Freitag, 30. April 2010

Spielberg und Abrams planen gemeinsamen Kinofilm

Nach Informationen des Vulture Blog des New York Magzine werden sich zwei Größen der Science-Fiction zusammenschließen, um gemeinsam einen Film zu realisieren. Die Rede ist von J. J. Abrams (Lost, Fringe, Star Trek) und Steven Spielberg (Jurassic Park). Dem Vernehmen nach, soll es sich um Hommage an jene SF-Filme werden, die Spielberg in den 1970er und 1980er Jahren bekannt machten, z.B. Die unheimliche Begegnung der dritten Art oder E.T.- Der Außerirdische. Abrams wird selber die Regie übernehmen. Der Drehbeginn ist für Ende 2011 geplant.

Worum es in dem Film genau gehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch geheim. Im Zentrum der Handlung sollen jedoch, wie es bei Spielberg ebenfalls üblich ist, ganz normale Menschen stehen, deren Beziehungen zueinander auf eine harte Probe gestellt werden, als sie sich unvermittelt außergewöhnlichen Ereignissen, vielleicht sogar außerirdischen Besuchern gegenüber sehen.

Einen Titel soll der Film auch schon haben, doch Abrams hält ihn geheim. Ohnehin ist der Regisseur ein Fan der Tradition, Filmen Codenamen zu geben, die von eigentlichen Titel ablenken sollen. Welche Rolle Spielberg in dem Projekt haben wird, ist ebenfalls noch äußerst vage. So soll Abrams daran interessiert sein, ihn als ausführenden Produzenten zu gewinnen. Zumindest soll er eine Beraterposition einnehmen, damit sichergestellt ist, dass seinen Filmen in gebührender Art Reverenz erwiesen wird.

Der Film wird jedoch keine Mega-Produktion werden, denn das Budget wird derzeit mit 25 Millionen Dollar beziffert. Damit stünde Abrams der gleiche Betrag zur Verfügung, den er seinerzeit für Cloverfield hatte.


Eine offizielle Bestätigung für diese Inforationen gibt es derzeit aber noch nicht. Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis alle Details geklärt sind.


Link: Bericht bei Vulture

Quoten: Genre-Filme bei Vox überzeugen nur teilweise

Der Sender Vox macht schon seit längerer Zeit gute Erfahrungen mit seinen Spielfilmen am Donnerstag und servierte den Fans der Science-Fiction gestern sogar mit Hulk und Alien - Die Wiedergeburt einen Doppelpack.


So liefen die Filme:

Mit dem Film Hulk aus dem Jahre 2003 startete man gestern in die Primetime und konnte trotz der starken Konkurrenz durch die Europa League insgesamt 1,46 Mio. Zuschauer unterhalten. Der Marktanteil lag allerdings mit 5,1 Prozent unterhalb des Senderschnitts. In der Zielgruppe sah es etwas besser aus, denn dort wurden 0,95 Mio. werberelevante Zuschauer gezählt, womit man auf einen Marktanteil von 8,1 Prozent kam. Damit lag man leicht über Senderschnitt.
Direkt im Anschluss lief der vierte Teil der Alien-Saga mit dem Titel Alien - Die Wiedergeburt und dieses Mal war man beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe erfolgreich. So sahen insgesamt 0,83 Mio. Menschen den bislang letzten reinen Alien-Film (die Alien vs. Predator-Filme nicht mitgerechnet), so dass man sich beim Sender über eine Quote von 6,1 Prozent freuen konnte. In der Zielgruppe sah man noch deutlich besser aus, denn 0,59 Mio. Zuschauer waren für einen Marktanteil von 9,3 Prozent gut. In beiden Kategorien lag man oberhalb des Senderschnitts.


Fazit:

Obwohl beide Filme schon eine Reihe von Jahren auf dem Buckel haben, lockten sie trotz starkem Gegenprogramms immer noch so viele Zuschauer an, dass man beim Sender zumindest mit den Werten für die Zielgruppe durchaus zufrieden sein wird. Mehr konnte man von den beiden Streifen nicht erwarten.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL und Vox

Donnerstag, 29. April 2010

Quoten: "Stargate Universe" weiter solide, "Lie To Me" wird zum Überflieger

Letzte Woche musste der SciFi Mittwoch gegen die Champions League ran und machte seine Sache recht gut. Dieses Mal gab es keine Konkurrenz jenes Kalibers und die Quoten hätten darauf eigentlich positiv reagieren müssen. Zum Teil taten sie dies auch.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Der SciFi Mittwoch präsentierte sich diese Woche in veränderter Formation. Nachdem Stargate: Atlantis eine Woche ausgesetzt hatte, kehrte die Serie auf ihren angestammten Sendeplatz zurück. Nach dem Ende von Bionic Woman wiederholt der Sender wieder einmal Episoden der Serie Stargate SG-1. Das ist zwar nicht originell, jedoch bewährt.

Eröffnet wurde der Abend von einer neuen Folge der Serie Stargate Universe. Dieses Mal schauten insgesamt 1,31 Mio. Menschen zu (-0,03 Mio.), womit man auf einen Marktanteil von 4,6 Prozent kam (+0,4%). In der Zielgruppe gab es ebenfalls einen leichten Abschwung, weil gestern 0,89 Mio. Zuschauer einschalteten (-0,08 Mio.). Dennoch kletterte die Quote leicht auf nunmehr 7,7 Prozent (+0,1%). Mit diesen Werten lag man erneut oberhalb des Senderschnitts.
Stargate: Atlantis konnte diese Woche mit 0,99 Mio. Zuschauern ein ähnlich großes Publikum wie vor zwei Wochen unterhalten (+0,01 Mio.). Der Marktanteil legte auf 3,4 Prozent zu (+0,3%). In der Zielgruppe ging es allerdings bergab, denn nur 0,63 Mio. werberelevante Zuschauer waren dabei (-0,08 Mio.). Mehr als 5,0 Prozent Marktanteil war damit nicht drin (-0,4%).
Stargate SG-1 erbte den Sendeplatz von Bionic Woman. Obwohl die gestrige Folge schon mehrfach zu sehen war, schalteten immer noch 0,76 Mio. Menschen ein. Der Marktanteil am Gesamtpublikum lag damit bei 3,3 Prozent. In der Zielgruppe konnte man immerhin noch 0,50 Mio. Fans anlocken und sich damit eine Quote von 4,9 Prozent sichern.

Der Überflieger des Abends war mit Sicherheit die Serie Lie To Me auf Vox. Gestern schaffte man es nicht nur, die Verluste der Vorwoche wieder auszugleichen, sondern man konnte sich darüber hinaus nochmals deutlich steigern. Insgesamt sahen 3,34 Mio. Menschen die neue Episode (+0,56 Mio.) und sorgten damit für die Traumquote von 11,7 Prozent (+2,9%) beim Gesamtpublikum, die damit doppelt so hoch war, wie der Senderschnitt von Vox. Auch in der Zielgruppe konnte die Serie abräumen, denn 1,83 Mio. werberelevanter Zuschauer schalteten ein (+0,37 Mio.). Die Quote lag bei hervorragenden 14,7 Prozent (+3,7%).


Fazit:

Stargate Universe hat offensichtlich sein Publikum gefunden. Beruhigend für RTL 2: Es ist so groß, dass die Marktanteile am Gesamtpublikum und in der Zielgruppe über dem Senderschnitt liegen. Leider ist SGU damit die einzige Serie des SciFi Mittwoch, der dieses gelingt. Allerdings kann man solche Werte von Stargate: Atlantis und SG-1, welche genau genommen in der Endloswiederholung laufen, auch nicht erwarten.
Lie To Me liefert seit Beginn überzeugende Zahlen, doch diese Woche war man sogar kurz davon, sich in der Zielgruppe den Tagessieg zu holen. Für einen kleineren Sender wie Vox ein Riesenerfolg. Man wird sich vielleicht nur die Frage stellen, wie man solch ein Ergebnis noch übertreffen soll?


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL, RTL 2 und Vox

Mittwoch, 28. April 2010

"The Transporter" wird zur Fernsehserie

Schon seit langer Zeit besteht ein reger Austausch zwischen den einstmals verfeindeten Medien Kino und Fernsehen. So verdienten sich viele Schauspieler sich ihre ersten Sporen im TV, ehe sie auf die große Leinwand wechselten und zu Stars wurden und auch alternde Kinohelden wechseln gerne ins Fernsehen, wo sie ihre Karriere besser fortsetzen können, als sich in B-Movies lächerlich zu machen.

Darüber hinaus bedient sich das Kino gerne beim Fernsehen, wenn es wieder einmal darum geht, eine bekannte Serie zu adaptieren. Doch bekanntlich geht es auch anders herum. Allerdings ist die Liste gelungener TV-Serien, die auf erfolgreichen Kinofilmen basieren, eher gering. Fans der Science-Fiction wird da wohl am ehersten das Stargate-Franchise einfallen, das inzwischen so etabliert ist, dass man bei dem Namen eher an die Serien denkt, als an den Film von Roland Emmerich.

Nun möchten sich auch Lagardere Entertainment und EuropaCorp in die Liste der erfolgreichen Adaptionen eintragen und zwar mit ihrem neuen Projekt, einer TV-Serie, welche auf der Filmreihe The Transporter basiert. Für die erste Staffel sind 12 Episoden geplant, jede mit einem Budget von bis zu vier Millionen Dollar.

Verantwortlich für die Serie ist Luc Besson, der auch schon die drei Kinofilme produziert hat. Als auführender Produzent agiert der Deutsche Alexander Rumelin. Die Dreharbeiten sollen ab Februar 2011 in Canada und Europa stattfinden. Gedreht wird in englischer Sprache. Das Casting findet derzeit in London statt, später soll auch noch in Los Angeles und Toronto gecastet werden.

Sicher scheint allerdings, dass Jason Statham, der die Hauptrolle in den Kinofilmen gespielt hat, nicht zur Verfügung stehen wird. Derzeit verhandelt man mit einigen großen Sendern über die Ausstrahlung von Transporter - The Series, welche für Ende 2011 geplant ist.

Alle Beteiligten hoffen auf einen großen Erfolg der Serie. Immerhin haben die drei Filme der Reihe insgesamt 238 Millionen Dollar eingespielt.


