auf 14,0 Prozent (-1,5%). 


Fazit:

Stargate Universe beendete seine erste Staffel, die zum Teil durchwachsene Zahlen produziert hatte, mit einem Lichtblick, der durchaus Hoffnung macht. Man kann lange darüber jammern, dass gerade Stargate SG-1 früher mehr Zuschauer anlocken konnte, doch SGU hat eine andere Erzählstruktur, die durchaus einen anderen Kundenkreis anspricht. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mit Ausnahme von zwei Episoden  alle Folgen in der Zielgruppe Quoten generierten, die über Senderschnitt lagen. Damit scheint sicher zu sein, dass auch die zweite Staffel der Serie, die derzeit produziert wird, ebenfalls bei RTL 2 laufen wird.
Kabel Eins erlebte gestern einen guten Abend, denn bei Filme konnten in der Zielgruppe überzeugen. Gerade Final Fantasy VII brachte dem Sender starke Werte bei den werberelevanten Zuschauern. So etwas macht Programmchefs froh.
Lie to Me lieferte Werte auf gewohnten Niveau. Kein Wunder, dass Vox auf Nummer Sicher geht und die Ausstrahlung während der WM unterbricht. Ansonsten hätte ein böser Quotenknick gedroht.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Dienstag, 8. Juni 2010

Quoten: "Supernatural" überzeugt zu später Stunde

Nachdem der Mystery-Montag letzte Woche eine Stunde später als üblich auf Sendung ging. kehrten Fringe, FlashForward und Supernatural nun wieder auf die gewohnten Sendeplätze zurück. Zudem gab es gestern eine Doppelfolge von Supernatural. Im Vergleich zur Vorwoche ging es mit den Quoten wieder bergauf.


So liefen die Serien (Veränderungen zur Vorwoche):

Die Primetime wurde von einer Wiederholungsfolge Fringe aus der ersten Staffel eingeläutet. Insgesamt schauten mit 1,68 Mio. ungefähr so viele Menschen wie letzte Woche zu (-0,02 Mio.). Die Quote konnte sich allerdings steigern und lag bei 5,9 Prozent (+0,4%), womit der Senderschnitt jedoch verfehlt wurde. In der Zielgruppe war das Interesse der Fans deutlich geringer, denn mehr als 1,21 Mio. werberelevante Zuschauer konnte man nicht erreichen (-0,18 Mio.). Der Marktanteil lag bei 11,0 Prozent und damit ebenfalls unter Senderschnitt (+0,1%).
FlashForward konnte von der Rückkehr auf den alten Sendeplatz deutlich profitieren. Insgesamt kam man auf 1,52 Mio. Zuschauer (+0,52 Mio.) und schaffte damit eine Quote von 5,3 Prozent (+1,0%). In der Zielgruppe zeigte sich ein ähnliches Bild, denn 1,16 Mio. Fans (+0,37 Mio.) sorgten für einen kräftigen Sprung des Marktanteils auf 9,5 Prozent (+1,6%). Vom Erreichen des Senderschnitts kann aber weiterhin keine Rede sein.
Supernatural durfte gestern gleich doppelt ran und machte seine Sache dabei recht gut. Die erste Episode wurde dabei von insgesamt 1,27 Mio. Menschen gesehen (+0,49 Mio.) und kam so auf einen verbesserten Marktanteil von 6,1 Prozent (+0,4%). In der Zielgruppe kehrten viele Zuschauer zur Serie zurück, denn 0,98 Mio. Menschen schauten sich die gestrige Folge an (+0,39 Mio.). Die Quote konnte sich wieder in den zweistelligen Bereich verbessern und lag bei 10,6 Prozent (+1,3%).
Die zweite Folge des Abends verzeichnete zwar weniger Zuschauer, konnte dennoch von den Quoten her überzeugen. Insgesamt 0,86 Mio. Menschen blieben noch wach und sorgten damit für einen Marktanteil knapp über Senderschnitt von 7,0 Prozent. In der Zielgruppe waren 0,74 Mio. Zuschauer weiterhin dabei. Dies reichte für eine Quote von 12,8 Prozent, womit man ebenfalls über Senderschnitt lag.
Fazit:

