Freitag, 26. Februar 2010

Andrew Koenig ist tot

Eine schlimme Befürchtung ist nun traurige Wirklichkeit geworden: Andrew Koenig, der Sohn des Schauspielers Walter Koenig (Pavel Chekov aus Star Trek) wurde in einem Park in Vancouver (Kanada) tot aufgefunden. Derzeit geht man davon aus, dass der 41-Jährige Selbstmord begangen hat. Er litt schon seit Jahren unter schweren Depressionen.

Andrew Koenig wurde seit dem 16. Februar vermisst. Bis zuletzt hatten seine Angehörigen gehofft, ihn doch noch lebendig wiederzusehen.


Andrew Koenig spielte in Filmen wie NonSeNse, InAlienable und The Theory of Everything mit. Außerdem war er im Fernsehen in Serien wie Star Trek: Deep Space Nine, My Two Dads, 21 Jump Street, My Sister Sam und Adam-12 zu sehen.

In seiner Rolle als Richard "Boner" Stabone in der Serie Growing Pains wird er vielen Menschen im Gedächtnis bleiben.

Angelina Jolie plant Hauptrolle in neuen SF-Film

Angeblich hat sich Angelina Jolie aus der geplanten Fortsetzung der Comicverfilmung Wanted zurückgezogen.

Der Blog Vulture meldet dies und fügt hinzu, dass Universal Pictures das Projekt daraufhin gecancelt habe, weil man nicht auf die Schauspielerin verzichten wolle.

Jolie hingegen soll sich für die Hauptrolle in dem Film Gravity interessieren, welcher derzeit von Warner Bros. vorbereitet wird. Darin geht es um eine Astronautin, die als einzige Überlebende einer Weltraummission versucht, wieder auf die Erde und vor allem zu ihrer Tochter zurückzukehren.

Produziert wird der Film von David Heyman. Als Regisseur ist Alfonso Cuarón vorgesehen, der neben Harry Potter und der Gefangene von Askaban auch den SF-Thriller Children of Men inszenierte. Das Skript stammt ebenfalls von Cuarón in Zusammenarbeit mit seinem Sohn.

Children of Men hat mir zumindest gut gefallen. Ob mich Angelina Jolie als verzweifelte Astronautin überzeugen kann, muss ich mir erst noch überlegen.


Link: Bericht bei Vulture

Erster Auftritt von Batman erzielt über 1 Million Dollar

Erst vor wenigen Tagen brachte der Verkauf von Action Comics #1, in dem der Held Superman seinen ersten Auftritt feierte, die Rekordsumme von 1 Million US-Dollar und setzte damit eine neue Rekordmarke (ich berichtete).

Zahlreiche Insider behaupteten im Anschluss, dass es eine ganze Zeit dauern würde, bis ein anderer Comic einen solchen Preis erzielen würde. Sie lagen falsch.

Wie der Sender MSNBC jetzt meldet, wurde ein Exemplar des Heftes Detective Comics #27 für 1,075 Millionen Dollar vom Auktionshaus Heritage Auction Galleries an einen anonymen Bieter versteigert. Das Heft stammt aus dem Jahre 1939 und präsentierte dem Publikum seinerzeit das erste Abenteuer von Batman.

Nach Schätzungen existieren vielleicht noch 50 bis 100 Exemplare des Heftes in unterschiedlichem Zustand. Bei der versteigerten Ausgabe soll es sich um ein besonders gut erhaltenes Heft handeln.


Link: Bericht bei MSNBC

Quoten: "Primeval" und "Lost" weiterhin enttäuschend

Wenn es einem ohnehin schon schwerfällt, Woche für Woche anständige Quoten zu erzielen, dann ist starke Konkurrenz wirklich das Letzte, was man gebrauchen kann. Aber genau diese gab es am gestrigen Donnerstag im Übermaß, denn zur Übertragung der Winterspiele gesellte sich auch noch die Europa League. SAT 1 zeigte zwei Partien mit deutscher Beteiligung live. Wie konnte Kabel Eins mit seinen Genre-Serien dagegen bestehen?