Link: Bericht bei Hollywood Reporter

Dienstag, 27. April 2010

Quoten: Nur "Fringe" kann am Mystery Montag richtig überzeugen

Letzte Woche hatten die Serien des Mystery-Montag im Bezug auf die Reichweite in der Zielgruppe mit deutlichen Rückgängen zu kämpfen. Diese Woche lief es teilweise wieder etwas besser.


So liefen die Serien (Veränderungen zur Vorwoche):

Der Abend wurde wie gehabt mit einer neuen Folge von Fringe eröffnet. Im Vergleich zur Vorwoche konnte sich die Serie wieder leicht steigern und damit ein weiteres Abrutschen der Zuschauerzahlen erfolgreich verhindern. Insgesamt sahen 2,40 Mio. Menschen die Episode (+0,04 Mio.), womit der Marktanteil am Gesamtpublikum erneut bei 7,5 Prozent lag (+/-0,0%). In der Zielgruppe verbesserte man sich auf 1,85 Mio. Zuschauer (+ 0,02 Mio.), verlor jedoch erneut bei der Quote und landete bei 14,7 Prozent (-0,5%).
FlashForward macht weiterhin Sorgen, denn wieder ging es beim Gesamtpublikum bergab. So verfolgten insgesamt 1,52 Mio. Zuschauer die Handlung (-0,03 Mio.) und auch die Quote fiel auf magere 4,8 Prozent (-0,2%). In der Zielgruppe konnte der Exodus aufgehalten werden ,denn mit 1,25 Mio. Zuschauern schalteten wieder mehr werberelevante Menschen zu als in der Vorwoche (+0,03 Mio.). Der Marktanteil lag mit 9,5 Prozent wieder etwas höher (+0,1%).
Einen durchweg guten Abend erlebte hingegen Supernatural, denn insgesamt 1,40 Mio. Menschen waren dabei (+0,09 Mio.). Der Marktanteil verbesserte sich auf 6,0 Prozent (+0,3%). In der Zielgruppe mit den werberelevanten Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, konnte man 1,16 Mio. Menschen anlocken (+0,12 Mio.) und sich damit einen guten Marktanteil von 11,0 Prozent sichern (+0,5%).


Fazit:

Fringe ist für ProSieben weiterhin ein Erfolg. Zwar konnte man die Reichweite in der Zielgruppe nicht wieder steigern, doch liegen die Quoten der Serie weiterhin über dem Senderschnitt. Leider ist die Serie damit allein auf weiter Flur, denn FlashForward und Supernatural liegen weiterhin unterhalb dieser wichtigen Marke. Immerhin hat Supernatural dieses Ziel nach der Steigerung in dieser Woche wieder im Blick, während für den erhofften Hit FlashFoward der Zug abgefahren zu sein scheint. Inzwischen vollzieht sich bei den Quoten der Serie in Deutschland die gleiche Entwicklung, die man derzeit auch in den USA beobachtet: Nach starkem Beginn fallen auch dort die Zuschauerzahlen immer weiter, so dass eine Verlängerung der Serie um eine zweite Staffel immer unwahrscheinlicher wird.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von ProSieben

Montag, 26. April 2010

Kurzhörspiel: "Entführung ins All" (hoerspielprojekt)

Wer Spaß an lustigen Hörspielen aus dem SF-Genre hat, dem lege ich das Kurzhörspiel Entführung ins All von Frederic Jacob ans Herz.

Alles dreht sich um drei Aliens, die auf der Erde landen, um zu Forschungszwecken einen Menschen zu entführen. Dabei greifen sie sich den Erstbesten, den sie finden können und entführen ihn auf ihr Raumschiff. Ausgerechnet erwischen sie dabei den sehr trotteligen Peter Krass...

Als Sprecherinnen und Sprecher sind Björn Korthof, Andreas Hegewald, Tabitha Hammer, Sascha Kiss, Sabine Graf und Anne Kahnwald zu hören.

Entführung ins All hat eine Laufzeit von ca. 18 Minuten und steht auf der Website von hoerspielprojekt.de zum kostenlosen Download bereit.

Mir hat die Geschichte gefallen und ich empfehle sie daher mit gutem Gewissen weiter.


Link: Download des Hörspiels bei hoerspielprojekt.de

Sony verschiebt Start von "Green Hornet"

Vor zehn Tagen habe ich darüber berichtet, dass sich sie Comicverfilmung Green Hornet in Schwierigkeiten befindet und mich gefragt, welchen Ausweg die Verantwortlichen bei Sony wohl finden würden, um diese Probleme zu lösen. Nun haben sie einen Weg gefunden: Sie bringen den Film in 3D heraus! Außerdem wurde der Start des Films in den USA vom 22. Dezember 2010 auf den 14. Januar 2011 verschoben.

Wer jedoch glaubt, dass dies geschieht, damit man der Konkurrenz in fom von Tron: Legacy aus dem Weg geht, der liegt angeblich falsch, denn die zusätzliche Zeit will man nutzen, um die 3D Effekte überzeugend gestalten zu können. Klar doch.

Was die Meldungen über die angeblichen Schwierigkeiten angeht, so wiegelt Sony ebenfalls ab. Angeblich liebe man die Film und glaube an ihn. Darum möchte das Studio die 3D-Überarbeitung als Vertrauensbeweis in das Potential des Film gewertet wissen.

Bei aller Sympathie für Filme in 3D: Glauben die Studios wirklich, dass man alles in dieser Weise präsentieren muss? Ich bin der festen Überzeugung, dass ein guter Film auch in 2D gut ist, doch ein mäßiger Film wird durch 3D auch nicht besser. Nur ärgern sich die Kinozuschauer wegen der höheren Ticketpreise noch mehr als sonst, wenn sie aus einem schlechten 3D-Film kommen und könnten beschließen, bald nicht mehr ins Kino zu gehen. Dann würde die 3D-Revolution voll nach hinten losgehen.

Aber Hollywood konnte noch nie wirklich maßhalten.

Ridley Scott enthüllt Details zum Prequel von "Alien"

Wie inzwischen allseits bekannt sein dürfte, arbeitet Ridley Scott an einem Prequel zu seinem Erfolgsfilm Alien aus dem Jahre 1979. In einem Interview mit MTV enthüllte er nun einige Details des Projekts.

So wird der Film im Jahre 2085 angesiedelt sein, also rund 30 Jahre vor dem Originalfilm spielen. Die Firma Weyland-Yutani, in deren Auftrag Ripley und der Rest der Crew des Raumschiffs Nostromo unterwegs sind, existiert zu diesem Zeitpunkt bereits und betreibt auf fernen Planeten Terraforming. Im Zentrum der Handlung wird erneut ein weiblicher Charakter stehen, über den Scott allerdings nichts weiter sagen wollte.

Obwohl der Regisseur einen Film drehen will, den sich auch Kinogänger anschauen können, die nicht alle bisherigen Alien-Filme gesehen haben, hält das Prequel gerade für die Fans einen besonderen Leckerbissen bereit. So wird der Film das Mysterium um den Außerirdischen aufklären, dessen Skelett die Crew der Nostromo in einem Raumschiff auf dem Planeten LV-426 findet, ehe sie auf die Alien-Eier trifft. Diese Figur, die Ridley Scott Space Jockey nennt, wird wohl ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Derzeit sind die Arbeiten am Skript noch nicht abgeschlossen, doch soll dem bald so sein, damit man an die finanzielle Planung gehen kann. Derweil gehen die Vorbereitungen im Hinblick auf die Designs weiter. Dabei steht man auch wieder mit H.R. Giger in Kontakt, der seinerzeit das Äußere des Aliens entworfen hatte.

Angesprochen auf einen Starttermin für den Film, erklärte Scott, dass er hofft, dass dieser Ende 2011 in die Kinos kommen wird. Es sei allerdings auch möglich, dass er erst 2012 in den Verleih geht.


Link: Interview mit Ridley Scott bei MTV

Black Widow: Spin-Off zu "Iron Man 2" durchaus möglich

Im Hause Marvel zweifelt wohl niemand daran, dass der kommende Film Iron Man 2 ein Erfolg wird. Die Reaktionen auf die veröffentlichten Trailer waren durchweg positiv und auch der namhafte Cast dürfte seinen Anteil daran haben, auch solche Kinogänger anzulocken, die mit Superhelden-Filmen eigentlich nichts am Hut haben.

Wie es sich gehört, macht man sich beim Studio bereits Gedanken, wie es mit der Film-Serie weitergehen soll. Klar ist, dass Iron Man Teil der Avengers sein wird, jener Superheldentruppe, die ihr Leinwanddebüt im Jahre 2012 geben wird. Doch auch darüber hinaus, gibt es schon Überlegungen.

So nannte es Kevin Feige, der Präsident von Marvel Studios, auf Anfrage definitiv möglich, dass es ein Spin-Off mit der Figur Black Widow geben könnte, die in Iron Man 2 zu sehen sein wird. Gespielt wird Natasha Romanoff/Black Widow von Scarlett Johansson. Ob es den Film wirklich geben wird, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die Schauspielerin wirklich ein Interesse an einer Karriere als Superheldin hat.


Sollte dem so sein, dann wird sich das Studio mit Sicherheit mehr Mühe geben, als man es seinerzeit tat, als man mit Elektra ein Spin-Off des Films Daredevil präsentierte. Der Film war eine recht freie Interpretation der Comicheldin und fiel bei den Fans entsprechend durch.

Es ist aber auch durchaus möglich, dass man Black Widow zum Mitglied der Avengers macht und erst im Anschluss an diesen Film daran geht, eine Solokarriere für die Figur zu starten. Den Fans wäre auch diese Variante sicher recht.


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Übernimmt Breck Eisner die Regie beim Remake von "Die Klapperschlange" ?

Im Februar berichtete ich zum ersten Mal über die Entwicklungen im Bezug auf ein Remake des SF-Klassikers Escape from New York (dt.: Die Klapperschlange). Nun meldet Hollywood Reporter, dass sich Breck Eisner in Verhandlungen mit dem Studio New Line befindet, auf dem Regiestuhl bei diesem Projekt Platz zu nehmen.