Das Interesse an Wiederholungen von Fringe ist nicht groß genug, als dass die Serie Quoten über Senderschnitt liefen könnte. Dies ist kein Beinbruch. Die Werte von FlashForward sind für den Sender eigentlich zweitrangig, gilt es doch nur noch, die verbleibenen Episoden der inzwischen abgesetzten Serie rasch zu senden. Erst zu später Stunde kamen die Zuschauerzahlen von Supernatural richtig in Gang, doch auch schon die Werte der ersten Folge des Abends kehrten nach der Schwäche in der letzten Woche nun in gewohnte Regionen zurück. Darauf kann man aufbauen.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK) 

BBC und Starz kooperieren: 4. Staffel von "Torchwood" kommt !

In den letzten Monaten gab es zum Teil widersprüchliche Meldungen zur Zukunft der britischen Serie Torchwood. Ende 2009 bestätigte Hauptdarsteller John Barrowman, dass es eine neue Staffel mit 13 Episoden geben werde, dann war zu lesen, BBC America und Fox wollten eine amerikanische Version der Serie produzieren. Letzteres Projekt hat sich inzwischen zerschlagen, doch die gute Nachricht für die Fans ist, dass es tatsächlich eine neue Staffel von Torchwood geben wird. Dies verkündete gestern die BBC auf ihrer Website.

 Insgesamt werden 10 neue Folgen produziert und die BBC hat sich dafür den amerikanischen Sender Starz mit ins Boot geholt. John Barowman und Eve Myles werden ihre Rollen auch in der vierten Staffel verkörpern. Der Rest des Casts ist neu und soll gemäß der neuen Ausrichtung der Serie international besetzt werden. Für die Drehbücher ist ein Autorenteam unter der Leitung von Serienerfinder Russell T. Davies verantwortlich, der zusammen mit Julie Gardner und Jane Tranter auch als ausführender Produzent die vierte Staffel betreuen wird.

Die neuen Episoden werden nicht mehr in Cardiff und Umgebung spielen. Torchwood soll globaler werden und deshalb spielen die Geschichten nun rund um den Erdball. Von Seiten der BBC war man verständlicherweise voll des Lobes für den neuen Partner Starz. Durch die Kooperation will man ein neues Kapitel von Torchwood aufschlagen, denn die Serie soll nun in allen Belangen größer wirken und dabei spannende wie bewegende Geschichten erzählen. Damit will man nicht nur die bestehenden Fans erreichen, sondern sich neue Zuschauer erschließen.

Die neuen Folgen von Torchwood werden im Sommer 2011 zeitgleich in Großbritannien und in den USA zu sehen sein. Wenn RTL 2 seine bisherige Strategie beibehält, dann kommen die deutschen Zuschauer schon kurz danach in den Genuss der Episoden.


Montag, 7. Juni 2010

Leo Awards: "Stargate Universe" und "Sanctuary" räumen ab

Am letzten Wochenende fand die Verleihung der Leo Awards im kanadischen Vancouver statt. Die Motion Picture Arts and Sciences Foundation of British Columbia zeichnet mit diesen Preisen seit 1999 herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die in der Region entstehen. Dieses Jahr durften sich Stargate Universe und Sanctuary in der Kategorie Dramatic Series über zahlreiche Auszeichnungen freuen.