Obwohl der Film angeblich oberste Priorität für das Studio haben soll, hat man es seit dem Kauf der Rechte im Jahre 2010 nicht geschafft, das Remake aus der sog. Development Hell zu befreien. Mit Ken Nolan, Jonathan Mostow und Allan Loeb hat man schon mehrere Autoren verschlissen und auch Regisseur Len Wiseman stieg zwischenzeitlich aus, weil die Vorbereitungen keine Fortschritte machten.

Sollte Eisner wirklich die Regie übernehmen, wird er auf das Skript von Allan Loeb zurückgreifen, welches die bekannten Filmhandlung mit einer neuen Origin-Story für den Antihelden Snake Plissken mischt. Eisner hat Erfahrungen mit Remakes, denn er war auch verantwortlich für die Neuauflage des Films Crazies. Außerdem führte er Regie beim Film Sahara aus dem Jahre 2005.

Die Suche nach einem Hauptdarsteller wird das nächste sein, um das sich Produzent Neal Moritz kümmern wird, sollte man sich mit Eisner einig werden. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob Gerard Butler den Part übernehmen würde, doch auch der Schauspieler soll angeblich kein Interesse mehr haben.


Link: Bericht bei Hollywood Reporter

Freitag, 23. April 2010

US-Luftwaffe testet eigenen Raumpendler

In der vergangenen Nacht hat die US-Luftwaffe mit einer Trägerrakete vom Typ Atlas V erstmals einen militärischen Raumpendler von Cape Canavaral aus ins Weltall geschossen.

Das unbemannte Testvehikel mit der Bezeichnung X37B – OTV hat eine Länge von neun Metern und soll in der Lage sein, bis zu neun Monate in rund 900 Kilometern Höhe in der Umlaufbahn zu verweilen. Der Rückflug erfolgt dann mittels Autopilot. bzw. Fernsteuerung. Das Landemanöver, genannt Touchdown, wurde bereits in der Vergangenheit erfolgreich geprobt.

Welchen Stellenwert die US-Regierung dem Projekt zumisst, lässt sich auch daran ablesen, dass man angeblich mehrere 100 Millionen Dollar für die Entwicklung der X37B locker gemacht hat. Über die Einsatzmöglichkeiten des Raumpendlers kann man derzeit nur Spekulieren. So könnte er dazu genutzt werden, um eigene Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen. Aus anderen Quellen ist zu entnehmen, dass es auch denkbar wäre, dass das Raumschiff Anti-Satelliten-Waffen ins Weltall befördern könnte.

Ob der jetzt gestartete Testträger bereits eine Fracht an Bord hatte, unterliegt der Geheimhaltung.


Foto: Copyright Tagesschau.de


Link: Bericht bei Tagesschau.de

Paramount dreht deutschen Science-Fiction-Film

Wenn es um die Produktion von Science-Fiction-Serien oder Filmen geht, dann gleicht Deutschland eher einer Wüste. Natürlich gibt es wie dort Oasen in Form von Raumpatrouille, Metropolis oder Operation Ganymed, doch wecken diese eher nostaligische Gefühle und können im internationalen Vergleich oftmals nicht standhalten.

Dass man heutzutage durchaus auch in deutschen Landen Science-Fiction-Filme produzieren kann, beweist nun das Studio Paramount Deutschland, dass den Drehstart seines ersten Films bekannt gegeben hat. Dabei handelt es sich um den Science-Fiction-Film 2016- Das Ende der Nacht, einen post-apokalyptischen Thriller, bei dem Tim Fehlbaum Regie führen wird. In den Hauptrollen spielen Hannah Herzsprung (Der Baader Meinhof Komplex), Lars Eidinger (Alle Anderen), Stipe Erceg (Die fetten Jahre sind vorbei) und Lisa Vicari (Hanni & Nanni) sowie Angela Winkler (Die Blechtrommel).

Was die Handlung angeht, so verrät die Presseerklärung des Studios, dass die Welt wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. Seit Jahren brennt die Sonne unerklärlich heiß auf die Erde nieder. Permanente Dürre hat das Land ausgetrocknet. Nahrung ist knapp geworden. Phillip, seine Freundin Marie und ihre Schwester Leonie sind auf dem Weg in die Berge in der Hoffnung dort Wasser zu finden. Sie sind jedoch nicht allein auf der Suche. Es beginnt ein Überlebenskampf in einer aussichtslos erscheinenden Welt.

Produziert wird der Film von der Caligari Film GmbH München mit Thomas Wöbke und Gabriele M. Walther als Produzenten. Als Koproduzenten fungieren die Schweizer Vega Film AG und die SevenPictures Film GmbH. Als ausführender Produzent begleitet der Master of Desaster Roland Emmerich das Projekt.

Die Dreharbeiten finden aktuell in Bayern, Brandenburg und auf Korsika statt. 2016 – Das Ende der Nacht wird gefördert mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA-Filmförderungsanstalt, Zürcher Filmstiftung und Kuratorium Junger Deutscher Film.

Im Frühjahr 2011 soll der Film dann in die Deutschen Kinos kommen.

Es ist zu hoffen, dass der Film ein Erfolg wird und das Studio dadurch motiviert, auch in Zukunft Science-Fiction-Filme in Deutschland zu produzieren.

Donnerstag, 22. April 2010

The Phantom: Syfy veröffentlicht Trailer zur Mini-Serie

Auch der Sender Syfy springt auf den derzeit erfolgreichen Zug der Comicverfilmungen auf und wird ab dem 20. Juni 2010 die Mini-Serie The Phantom ausstrahlen, welche auf den bekannten Comics von Lee Falk basiert. In der Hauptrolle ist Ryan Carnes zu sehen. Außerdem sind Cameron Goodman, Isabella Rossellini und Sandrine Holt zu sehen.

Der Film handelt von Kit Walker, der nach dem Tod seines Vaters die Familientradition fortsetzt und zum Superhelden The Phantom wird und sich auf eine weltweite Reise begibt, um das Verbrechen zu bekämpfen.

Hier ist der Trailer zur Mini-Serie:


Hoffentlich kann diese Verfilmung die Erwartungen der Fans erfüllen. Bereits 1996 gab es eine Adaption des Stoffes mit Billy Zane in der Hauptrolle, die jedoch bei den meisten Anhängern des Helden gnadenlos durchfiel.


Quelle: Bericht bei Sci Fi Wire

Fox steigt bei US-Version von "Torchwood" aus

Vor einiger wurde bekannt, dass der amerikanische Sender Fox die Entwicklung einer US-Version der britischen Serie Torchwood in Auftrag gegeben hatte. Der Erfinder der Originalserie, Russell T. Davies, sollte selbst die Adaption erarbeiten.

So wie es derzeit aussieht, muss sich BBC Worldwide nach einem neuen Partner umschauen, denn Fox hat, einem Bericht bei Hollywood Reporter zufolge, offensichtlich das Interesse verloren. Jedenfalls veröffentlichte die BBC eine Erklärung, aus der hervorgeht, dass man sich mit dem US-Network darauf verständigt habe, das Projekt nicht mehr gemeinsam zu verfolgen. Man sei allerdings in Gesprächen mit anderen Networks.

Jane Tranter, bei BBC Worldwide für die Produktionssparte verantwortlich, legte Wert auf die Feststellung, dass die Serie mit dem Ausstieg von Fox nicht tot sein. Die Entwicklung gehe weiter. Gleichzeitig machte sie klar, dass es keine amerikanische Version von Doctor Who geben werde. Dies wäre ansonsten für die Zuschauer zu verwirrend.


Link: Bericht bei Hollywood Reporter

Quoten: "Stargate Universe" behauptet sich gegen König Fußball

In der vergangenen Woche schaffte Stargate Universe endlich die Wende und konnte in der Gunst der Zuschauer wieder deutlich zulegen. Gestern musste man gegen König Fußball in Form der Champions League antreten und die Serie machte ihre Sache sehr gut.


So liefen die Serien (Veränderungen zur Vorwoche):

Diese Woche zeigte RTL 2 im Rahmen des SciFi Mittwoch gleich eine Doppelfolge von Stargate Universe, während Stargate: Atlantis eine Pause einlegte. Die Strategie ging auf, denn die Quoten von SGU lagen auf dem Niveau der Vorwoche. Insgesamt 1,34 Mio. Menschen waren live dabei (-0,03 Mio.) und der Marktanteil konnte sich mit 4,2 Prozent durchaus sehen lassen, lag dieser doch erneut über Senderschnitt (-0,2%). In der Zielgruppe lockte man 0,97 Mio. Zuschauer an (+0,02 Mio.) und sicherte sich damit einen Marktanteil von 7,6 Prozent (-0,2%).
Im Anschluss verabschiedete sich die Serie Bionic Woman nicht sehr überzeugend von den Zuschauern. Insgesamt wollten 0,80 Mio. Menschen das Finale sehen (-0,09 Mio.) und auch die Quote konnte mit 3,0 Prozent nicht begeistern (-0,8%). Gerade in der Zielgruppe sah man zum Abschluss nicht gut aus, denn nur noch 0,62 Mio. Fans waren dabei (-0,07 Mio.). Dies führte zu einem deutlichen Dämpfer bei der Quote, welche auf 5,4 Prozent absank (-1,4%).
Erfreulicherweise schaffte es auch Battlestar Galactica wieder in die Top 5 des Senders am gestrigen Abend. Insgesamt unterhielt man 0,52 Mio. Menschen und holte damit zu später Stunde einen Marktanteil von 3,4 Prozent. In der Zielgruppe sah man richtig stark aus, denn dort schauten 0,43 Mio. Fans zu und sorgten mit 6,3 Prozent für einen Marktanteil über Senderschnitt.

Lie To Me konnte sich zwar auch gegen die Fußballkonkurrenz behaupten, doch verlor man deutlich an Reichweite. Insgesamt hielten 2,78 Mio. Zuschauer der Serie die Treue (-0,18 Mio.), dennoch gab die Quote auf 8,8 Prozent nach (-0,8%). Deutlicher fiel der Abschwung bei den werberelevanten Zuschauern aus, denn dort schalteten nur noch 1,46 Mio. Fans ein (-0,22 Mio.). Kein Wunder also, dass die Quote auf 11,0 Prozent abfiel (-1,8%).