Beste dramatische Serie: Stargate Universe
Brad Wright, Robert Cooper, Carl Binder, Joseph Mallozzi, Paul Mulle, John G. Lenic, N. John Smith - Produzenten

Bestes Drehbuch:
Brad Wright für die Stargate Universe Episode Light

Beste Kameraführung:
Michael Blundell für die Stargate Universe Episode Human

Bestes Editing:
Rick Martin für die Stargate Universe Episode Human

Beste Visuelle Effekte:
Mark Savela, Shannon Gurney, Brenda Campbell, Craig Vandenbiggelaar, Krista Mclean
für die Stargate Universe Episode Air

Beste weibliche Nebenrolle:
Julia Benson in der Stargate Universe Episode Pain

Bestes Produktionsdesign:
Bridget McGuire für die Sanctuary Episode Kali Part 2

Bestes Kostümdesign:
Christina McQuarrie für die Sanctuary Episode Pavor Nocturnus

Bestes Make-Up:
Todd Master, Holland Miller, Harlow Macfarlane,
Werner Pretorius, Yukio Okajima für die Sanctuary Episode Fragments

Bester männlicher Gastauftritt:
Christopher Gauthier in der Sanctuary Episode Hero

Beste männliche Nebenrolle:
Christopher Heyerdahl für die Sanctuary Episode Haunted

Beste männliche Hauptrolle:
Robin Dunne für die Sanctuary Episode Pavor Nocturnus


Das nennt man wohl einen gelungenen Abend. 


Sonntag, 6. Juni 2010

Erste Hörprobe zu "Rick Future 11: Rückkehr nach Kantos" veröffentlicht

Bald ist es soweit, dann erscheint mit Rückkehr nach Kantos die bereits elfte Folge der SF-Hörspielserie Rick Future. Nachdem bereits vor einiger Zeit das Cover der neuen Episode vorgestellt wurde, gibt es jetzt eine erste Hörprobe:




In ihrem neuen Abenteuer erreichen Rick, Garlyn und Hubert den Planeten Plaxina 7, unter dessen vulkanischer Oberfläche sich die berüchtigte Schwarzmarkt- und Schmuggelstation Kantos befindet. Hier versuchen sie verzweifelt der schwer beschädigten Evi zu helfen. Doch schnell merken sie, dass ihnen jemand auf den Fersen ist, der ebenfalls großes Interesse an ihr zu haben scheint...

Alle bisherigen Folgen der Hörspielserie können auf der offiziellen Website von Rick Future kostenlos heruntergeladen werden.



Link: Website der Serie Rick Future

Freitag, 4. Juni 2010

Konzeptzeichnungen zu "Captain America: The First Avenger" veröffentlicht

Die Website Ain't It Cool News hat einige Konzeptzeichnungen veröffentlicht, die zeigen, wie der Titelheld im kommenden Film Captain america: The First Avenger aussehen wird. Offensichtlich orientiert man sich dabei stark an der Darstellung der Figur in der Comicserie The Ultimates (zum Vergrößern der Ansicht einfach auf die Abbildung klicken).


Captain America: The First Avenger kommt am 22. Juli 2011 in die amerikanischen Kinos.


Link: Bericht bei Ain't It Cool News

Quoten: Vox punktet mit "Robots", "Jericho" versinkt im Nirgendwo

Kabel Eins hat sein Versprechen eingehalten und die Ausstrahlung der Serie Jericho nach dem Ende des SciFi Monats wieder aufgenommen. Die Zuschauerzahlen waren gestern jedoch erbärmlich. Vox setzte in der Primetime erneut auf einen Spielfilm und konnte mit dem Animationsfilm Robots in der Zielgruppe einen guten Wert erreichen.