Fazit:

Trotz des starken Gegenprogramms konnte Stargate Universe zum zweiten Mal in Folge überzeugen, denn alle Werte lagen im grünen Bereich. Dagegen war das Finale von Bionic Woman doch ernüchternd. Nach gutem Start vor einigen Wochen, verlor die Serie schnell an Popularität und die meisten Folgen brachten dem Sender Zahlen unterhalb des Senderschnitts. Kaum anzunehmen, dass man bei RTL 2 Bionic Woman lange nachtrauern wird. Lie To Me musste gestern Federn lassen, doch würde man bei Vox darüber jammern, dann täte man dies auf hohem Niveau, denn die Serie liegt weiterhin satt über dem Senderschnitt. Nächste Woche, wenn es keine Konkurrenz durch die Champions League gibt, sollten die Zuschauerzahlen wieder anziehen.


Quelle: ZUschauerzahlen im Teletext von RTL 2 und VOX

Mittwoch, 21. April 2010

Produktion von "Bond 23" liegt endgültig auf Eis

In den bislang zweiundzwanzig Einsätzen der offiziellen Reihe hat James Bond eine Vielzahl von schönen Frauen erfolgreich aus den Händen von üblen Schurken befreien können. Doch nun wird der Agent selber zur Geisel. Dieses Mal ist der Geiselnehmer jedoch kein Bösewicht mit dem Anspruch, die Welt beherrschen zu wollen, sondern das Filmstudio MGM.

Gestern gaben die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson offiziell bekannt, dass die Produktion des neuen Films, der den Arbeitstitel Bond 23 trägt, auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Grund für diesen Schritt ist die Situation bei MGM, dass die Hälfte der Rechte an den Bond-Filmen hält und im Moment de facto pleite ist. Das nötige Geld für die Dreharbeiten des neuen Films kann man dort deshalb nicht mehr aufbringen. Weil diese Rechte aber einer der wenigen verbliebenen Vermögenswerte von MGM sind, hält man natürlich an ihnen fest.

Das Drama um die Zukunft des Traditionsstudios MGM zieht sich nun schon seit Monaten hin. Angesichts der gewaltigen Schuldenlast von 3,7 Milliarden Dollar ist es aber auch verständlich, dass Investoren nicht gerade Schlange stehen. Zwar hat das Studio mit einer Bibliothek von mehr als 4000 Filmen, der Hälfte der Rechte an den kommenden Hobbit-Filmen und allen weiteren Bond-Filmen einiges zu bieten, doch bislang war niemand bereit, auch nur zwei Milliarden Dollar zu zahlen. Gerade hat man sich eine neue Frist bis Mitte Mai gesetzt, um die Situation zu klären.

Mit ihrer Entscheidung machen Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, deren Firma Eon 50 Prozent der Verfilmungs- und 100 Prozent der Vermarktungsrechte an James Bond hält, ordentlich Druck auf alle Beteiligten. Mit Peter Morgan, Neal Purvis und Robert Wade hat man ein interessantes Autorentrio beisammen und Sam Mendes soll bereit stehen, um die Regie zu übernehmen. Doch alleine kann Eon die Produktion des Filmes nicht stemmen.

Wenn man sich vor Augen hält, dass die letzten beiden Bond-Filme mit Daniel Craig eine runde Milliarde Dollar allein an den Kinokassen eingespielt haben, dann erklärt sich, dass die Studios Sony und 20th Century Fox an den Rechten, die MGM an der Filmserie hält, stark interessiert sind. Doch möchten sie diese am Besten losgelöst von dem Rest der Konkursmasse kaufen, woran MGM kein Interesse haben kann.

Es kann also noch eine Weile dauern, bis James Bond sein nächstes Kinoabenteuer erlebt. Doch eines kann man mit Sicherheit sagen: James Bond will return.

Link 1: Bericht bei Stern.de
Link 2: Bericht bei Welt.de

Dienstag, 20. April 2010

Quoten: Zielgruppe zeigt dem "Mystery-Montag" die kalte Schulter

Letzte Woche konnte im Rahmen des Mystery-Montag die Serie Fringe besonders in der Zielgruppe überzeugen, während FlashForward und Supernatural hinter den Erwartungen zurückblieben. Diese Woche verloren alle drei Serien an Reichweite.


So liefen die Serien (Veränderungen zur Vorwoche):

Die neue Folge von Fringe eröffnete den Abend und gab den Trend vor, dem die anschließenden Serien folgten. Insgesamt sahen 2,36 Mio. Menschen die Episode (-0,14 Mio.), was den Marktanteil auf 7,5 Prozent sinken ließ (-0,2%). In der Zielgruppe erreichte man 1,83 Mio. Zuschauer (-0,16 Mio.) und sicherte sich damit einen Marktanteil von 15,2 Prozent bei den werberelevanten Zuschauern (-0,3%).
FlashForward lief erneut deutlich schwächer und interessierte insgesamt 1,55 Mio. Zuschauer (0,35 Mio.). Die Quote gab darum deutlich nach und lag mit 5,0 Prozent deutlich unter dem Senderschnitt (-0,9%). Gerade in der Zielgruppe kam man gestern schlecht weg, denn dort wurden nur 1,22 Mio. Menschen gezählt (-0,33 Mio.), so dass es nicht wundern kann, dass die Quote einen kräftigen Schlag bekam und nur bei relativ schwachen 9,4 Prozent lag (-1,9%).
Zum Abschluss zeigte ProSieben auch gestern eine neue Episode der Serie Supernatural, die erneut merklich schwächere Zahlen einfuhr. Insgesamt lockte man 1,31 Mio. Zuschauer an (-0,23 Mio.), was für eine Quote von 5,7 Prozent reichte (-0,7%). In der Zielgruppe verlor man weitere Fans, konnte mit 1,04 Mio. Zuschauern die Millionen-Marke wenigstens halten (-0,14 Mio.). Dennoch fiel der Marktanteil mit 10,5 Prozent vergleichsweise bescheiden aus (-0,8%).


Fazit:

Obwohl Fringe Zuschauer abgeben musste, bleibt die Serie für ProSieben ein Erfolg, denn weiterhin liegt man beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe oberhalb des Senderschnitts. Davon kann bei FlashForward keine Rede sein. Innerhalb von einer Woche verlor die Serie über zwanzig Prozent ihrer werberelevanten Zuschauer. Dies ist ein deutliches Alarmsignal und es ist durchaus möglich, dass die anhaltenden Spekulationen in den USA über eine mögliche Absetzung der Serie die Ursache für das nachlassende Interesse in Deutschland sind.
In der zweiten Woche in Folge gaben die Quoten von Supernatural nach und inzwischen läuft man Gefahr, in der Zielgruppe weniger als eine Million Zuschauer zu erreichen. Zwar sind die Quoten besser als jene von FlashForward, doch liegt man deutlich unter Senderschnitt. Ob sich dies in der nächsten Woche ändert, ist durchaus fraglich.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von ProSieben

Montag, 19. April 2010

Aschewolke verhindert Premiere von "Iron Man 2"

Er legt sich mit den schlimmsten Schurken an, doch gegen eine Aschewolke über Europa ist auch der Comicheld Iron Man machtlos. Wie die Website Deadline Hollywood meldet, hat das Studio Paramount wegen der unkalkulierbaren Lage im Flugverkehr die Weltpremiere von Iron Man 2 in London abgesagt und lässt den Film statt dessen seine Uraufführung in Hollywood erleben.

Damit man in der englischen Hauptstadt nicht ganz leer ausgeht, wird über eine Sonderaufführung im Vue Westfield diskutiert, wo die Premiere ursprünglich abgehalten werden sollte.

Ob alle Hauptdarsteller es tatsächlich schaffen, zur Premiere in Hollywood persönlich zu erscheinen, ist derzeit noch nicht klar.


Link: Bericht bei Deadline Hollywood

Freitag, 16. April 2010

Comicverfilmungen: "Green Hornet" und "Lobo" in Schwierigkeiten

Die Website IESB.net berichtet, dass die Verantwortlichen von Sony sich große Sorgen um den kommenden Film Green Hornet machen, der Ende des Jahres in die amerikanischen Kinos kommen soll und sich dann großer Konkurrenz in Form von Tron: Legacy und dem dritten Teil der Narnia-Reihe gegenübersehen wird.

Angeblich soll der Film, für den Regisseur Michel Gondry verantwortlich ist, nicht ernsthaft genug sein und zu viel Camp enthalten, also überdrehte und lächerliche Szenen, welche den Film eher wie eine Parodie erscheinen lassen. Außerdem ist man mit der Leistung von Hauptdarsteller Seth Rogen unzufrieden, dem keine glaubwürdige Verkörperung des Titelhelden gelungen sein soll.

Da der Film schon abgedreht ist, bleiben dem Studio kaum Optionen, aus der verfahrenen Situation noch etwas positives zu machen. Warten wir mal ab, was den Verantwortlichen bei Sony dazu einfällt.

In der gleichen Meldung geht man außerdem auf die Schwierigkeiten ein, in welchen sich auch eine weitere Comicverfilmung befinden soll. Das Plan, aus der Comicfigur Lobo einen Film zu machen, scheint offenbar gescheitert zu sein.
Dies liegt allerdings nicht allein daran, dass Regisseur Guy Ritchie aus dem Projekt ausgestiegen ist, um das Sequel zu Sherlock Holmes zu realisieren, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Studiobosse von Warner nicht mehr zu hundert Prozent davon überzeugt sein sollen, dass der erfahrene Produzent Akiva Goldman, der sich weiterhin für einen Lobo-Film stark macht, seine Produktionen wirklich im Griff hat. Erst kürzlich waren erhebliche Nachdrehs zu seinem Film Jonah Hex notwendig, ebenfalls eine Comicverfilmung. Insgesamt soll es sich um Material für 50 Drehbuchseiten gehandelt haben.

Es ist daher wirklich nicht mehr wahrscheinlich, dass es Lobo noch auf die große Leinwand schafft. Ohnehin waren die Fans der Figur von Beginn an skeptisch, ob eine adäquate Adaption der Comicvorlage möglich sein würde. Wahrscheinlich ist es ihnen lieber, dass es gar keinen Film gibt, anstatt einen zu produzieren, der die Fans enttäuscht zurücklässt.


Link: Bericht bei IESB.net

Quoten: Jericho endgültig im Niemandsland

In den letzten Monaten habe ich an dieser Stelle über die Quoten der SF-Serien berichtet, die bei Kabel Eins am Donnerstagabend liefen. Während der Ausstrahlung von 24 oder Lost machte dies auch deshalb Sinn, weil das Lead-In für Lost aus Primeval bestand, ebenfalls eine Genre-Serie.

Inzwischen hat sich das Line-Up stark verändert und allein Jericho hält die Fahne der Science-Fiction am Donnerstag hoch. Leider wurde die Ausstrahlung der Serie auf einen Sendeplatz nach 23:00 Uhr verlegt. Angesichts der geringen Zahl an Menschen, die um diese Uhrzeit noch vor dem Fernseher sitzen, sind die ermittelten Marktanteile ohne großen Aussagewert. Vor dem beschriebenen Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass Kabel Eins angekündigt hat, in Kürze die Ausstrahlung ohnehin zu unterbrechen (ich berichtete), werde ich heute zum letzten Mal auf die Quoten von Jericho eingehen.

Solltet ihr dennoch er Meinung sein, dass ich die Entwicklung der Zuschauerzahlen der Serie im Auge behalten und darüber berichten soll, dann lasst es mich durch einen Kommentar zu diesem Post wissen (zum Kommentieren ist keine Anmeldung erforderlich).


So lief die Serie:

Insgesamt 0,35 Mio. Menschen sahen gestern die erste von zwei Folgen der Serie Jericho. Damit kam man auf einen Marktanteil beim Gesamtpublikum von 2,5 Prozent. In der Zielgruppe wollten 0,24 Mio. werberelevante Zuschauer wissen, wie es mit den Überlebenden in der Kleinstadt weitergeht. Die Marktanteil lag bei 3,9 Prozent.
Direkt im Anschluss sendete man eine weitere Folge, die angesichts der späten Uhrzeit noch mieser lief. Nur insgesamt 0,22 Mio. Menschen blieben noch wach, doch damit schaffte immerhin einen Marktanteil von 2,8 Prozent. In der Zielgruppe schauten 0,13 Mio. Fans zu, was selbst vor dem Hintergrund der späten Stunde lächerlich wenig ist. Der Marktanteil lag bei 3,3 Prozent.


Fazit:

Die Zahlen machen deutlich, dass Jericho endgültig im Niemandsland angekommen ist. Vielleicht wird Kabel Eins endlich klar, dass die Strategie des Recyclings von Serien, die bei ProSieben oder Sat 1 durchgefallen sind, keinen Erfolg hat.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von Kabel Eins

Donnerstag, 15. April 2010

Hayley Atwell übernimmt Rolle in "Captain America"

Nachdem endlich mit Chris Evans ein Schauspieler für die Hauptrolle des kommenden Films Captain America: The First Avenger gefunden wurde, berichtet der Heat Vision Blog, dass die recht unbekannte Actrice Hayley Atwell ebenfalls an der Comicverfilmung teilnehmen wird.

Atwell wird als Peggy Carter zu sehen sein, die Freundin von Steve Rogers in der Ära des Zweiten Weltkriegs. Zuvor war die Schauspielerin in der Neuverfilmung der Serie The Prisoner zu sehen.

Neben Evans und Atwell wird außerdem Sebastian Stan in den Film mitspielen. Außerdem soll sich Hugo Weaving mit dem Studio darüber verhandeln, die Rolle des Bösewichts Red Skull zu übernehmen. Als Regisseur steht Joe Johnston bereits fest.


Captain America: The First Avenger soll am 22. Juli 2011 in die amerikanischen Kinos kommen.


Link: Bericht bei Heat Vision Blog von THR

Quoten: Erfolgreicher Abend für den SciFi Mittwoch

Nach beeindruckendem Start kannten die Quoten der Serie Stargate Universe in den folgenden Wochen in der Regel nur eine Richtung: abwärts. Am gestrigen Abend gelang endlich die ersehnte Wende. Darüber hinaus konnten auch die übrigen Serien gute Zahlen vorweisen.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Stargate Universe eröffnete den SciFi Mittwoch und präsentierte sich dabei stark verbessert, denn insgesamt sahen 1,37 Mio. Menschen die neue Episode (+0,24 Mio.). dies hatte natürlich auch positiven Einfluss auf den Marktanteil, der mit 4,4 Prozent über dem Senderschnitt lag (+0,8%). In der Zielgruppe, also bei den werberelevanten Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, konnte man 0,95 Mio. Menschen anlocken (+0,23 Mio.) und sich damit einen Marktanteil von 7,8 Prozent sichern (+1,8%). So lag man auch hier deutlich über dem Senderschnitt.
Stargate: Atlantis, von dem direkt im Anschluss eine Episode gezeigt wurde, konnte beim Gesamtpublikum allerdings nicht von dem starken Lead-In profitieren und kam nur auf insgesamt 0,98 Mio. Zuschauer (-0,09 Mio.). Die Quote lag bei unbefriedigenden 3,1 Prozent (-0,2%). In der Zielgruppe verbesserte man sich leicht und kam auf 0,71 Mio. Fans (+0,04 Mio.) und einen Marktanteil von 5,4 Prozent (+0,5%).
Die Ausstrahlung von Bionic Woman befindet sich auf der Zielgraden, denn gestern zeigte man die vorletzte Folge. Insgesamt verfolgten 0,89 Mio. Menschen die neue Episode (+0,01 Mio.) und verschafften der Serie damit einen Marktanteil von 3,8 Prozent (+0,4%). In der Zielgruppe schauten 0,69 Mio. Fans zu (+0,12 Mio.). Dies reichte für einen Marktanteil von 6,8 Prozent (+1,7%).

Lie To Me ist weiterhin bärenstark unterwegs und konnte sich am gestrigen Abend ebenfalls steigern, weil insgesamt 2,96 Mio. Menschen einschalteten (+0,13 Mio.). Der Marktanteil machte einen Satz auf nunmehr 9,6 Prozent (+0,8%). In der Zielgruppe zeigte sich ein ähnliches Bild. Dort sahen 1,68 Mio. Menschen die neue Folge (+0,11 Mio.), weshalb eine tolle Quote von 12,8 Prozent gemessen wurde (+1,3%).


Fazit:

Dass Stargate Universe sich insgesamt so deutlich steigern konnte, verdankt man nahezu ausschließlich dem deutlich gestiegenen Interesse aus der Zielgruppe. Nun liegt man wieder deutlich oberhalb des Senderschnitts und der Sender hofft natürlich, dass dies auch so bleiben wird. Stargate: Atlantis dümpelt unterhalb des Senderschnitts herum, was angesichts des Gegenprogramms nicht überrascht. Allerdings war die Ausstrahlung ohnehin nur als Lückenfüller vorgesehen, so dass die Quoten niemanden wirklich stören. Bionic Woman schlägt sich weiter tapfer und konnte damit besonders in der Zielgruppe überzeugen.

Wie bei Stargate Universe, ist auch bei Lie To Me der Zuwachs beim Gesamtpublikum fast ausschließlich auf das größere Interesse in der Zielgruppe zurückzuführen. Dem Sender wird es Recht sein. Das Format bleibt für Vox ein Hit.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL und Vox

Mittwoch, 14. April 2010

Wird Joss Whedon der Regisseur von "The Avengers" ?

Die definitive Bestätigung des Studios steht zwar noch aus, doch es mehren sich die Zeichen, dass Joss Whedon die Regie des Superhelden-Films The Avengers übernehmen wird. Dies berichtet jedenfalls Mike Fleming für Deadline New York.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Name Whedon im Zusammenhang mit dem Projekt fällt. Nun soll sich der Autor und Regisseur von Serien wie Buffy, Angel, Firefly und Dollhouse in intensiven Gesprächen mit Marvel befinden und angeblich stehen beide Seiten kurz vor der Einigung. Whedon würde damit Louis Leterrier ausstechen, dessen Film Clash of Titans gerade erfolgreich in den Kinos läuft.

Mit der Adaption von The Avengers für die große Leinwand würde Marvel den Fans einen langgehegten Wunsch erfüllen. Robert Downey Jr. wird nach zwei Soloeinsätzen als Iron Man diesen Helden auch in The Avengers spielen und die kommenden Filme Captain America (Chris Evans in der Hauptrolle) und Thor (mit Chris Hemsworth als Donnergott) sollen ebenfalls dazu dienen, diese Helden einem breiten Publikum vorzustellen, ehe man sie Seite an Seite kämpfen sehen wird. Auch Samuel L. Jackson wird als Nick Fury wohl mit von der Partie sein. Zum Originalteam gehört übrigens auch der Hulk, obwohl diese Figur schnell aus der Serie hinausgeschrieben wurde. Es ist also denkbar, dass auch Edward Norton einen Auftritt absolvieren wird.

Whedon kennt sich mit den Superhelden von Marvel aus, denn er hat bereits als Autor für den Verlag gearbeitet. Sein Debüt als Regisseur eines Kinofilms war hingegen nicht so erfolgreich, denn Serenity versagte an den Kinokassen und konnte so die Erwartungen des Studios nicht erfüllen.

Einen Termin für den Kinostart von The Avengers gibt es übrigens schon. Der Film soll in den USA am ersten Maiwochenende 2012 anlaufen.


Link: Bericht bei Deadline New York

Dienstag, 13. April 2010

Columbia findet Autoren für "Masters of the Universe"

Seit dem großen Erfolg von Transformers stehen Filme, welche auf bekannten Spielzeugserien basieren, bei den Studios in Hollywood hoch im Kurs. Dennoch wurden bislang nur wenige Projekte wirklich realisiert, so zum Beispiel G.I. Joe. Nun kommt endlich wieder Bewegung in die Entwicklung des Films Masters of the Universe, für den die gleichnamige Spielzeuglinie von Mattel die Grundlage bildet.

Nachdem dieses Projekt zunächst von Warner angegangen werden sollte, ist es inzwischen beim Studio Columbia gelandet, das zu Sony gehört. Nun meldet der Heat Vision Blog von THR, dass man Mike Finch und Alex Litvak als Drehbuchautoren gewinnen konnte. Von den beiden Autoren stammt das Skript zum kommenden SF-Film Predators. Als Produzenten stehen Todd Black, Jason Blumenthal und Steve Tisch bereits fest.