So lief der Abend:

Kabel Eins kehrt nach dem Ende des SciFi Monats zum bekannten Line-Up zurück, bestehend aus zwei Folgen von Numb3rs, einer Episode der Serie The Unit und einer Doppelfolge von Jericho. Auf Numb3rs und The Unit gehe ich nicht im Detail ein. Die erste Folge von Jericho verfolgten insgesamt 0,18 Mio. Zuschauer, was einem Marktanteil von 1,3 Prozent entspricht. In der Zielgruppe schauten 0,12 Mio. werberelevante Menschen zu. Die Quote lag damit bei 1,8 Prozent.
Die zweite Episode des Abend lief beim Gesamtpublikum nochmals schwächer und konnte insgesamt 0,14 Mio. Menschen nach Mitternacht anlocken. Der Marktanteil lag bei 1,8 Prozent. In der Zielgruppe blieben 0,11 Mio. Menschen dran und verschafften der Folge damit eine Quote von 2,6 Prozent.

Vox versuchte mit dem Film Robots gegen das Testspiel der Nationalmannschaft zu punkten. Beim Gesamtpublikum gelang dies nur teilweise denn 1,51 Mio. Zuschauer standen für einen Marktanteil von 5,0 Prozent. Damit lag man unterhalb des Senderschnitts. In der Zielgruppe lief es besser, denn dort schalteten 1,06 Mio. Menschen ein, womit man auf eine Quote von 8,7 Prozent kam und über Senderschnitt lag. 


Fazit:

Ich hatte die Berichterstattung über die Quoten von Jericho vor einiger Zeit ausgesetzt und werde nach diesem Update auch nicht weiter auf die Werte der Serie eingehen, denn inzwischen sind die Zahlen lächerlich gering. Dies hat nichts mit der Qualität der Serie zu tun, denn viele der verbliebenen Fans dürften gar nicht mitbekommen haben, dass Jericho wieder im Programm ist. 
Vox konnte sich mit Robots ganz gut behaupten, auch wenn es nur in der Zielgruppe überdurchschnittlich gut lief. Da es dem Sender hauptsächlich auf die werberelevanten Zuschauer ankommt, wird man mit dem gestrigen Abend zufrieden sein.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)

Donnerstag, 3. Juni 2010

Nach der WM: ProSieben zeigt neue Folgen von "Eureka"

Seit Mitte August 2009 warten die deutschen Fans von Eureka nun schon darauf, dass ProSieben die Ausstrahlung der dritten Staffel endlich fortsetzt. Doch das Warten wird schon bald ein Ende haben, denn nach dem Ende der Fußball-WM in Südafrika kehrt die Serie am 12. Juli 2010 auf die Bildschirme zurück. 

Die Serie wird im Rahmen des Mystery-Montag den Sendeplatz von FlashForward übernehmen und im Line-Up mit Fringe und Supernatural zu sehen sein. Während es sich bei den Folgen von Eureka wie gesagt um Neuware handeln wird, besteht der Rest des Programms aus Konserven.
Von Fringe und Supernatural werden nur Wiederholungen zu sehen sein, im Falle von Supernatural sogar in Form von Doppelfolgen.

Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss dies auf die Quoten haben wird. RTL 2 macht derzeit die Erfahrung, dass ein Line-Up mit nur einer Serie, von der Frischware gezeigt wird, beim Publikum nur auf mittelmäßiges Interesse stößt. Auch ist es durchaus mutig vom Sender, die Serie während des Sommers zu zeigen, wenn viele Zuschauer aus der Zielgruppe im Urlaub sind.

Quoten: Nur mäßiges Interesse an "Stargate Universe" und "Mad Max"

Die erste Staffel von Stargate Universe befindet sich nun auch bei RTL 2 auf der Zielgeraden und wird nächsten Mittwoch mit einer Doppelfolge abgeschlossen. Die Zuschauerzahlen der Auftaktstaffel waren bislang eher durchwachsen. Da machten auch die Zahlen des gestrigen Abends keine Ausnahme. Parallel schickte Kabel Eins Mel Gibson mit gleich zwei Mad Max-Filmen ins Rennen.