Wie es mit dem geplanten Film jetzt weitergeht, liegt zunächst in den Händen von Spielzeughersteller Mattel. Finch und Litvak haben dort ihr Treatment (einen Entwurf für das Drehbuch) eingereicht und hoffen nun, dass man ihn dort absegnet, denn die Zustimmung des Lizenzgebers ist zwingend erforderlich. An dieser Stelle hatte es im letzten Jahr Probleme zwischen Warner und Mattel gegeben und am Ende beschloss man, wegen kreativer Differenzen getrennte Wege zu gehen.

Hoffen wir mal, dass es dieses Mal besser läuft.


Link: Bericht bei Heat Vision Blog

Quoten: Fringe meldet sich erstarkt zurück

Letzte Woche musste der Mystery-Montag bei ProSieben wegen der Osterfeiertage pausieren. Gestern ging es dann endlich mit Fringe, FlashForward und Supernatural weiter. Den Quoten hat die kleine Pause jedenfalls kaum geschadet.


So lief der Abend (Veränderungen zur Ausstrahlung vor 2 Wochen):

Der Abend wurde mit einer neuen folge der Serie Fringe begonnen. Die Serie schlug sich dabei sehr gut und lockte insgesamt 2,50 Mio. Menschen an (+0,01 Mio.). Der Marktanteil lag unverändert bei 7,7 Prozent (+/-0,0%). In der Zielgruppe ging es merklich bergauf, denn 1,99 Mio. Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren waren dabei (+0,27 Mio.). Der Quote tat dies natürlich gut und so lag diese bei tollen 15,5 Prozent.
FlashForward konnte nicht recht von dem großen Interesse an Fringe profitieren. Mehr als 1,90 Mio. Zuschauer konnte man nicht an sich binden (-0,10 Mio.) und auch die Quote ging auf 5,9 Prozent zurück (-0,3%). In der Zielgruppe konnte man allerdings Boden gutmachen, denn dort wollten 1,55 Mio. Menschen die neue Episode sehen (+0,10 Mio.). Der Marktanteil stieg folgerichtig leicht auf 11,3 Prozent (+0,2%).
Als einzige Serie des gestrigen Mystery-Montag verlor die Serie Supernatural beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe an Zuschauern. Insgesamt waren 1,54 Mio. Menschen live dabei (-0,21 Mio.), was für einen Marktanteil von 6,4 Prozent reichte (-0,8%). In der Zielgruppe unterhielt man 1,18 Mio. werberelevante Zuschauer (-0,14 Mio.) und fuhr damit einen Marktanteil von 11,3 Prozent ein (-0,9%).


Fazit:

Fringe meldet sich erstarkt aus dem Osterurlaub zurück und kann beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe sehr überzeugen, denn in beiden Kategorien liegen die Werte oberhalb des Senderschnitts. FlashForward hat scheinbar sein Publikum gefunden, denn die Werte lagen gestern ungefähr auf dem Niveau vor der Pause. Zwar dürften es gern ein paar Zuschauern mehr sein, doch wurde der Abwärtstrend gestoppt.
Die Quoten von Supernatural gleichen manchmal einer Achterbahnfahrt. In den letzten Wochen ging es häufig nach oben, doch gibt es immer auch Wochen, wo es in die Gegenrichtung geht. Diese Woche gab es wieder einmal so einen Rückgang und dieser drückte die Werte der Serie in Regionen unterhalb des Senderschnitts. Doch nächste Woche kann es schon wieder ganz anders aussehen. Achterbahn eben.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von ProSieben und RTL

Montag, 12. April 2010

Ab August: ARTE wiederholt "The Prisoner" Originalserie

Vielleicht ist ja nur Zufall, doch binnen weniger Tage gibt es bereits wieder Neuigkeiten zur Serie The Prisoner, die in Deutschland unter dem Titel Nummer 6 lief.

Am Freitag berichtete ich darüber, dass das ZDF die deutschen Ausstrahlungsrechte an der Neuauflage der Kultserie erworben hat. Nun meldet die Fansite nummer6-theprisoner.de, dass ARTE im kommenden Sommer auch das Original aus den 1960er Jahren wieder auf die Fernsehschirme zurückbringen wird. Zwischen dem 24. Juli und 17. August 2010 wird man alle Folgen von The Prisoner zeigen, darunter auch einige, die bei der Erstausstrahlung im ZDF unterschlagen wurden.

Immer samstags und dienstags werden Doppelfolgen gezeigt, eine Wiederholung gibt es zwischen dem 2. und 24. August Montag bis Freitag um 18:05 Uhr.

Wer die Serie noch nicht kennt und bislang auf die Anschaffung der Serie auf DVD verzichtet hat, der sollte sich diese Termine vormerken.


Link: Bericht bei nummer6-theprisoner.de

Samstag, 10. April 2010

Alexander Siddig heuert bei "Primeval" an

Wie das Science-Fiction-Magazin SFX auf seiner Internetseite meldet, werden sich die Fans der Serie Primeval in den kommenden beiden Staffeln an eine Reihe neuer Gesichter gewöhnen müssen. Eines davon gehört dem Schauspieler Alexander Siddig, der durch die Serie Star Trek: Deep Space 9 bekannt wurde, wo er den Mediziner Dr. Bashir verkörperte. Außerdem stoßen Ciaran McMenamin aus der Serie Jericho und Ruth Kearney neu dazu.

Alexander Siddig wird den Wissenschaftler Philip Burton spielen. Ihm gehört ab der vierten Staffel eine Hälfte des ARC, das in ein Public Private Partnership umgewandelt wurde. Ciaran McMenamin übernimmt die Rolle des Ex-Soldaten Matt, der ab jetzt die Außeneinsätze leiten wird, während Ruth Kearney als Jess hauptsächlich in der Zentrale antreffen ist, wo sie die Mission planen und überwachen soll.

Andrew-Lee Potts als Connor und Hannah Spearitt als Abby werden auch in den beiden nächsten Staffeln dabei sein. Ob dies auch auf Jason Flemyng zutreffen wird, ist derzeit wegen Terminschwierigkeiten auf Seiten Flemyngs noch in der Schwebe.

Primeval wird im Jahre 2011 auf die britischen Fernsehschirme zurückkehren. Die fünfte Staffel feiert dann Pemiere bei ITV 1, während die sechste zuerst beim neuen Pay-TV Sender von UKTV, Watch, laufen soll. Anschließend läuft sie dann auch bei ITV 1. Da der deutsche Sender ProSieben weiterhin zu den Geldgebern für Primeval gehört, werden die neuen Folgen sicher auch 2011 in Deutschland ausgestrahlt werden.


Link: Bericht bei SFX

Freitag, 9. April 2010

Steven Spielberg produziert neue Mini-Serie für den Discovery Channel

Während sein Kollege James Cameron dabei ist, das Kino mit seinem Film Avatar zu revolutionieren, geht Steven Spielberg einen anderen Weg und arbeitet dabei mit dem Discovery Channel zusammen.

Unter der Prämisse Science Fiction und Science Fact werden Spielberg, Dreamworks Television und Dreamworks Animation für den Sender eine Mini-Serie mit dem Titel Future Earth produzieren. Dort soll gezeigt werden, wie das Leben auf der Erde in 25. 50 und 100 Jahren aussehen könnte. Für das Projekt haben Zukunftsforscher und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Sachgebieten sich Gedanken darüber gemacht, wie Medizin, Technik, Umweltschutz, Militär und Medien sich in den kommenden Jahrzehnten entwickelt könnten.

Alle Seiten betonen in einer gemeinsamen Presseerklärung, wie sehr sie sich auf das Projekt freuen. Die Tatsache, dass Dreamsworks Animation in die Arbeit einbezogen ist, lässt hervorragende Effektsequenzen erwarten.

Mit den Dokumentationen Planet Earth und Life war der Discovery Channel in der Vergangenheit sehr erfolgreich. Mit Future Earth will man an diese Erfolge anknüpfen und wird dies mit Hilfe von Steven Spielberg wohl auch schaffen.

Wann die Serie auf Sendung geht, darüber gab es bislang keine Auskunft.

Link: Presseerklärung vom Discovery Channel

The Prisoner: ZDF kauft die deutsche Lizenz des Remakes

Remakes sind nicht nur im Kino sehr beliebt, auch im Fernsehen tummeln sich immer mehr Neuauflagen einstmals beliebter und erfolgreicher Formate. Im letzten Jahr produzierte der amerikanische Sender AMC zusammen mit dem britischen ITV ein sechsteiliges Remake des Klassikers The Prisoner, welcher in Deutschland seinerzeit unter dem Titel Nummer 6 lief.

Die Hauptrolle der Serie, die damals Patrick McGoohan berühmt machte, wird nun von Jim Caviezel übernommen. Außerdem ist der bekannte Schauspieler Ian McKellen dabei, den viele SF-Fans durch seine Rolle in der Filmreihe X-Men kennen, wo er den Bösewicht Magneto verkörperte.

Hier ist der amerikanische Trailer zur Mini-Serie:


The Prisoner handelt von einem Mann, der sich auf einmal in einem Wüstendorf wiederfindet, in dem alle Menschen statt mit ihrem richtigen Namen nur mit Nummern angesprochen werden. Der Neuankömmling erhält die Nummer 6. Er muss feststellen, dass alle seine Schritte pausenlos überwacht werden und er das Dorf nicht einfach verlassen kann. Außerdem erklärt ihm Nummer 2 (McKellen), dass seine Erinnerungen nur aus Illusionen beruhen und demnach nicht echt sind. Nummer 6 kann sich damit nicht abfinden und sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht.

In den USA lief die Miniserie im November 2009 und wird von ITV in Großbritannien in den kommenden Tagen ausgestrahlt. Nun hat sich das ZDF die Rechte für den deutschen Markt gesichert. Bereits das Original lief damals beim Mainzer Sender. Einen Termin für die Ausstrahlung gibt es noch nicht. Außerdem ist noch unklar, ob The Prisoner im Hauptprogramm des ZDF oder im neuen Digitalkanal ZDFneo gezeigt wird. Die Serie wurde für beide Kanäle lizenziert.


Link: Bericht bei Quotenmeter.de

Donnerstag, 8. April 2010

Die Invasion der Pixels - Einfach genial

Der Künstler Patrick Jean hat einen neuen Kurzflim vorgestellt. Dieses Mal handelt es sich um eine Invasion der besonderen Art:


PIXELS by PATRICK JEAN.
Hochgeladen von onemoreprod. - Unabhängige Web Videos.