So lief der Abend (Veränderungen zu Vorwoche):

Nachdem sich Stargate Universe letzte Woche deutlich verbessern konnte, stand der gestrige Abend unter dem Motto: "Wie gewonnen, so zerronnen". So wollten insgesamt 1,02 Mio. Menschen die neue Folge sehen (-0,24 Mio.), womit man auf einen Marktanteil von 3,6 Prozent kam (-0,6%). Damit lag die Serie beim Gesamtpublikum erneut leicht unter dem Senderschnitt. Gerade in der Zielgruppe büßte man deutlich an Reichweite ein, denn dort wurden nur 0,66 Mio. Zuschauer gezählt (-0,23 Mio.). Der Marktanteil lag mit 6,3 Prozent weiterhin leicht über dem Senderschnitt.
Von solchen Zahlen ist Stargate: Atlantis immer noch entfernt. Die gestrige Episode wurde von insgesamt 0,94 Mio. Menschen gesehen (-0,02 Mio.) und erzielte einen Marktanteil von 3,3 Prozent (-0,4%). In der Zielgruppe lockte man 0,62 Mio. Fans an (-0,04 Mio.) und sicherte damit eine Quote von 5,4 Prozent (-0,5%).
Stargate SG-1 hatte letzte Woche pausiert und meldete sich mit mäßigen Werten zurück. So erreichte man insgesamt 0,74 Mio. Menschen, was leider nur für magere 3,1 Prozent Marktanteil reichte. In der Zielgruppe blieben 0,52 Mio. Zuschauer treu und sorgten damit für eine Quote von 5,1 Prozent.

Kabel Eins setzt während seines SciFi Monats neben Serien vor allem auf Klassiker des SF-Films. Gestern zeigte man Mad Max und Mad Max III
Obwohl es chronologisch keinen Sinn macht, strahlte man ab 20:15 Uhr zunächst Mad Max 3 - Jenseits der Donnerkuppel aus. Der Film erzielte jedoch nur mittelprächtige Werte, denn insgesamt schalteten 1,08 Mio. Menschen ein. Mehr als durchschnittliche 3,8 Prozent waren damit nicht drin. In der Zielgruppe erreichte man immerhin 0,71 Mio. Fans und schaffte so mit 6,4 Prozent einen Marktanteil knapp über Senderschnitt.
Im Anschluss lief dann Mad Max, den man deshalb später zeigte, um den doch recht gewalttätigen Film nicht zu sehr schneiden zu müssen. Das Interesse hielt ich allerdings in Grenzen, denn mehr als 0,73 Mio. Zuschauer konnte man nicht anlocken. Der Marktanteil lag mit 4,6 Prozent immerhin über Senderschnitt. Auch in der Zielgruppe kam man auf befriedigende Werte, denn 0,52 Mio. werberelevante Zuschauer entsprachen zu dieser späten Stunde einer Quote von 6,7 Prozent.

Lie To Me marschiert weiter und überzeugte auch gestern wieder mit tollen Zahlen, denn insgesamt schalteten 2,95 Mio. Menschen ein (-0,01 Mio.). Die Quote verbesserte sich damit auf 10,5 Prozent (+0,3%). Nur Werte der ersten beiden Folgen der Serie liefen noch besser. In der Zielgruppe verbesserte man sich auf 1,79 Mio. Fans (+0,04 Mio.) und lag mit fantastischen 15,5 Prozent (+1,5%) doppelt so hoch wie der Senderschnitt von Vox.


Fazit:

Stargate Universe ist für RTL 2 kein Renner, liefert jedoch weiter befriedigende Werte. Leider schafft man es nicht, dass grundsätzlich größere Potential an interessierten Zuschauern jede Woche auch wirklich abzurufen. Kabel Eins wird zufrieden sein mit den Werten, die man gestern erzielte. Mit Quotenhits konnte man angesichts des Alters der Filme ohnehin nicht rechnen. Lie To Me wurde seinem Ruf als Quotengarant erneut gerecht und bleibt damit für Vox eine sichere Bank in der Primetime am Mittwoch.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext (erhoben von der GfK)