Kabel Eins überarbeitet Serien-Donnerstag - Jericho läuft noch später

Bereits vor einigen Tagen berichtete ich an dieser Stelle über die Pläne des Sender Kabel Eins, die Serien Numb3ers, The Unit und Jericho im Mai zugunsten eines SciFi-Monats in die Warteschleife zu schicken.

Nun kündigte der Sender an, schon ab nächster Woche das Line-Up der Serien am Donnerstagabend zu ändern, um so den Quoten auf die Beine zu helfen. Die neue Planung sieht vor, dass die Primetime mit einer Doppelfolge der Serie Numb3ers eingeläutet werden soll, von der Kabel Eins derzeit Episoden als Free-TV Premiere sendet. Erst danach geht es mit The Unit weiter.

Für die Fans von Jericho bedeutet dies, dass sie bis deutlich nach Mitternacht aufbleiben müssen, wenn sie die Serie verfolgen wollen, von der auch weiterhin Doppelfolgen gezeigt werden. Mit diesem Schritt hofft man auf bessere Zuschauerzahlen: Da zu später Stunde einfach weniger Menschen vor dem Bildschirm sitzen, würden selbst die bislang enttäuschenden Zahlen von Jericho für bessere Quoten reichen. Vorausgesetzt, die Fans bleiben wirklich noch auf und verabschieden sich nicht ins Bett. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich durch diesen Schritt wieder eine Zahl an Fans von Jericho verabschieden würden.

Als Anhänger von qualitativ guten Serien tut es richtig weh, wenn man sich anschauen muss, wie erst ProSieben und nun Kabel Eins ein Format wie Jericho kaputtmachen. Zum Glück gibt es die Staffeln auf DVD.


Link: Bericht bei Quotenmeter.de

Prequel zu "Planet der Affen" kurz vor Drehstart

Mitte März hatte ich über die Pläne des Studios Fox berichtet, der Filmreihe Planet der Affen ein Prequel zu verpassen.

Nun meldet der Branchendienst Production Weekly, dass die Produktion Büros in den Mammoth Studios in der Nähe von Vancouver angemietet hat.

Die Produktion von Caesar: Rise of the Apes, wie der Film angeblich heißen soll, wird demnach bereits Mitte Juli 2010 anlaufen. Inzwischen ist mit Aaron Sims auch ein ausgewiesener Experte für Special Effects mit an Bord.


Link: Meldung von Production Weekly

Quoten: Der SciFi Mittwoch trotzt König Fußball

Wie vor zwei Wochen musste sich der SciFi Mittwoch der Konkurrenz der Champions League erwehren. Darum durfte man sich von den gestrigen Quoten keine Wundertaten erwarten, sondern sich eher die Frage stellen, wie sehr die Zuschauerzahlen unter dem starken Gegenprogramm leiden würden. Insgesamt kam man mit einem blauen Auge davon.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Der SciFi Mittwoch begann mit einer neuen Folge der Serie Stargate Universe, die erneut leicht sinkende Quoten zu vermelden hatte. So sahen insgesamt 1,13 Mio. Menschen die aktuelle Episode (-0,06 Mio.), was dazu führte, dass der Marktanteil am Gesamtpublikum auf 3,6 Prozent zurückging (-0,2%). In der Zielgruppe gab man wieder Zuschauer ab und kam auf 0,72 Mio. Interessierte (-0,08 Mio.). Die Quote ging dadurch auf 6,0 Prozent zurück (-0,6%).
Stargate: Atlantis hingegen konnte sich im Vergleich zur Vorwoche merklich steigern und lockte insgesamt 1,07 Mio. Menschen an (+0,18 Mio.). Der Marktanteil kletterte auf 3,3 Prozent (+0,5%). Der gleiche Trend war auch in der Zielgruppe zu beobachten, wo man 0,67 Mio. werberelevante Zuschauer unterhalten konnte (+0,07 Mio.). Folgerichtig stieg auch die Quote und lag an diesem Abend bei 4,9 Prozent (+0,4%).
Die Zahlen für Bionic Woman an diesem Abend zeichneten ein uneinheitliches Bild, denn während es beim Gesamtpublikum leicht aufwärts ging, verlor man in der Zielgruppe einige Zuschauer. Insgesamt sahen 0,88 Mio. Menschen die neue Folge live (+0,06 Mio.), was der Quote zu 3,4 Prozent verhalf (+0,1%). In der Zielgruppe interessierten sich 0,57 Prozent für den Fortgang der Handlung (-0,03 Mio.) und ließen den Marktanteil dadurch auf 5,1 Prozent sinken (-0,7%).

Der Sender Kabel Eins versuchte zu später Stunde sein Glück mit einem Doppelpack aus den Filmen Species 2 und Species 3, wobei nur letzterer von den Quoten her überzeugen konnte. Secies 2 wollten insgesamt 0,57 Mio. Menschen sehen, was nur für einen Marktanteil von 3,1 Prozent reichte. In der Zielgruppe erreichte man lediglich 0,45 Mio. werberelevante Zuschauer und eine Quote von unterdurchschnittlichen 5,2 Prozent.
Secies 3 lief erst nach Mitternacht, wurde aber dennoch von 0,29 Mio. Menschen gesehen. Der späte Sendeplatz verhalf dem Film immerhin zu einem Marktanteil von 5,3 Prozent. Das Zielgruppenpublikum bestand aus 0,26 Mio. Menschen, womit man zu einer Quote von 8,3 Prozent kam.

Lie To Me hat offensichtlich sein Publikum gefunden, denn die Zuschauerzahlen blieben weitgehend stabil. Wie schon in der Vorwoche sahen insgesamt 2,83 Mio. Menschen zu (+/-0,0 Mio.), dennoch ging die Quote auf 8,8 Prozent zurück (-0,2%). In der Zielgruppe interessierten sich 1,57 Mio. Zuschauer für die neue Episode (+0,01 Mio.), weshalb der Marktanteil nur geringfügig auf 11,5 Prozent absank (-0,5%).


Fazit:

Das Interesse an Stargate Universe ist weiterhin rückläufig. Die Zuschauer laufen zwar nicht scharenweise davon, doch jede Woche ist ein kleiner Rückgang zu verzeichnen, der die Marktanteile der Serie inzwischen unter den Senderschnitt gedrückt hat. Weit ist man allerdings von dieser Kennzahl nicht entfernt und deshalb ist Panik seitens der Fans derzeit ungebracht. Auch Stargate: Atlantis und Bionic Woman lagen gestern wieder unter Senderschnitt und konnten deshalb nicht überzeugen, obwohl man diese Woche teilweise besser lief.
Lie To Me konnte der Konkurrenz durch den Fußball erfolgreich trotzen und liegt weiterhin satt über dem Senderschnitt von Vox. Dies schaffte Species 3 nur wegen des sehr späten Sendeplatzes, denn das Interesse an den beiden Filmen war nicht überragend.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL und Kabel Eins

Dienstag, 6. April 2010

Rick Future 11: Erste Informationen zur neuen Folge

Bei der SF-Hörspielserie Rick Future geht es weiter Schlag auf Schlag. Bereits im Mai 2010 soll die elfte Episode mit dem Titel Rick Future 11: Rückkehr nach Kantos erscheinen.

Was die Handlung angeht, so ist bereits bekannt, dass sich Rick, Garlyn und Hubert auf den Weg zum Planeten Plaxina 7 machen, unter dessen vulkanischer Oberfläche sich die berüchtigte Schwarzmarkt- und Schmuggelstation Kantos befindet.
Hier versuchen sie verzweifelt, der schwer beschädigten Evi zu helfen. Doch schnell merken sie, dass ihnen jemand auf den Fersen ist, der ebenfalls großes Interesse an ihr zu haben scheint...

Das Cover der neuen Folge wurde wieder von Wolfram Damerius geschaffen und vorab bereits veröffentlicht (Für eine größere Darstellung auf das Cover klicken).

Wer die bisherigen Folgen noch nicht kennt, kann dies nachholen und die ersten zehn Episoden auf der offiziellen Website von Rick Future kostenlos downloaden.


Link: Offizielle Website von Rick Future

Samstag, 3. April 2010

Kabel Eins nimmt "Jericho" ab Mitte Mai aus dem Programm

Es gibt Entscheidungen, die auf den ersten Blick durchaus Sinn machen, auf den zweiten allerdings doch irgendwie seltsam erscheinen.

So kommt für manche Beobachter die Entscheidung von Kabel Eins sicher nicht völlig überraschend, die Serie Jericho ab Mitte Mai aus dem Programm zu nehmen. Immerhin waren die Quoten beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe doch äußerst bescheiden und dies ist noch zurückhaltend formuliert. Obwohl es für die Fans sicher schade ist, kann man von einem kommerziellen Sender nicht verlangen, an einem Format festzuhalten, dass offensichtlich nur wenige Zuschauer interessiert. Die Entscheidung von Kabel Eins wäre also absolut nachvollziehbar.

Doch nun kommt es: Als Hintergrund für diese Schritt, die übrigens auch die Serien Numb3ers und The Unit betrifft, gibt der Sender an, dass man ab dem genannten Zeitpunkt einen SciFi-Monat starten wolle. Aus diesem Grund wiederholt man die Serie Taken aus dem Jahr 2002 und zeigt zwischen 22:00 und 2:00 Uhr nachts Doppelepisoden. Als Lead-In soll es immer einen SF-Spielfilm geben. So zeigt man unter anderem den ersten Akte X-Kinofilm.

Verstehe ich das richtig? Man nimmt eine SciFi-Serie wie Jericho, von der noch nicht alle Folgen im Free-TV gelaufen sind, aus dem Programm, weil man einen SciFi-Monat veranstaltet und zeigt stattdessen eine Serie, die inzwischen acht Jahre auf dem Buckel hat und schon mehrfach im Free-TV zu sehen war?

Das Quotenargument hätte ich verstanden, doch die jetzige Begründung kann ich nicht verstehen. Ob Jericho und die anderen Serien nach dem Ende des SciFi-Monats ins Programm zurückkehren, hat der Sender noch nicht definitiv entschieden. Es hieß dazu nur, dass man derzeit davon ausgehe.

Wie werden sehen...


Link: Bericht bei Quotenmeter.de

Frohe Ostern!

Der SciFi Watchman wünscht allen Lesern dieses Blogs frohe und sonnige Ostertage! Viel Spaß beim Eiersuchen!


Freitag, 2. April 2010

RTL 2 unterbricht Ausstrahlung von "Battlestar Galactica"

Wer als Fan der Science-Fiction-Serie Battlestar Galactica auf die Ausstrahlung im deutschen Free-TV angewiesen ist, der darf sich mit Recht als geschundener Fernsehzuschauer fühlen, denn immer wieder verging eine quälend lange Zeit, bis der Sender RTL 2 die jeweils neue Staffel der Serie ausstrahlte.

Nun befindet BSG sich endlich auf der Zielgeraden, da unterbricht man nach dem 5. Mai 2010 erneut die Ausstrahlung mit der Begründung, das Material komme aus den USA nicht schnell genug in die Bundesrepublik, sodass ein Engpass bei der Bearbeitung der Folgen entstanden sei. Dies soll zumindest ein Sendersprecher erklärt haben.

Nur zur Verdeutlichung: Die letzte Episode von Battlestar Galactica wurde in den USA am 20. März 2009 gesendet. Seit über einem Jahr liegen die Folgen also vor und man will es in dieser Zeit nicht geschafft haben, die Episoden zu synchronisieren?

Das es anders geht, zeigt das Beispiel Stargate Universe: Nach aktueller Planung wird RTL 2 am 21. April 2010 die Episode Space ausstrahlen, welche am heutigen Abend beim amerikanischen Sender Syfy ihre Premiere haben wird. Wenn es also drauf ankommt, schafft man eine Synchronisation innerhalb von drei Wochen. Eine tolle Sache, doch für die Fans von BSG irgendwie ein Schlag ins Gesicht.

Allerdings wird die Unterbrechung von Battlestar Galactica nicht lange dauern, denn bereits im Juni 2010 soll die Ausstrahlung weitergehen. Hoffentlich hält sich RTL 2 an dieses Versprechen.


Link: Bericht bei Quotenmeter.de

Quoten: Jericho mit mageren Zahlen, Vox überzeugt mit Jurassic Park

Der Sender Kabel Eins war bisher nicht für Live-Übertragungen von Sportveranstaltungen bekannt. Da gleich zwei deutsche Mannschaften im Viertelfinale der Europa League vertreten sind, trat der Schwestersender Sat 1 die Übertragung eines der Spiele an Kabel Eins ab. Dadurch verschob sich der Beginn der Serie Jericho um eine Stunde nach hinten. Den Quoten half dies aber nicht.


So lief der Abend (Veränderungen zu Vorwoche):

Erst gegen 23:00 Uhr begann der Sender Kabel Eins mit der Ausstrahlung der nächsten beiden Episoden von Jericho, die letzte Woche mit sehr schlechten Werten gestartet war. Die erste Folge des Abends sahen insgesamt 0,32 Mio. Menschen (-0,09 Mio.), dennoch konnte der Marktanteil von 1,8 Prozent gehalten werden (+/-0,0%). In der Zielgruppe wollten 0,22 Mio. Menschen den Fortgang der Handlung verfolgen (-0,01 Mio.). Die Quote lag bei verbesserten 2,7 Prozent (+0,4%).
Die zweite Episode konnte 0,30 Mio. Menschen unterhalten (-0,16 Mio.), wodurch die Quote auf 2,8 Prozent absank (-0,4%). In der Zielgruppe blieben noch 0,23 Mio. werberelevante Zuschauer wach (-0,06 Mio.), weshalb die Quote auf 4,2 Prozent nachgab (-0,4%).

Vox setzte gestern die Jurassic Park-Reihe fort und konnte mit dem Sequel Vergessene Welt: Jurassic Park sogar noch bessere Werte einfahren, als vor einer Woche mit dem ersten Teil. Insgesamt schalteten 1,84 Mio. Menschen ein (+0,26 Mio.) und ließen die Quote auf gute 6,2 Prozent steigen (+1,2%). Auch in der Zielgruppe lief es gut, denn man lockte 1,21 Mio. Zuschauer an (+0,13 Mio.) und sicherte sich damit einen Marktanteil von tollen 10,4 Prozent (+1,5%).


Fazit:

Durch die Fußballübertragung landete Jericho im Nachtprogramm, was den Zuschauerzahlen nicht zuträglich war. So bleiben die Werte auch in der zweiten Woche der Ausstrahlung indiskutabel. An der Qualität der Serie liegt es aber nicht unbedingt.
Die Dinosaurier haben offensichtlich immer noch nicht ihren Reiz verloren, bescheren sie Vox doch schon zwei Wochen hintereinander tolle Quoten. Der Sender hat mit dem Donnerstag einen erfolgreichen Spielfilmabend etablieren können, der sich auch gegen König Fußball behaupten kann. Respekt.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von Kabel Eins und Vox

Donnerstag, 1. April 2010

Paul Greengrass übernimmt Regie bei "Fantastic Voyage"

Auf der Suche nach einem Regisseur für das Remake von Fantastic Voyage (dt.: Die Fantastische Reise) aus dem Jahr 1966 sind James Cameron und das Studio Fox offensichtlich fündig geworden.

Wie der Blog Heat Vision meldet, wird Paul Greengrass diese Aufgabe übernehmen. Greengrass wurde Filmfans besonders durch seine Regie der Filme Die Bourne Verschwörung und Das Bourne Ultimatum bekannt. Derzeit läuft sein Film Green Zone in den deutschen Kinos.

Das Remake von Fantastic Voyage soll sich inhaltlich stark am Original orientieren. In dem Film ging es um eine Gruppe von Wissenschaftlern, die versuchen, das Leben eines Überläufers zu retten, indem sie sich und ein U-Boot auf mikroskopische Größe verkleinern und in den Körper des Patienten injizieren lassen, um ein ansonsten inoperables Gerinsel zu entfernen.

Die Special Effects waren für ihre Zeit spektakulär. So soll es auch dieses Mal sein, denn James Cameron will auf die modernste Computertechnologie zur Erzeugung der Effekte setzen. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass der Film natürlich in 3D erscheinen soll.


Link: Bericht bei Heat Vision

Quoten: SciFi Mittwoch auf niedrigem Niveau stabil

Letzte Woche hatte der SciFi Mittwoch bei RTL 2 einen schweren Stand, da zeitgleich König Fußball den Abend bestimmte. Da es gestern diese Konkurrenz nicht gab, konnte man eigentlich davon ausgehen, dass sich die Quoten wieder erholen würden. Doch dies war nur teilweise der Fall.


So lief der Abend (Veränderungen zu Vorwoche):

Von den tollen Werten zu Beginn der Ausstrahlung von Stargate Universe ist inzwischen nicht mehr viel übrig. Diese Woche sahen insgesamt 1,19 Mio. Menschen die neue Episode live (-0,08 Mio.), so dass der Marktanteil von 3,8 Prozent beim Gesamtpublikum gehalten werden konnte (+/-0,0%). In der Zielgruppe verlor man erneut leicht an Boden und kam dieses Mal auf 0,80 Mio. werberelevante Zuschauer (-0,07 Mio.). Dennoch stieg die Quote leicht auf 6,6 Prozent (+0,1%).
Das Interesse an Stargate: Atlantis hielt sich auch diese Woche in Grenzen. Erneut konnte man insgesamt 0,89 Mio. Zuschauer erreichen (+/-0,0 Mio.) und den Marktanteil auf 2,8 Prozent ausbauen (+0,1%). In der Zielgruppe schauten mit 0,60 Mio. Menschen nur minimal weniger Fans zu, als es noch in der Vorwoche der Fall gewesen war (-0,02 Mio.). Die Quote in der Zielgruppe blieb mit 4,5 Prozent stabil (+/-0,0%).
Bionic Woman hatte letzte Woche ebenfalls deutlich Federn lassen müssen, doch diese Woche konnte man sich durch Bank wieder steigern. So wollten insgesamt 0,82 Mio. Menschen die neueFolge sehen (+0,04 Mio.), was den Marktanteil auf 3,3 Prozent ansteigen ließ (+0,3%). In der Zielgruppe konnte man mit 0,6 Mio. wieder mehr Menschen unterhalten (+0,06 Mio.) und mit 5,8 Prozent zeigte sich der Marktanteil deutlich erholt (+1,1%).

Auch Vox musste feststellen, dass der gestrige Abend offenbar kompliziert war, denn die Serie Lie To Me verlor weiter an Boden. Die neue Folge verzeichnete insgesamt 2,83 Mio. Zuschauer (-0,33 Mio.), womit man einen Marktanteil beim Gesamtpublikum von 9,0 Prozent erreichen konnte (-1,0%). Gerade in der Zielgruppe kam man gestern mit der Serie nicht so toll an, denn dort sank die Zuschauerzahl auf 1,56 Mio. (-0,29 Mio.). Auch bei der Quote setzte sich die Talfahrt fort. Immerhin konnte man sich bei weiterhin bei beachtlichen 12,0 Prozent halten (-1,6%).


Fazit:

Der SciFi Mittwoch bleibt auf niedrigem Niveau einigermaßen stabil. Grundsätzlich kein schlechtes Zeichen, doch hätte man sich vom gestrigen Abend mehr erwarten können, denn, wie schon gesagt, fehlte die Konkurrenz durch den Fußball. Wenn man bedenkt, dass nächste Woche die Champions League wahrscheinlich wieder die Primetime bestimmen wird, sollte man sich auf weiter sinkende Quoten einstellen.
Die Zuschauerzahlen und Marktanteile von Lie To Me bleiben eine zwiespältige Sache. So liegen die Quoten beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe weiter deutlich über dem Senderschnitt und die Verantwortlichen beim Sender werden dies gerne zur Kenntnis nehmen. Allerdings muss man auch registrieren, dass die Serie seit ihrem Start vor drei Wochen über dreißig Prozent ihrer Zuschauer verloren hat. Mit 35 Prozent ist der Exodus bei den werberelevanten Zuschauern sogar noch größer als beim Gesamtpublikum. Dies sollte zu denken geben.

Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL und Vox