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Letzte Woche hatte Primeval positiv überraschen können, doch diese Woche bedeutete einen Rückfall ins altbekannte Tal der Tränen. Insgesamt sahen 0,57 Mio. Zuschauer die Wiederholung der ersten Folge der zweiten Staffel (-0,33 Mio.). Auch die Quote fiel deutlich und lag bei bedauernswerten 1,7 Prozent (-0,9%). In der Zielgruppe verabschiedeten sich erneut viele Fans, so dass lediglich 0,37 Mio. werberelevante Zuschauer gezählt wurden (-0,23 Mio.). Der Marktanteil fiel auf inakzeptable 2,8 Prozent (-1,2%).

Auch Lost kommt weiterhin nicht vom Fleck und lieferte erneut schlechte Quoten. So verfolgten insgesamt 0,61 Mio. Menschen die erste von zwei Episoden des gestrigen Abends (-0,11 Mio.), was in einem Marktanteil von 1,9 Prozent resultierte (-0,3%). In der Zielgruppe schauten sich 0,45 Mio. Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren die Folge an (-0,12 Mio.) und sorgten damit für einen Marktanteil von 3,4 Prozent (-0,8%).
Die zweite Folge konnte ihre Zahlen aus der Vorwoche zumindest halten. Insgesamt konnte man 0,57 Mio. Menschen erreichen (+0,03 Mio.) und die Quote auf 2,3 Prozent verbessern (+0,3%). In der Zielgruppe schauten erneut 0,44 Mio. Fans zu (+/-0,0 Mio.) und sorgten für eine Quote von 4,2 Prozent zu später Stunde.

Wie es trotz der Konkurrenz auch laufen kann, bewies erneut der Sender Vox, der zur Primetime mit dem Film Riddick- Chroniken eines Kriegers ins Rennen ging. Insgesamt wollten 2,33 Mio. Menschen Vin Diesel in Action sehen, was für einen tollen Marktanteil in Höhe von 7,4 Prozent reichte. In der Zielgruppe waren 1,67 Mio. werberelevante Zuschauer live dabei. Die Quote lag dort bei starken 12,9 Prozent und damit deutlich über dem Senderschnitt.


Fazit:

Die Ausstrahlung der fünften Staffel von Lost nähert sich ihrem Ende. Noch die nächsten zwei Wochen laufen auf diesem Sendeplatz neue Episoden der Serie, dann ist erst einmal Schluss und andere Serien sollen es richten. Ob sie es besser machen, als 24 und Lost es konnten?
Dass Kabel Eins zunehmend als Serien-Endlager missbraucht wird, hat dem Image des Senders nicht gutgetan. Zu glauben, die Fans einer Serie würden dieser folgen, ganz gleich, wohin sie umzieht, hat sich in der Vergangenheit schon als Fehler herausgestellt und auch die Quoten von Lost sprechen eine eindeutige Sprache. So wie die Dinge liegen, würde ich nicht darauf wetten, dass Kabel Eins auch die finale sechste Staffel von Lost zeigt.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nächster Superman-Film hat einen Autor

Seit bekannt wurde, dass Christopher Nolan für DC Comics und Warner den nächsten Superman-Film entwickeln soll (ich berichtete), stellen sich alle Fans die Frage, welchen Autor man für das Skript engagieren wird.

Die Website Latino Review berichtet nun, dass man sich für David Goyer entschieden habe, der erst kürzlich von seinem Posten als Showrunner von FlashForward zurückgetreten war. Goyer ist inzwischen Experte, wenn es um Superhelden-Filme geht, war er doch an der Blade-Reihe und den beiden Batman-Filmen Batman Begins und The Dark Knight beteiligt.

Wie der Artikel weiter ausführt, soll Goyer ein Konzept vorgestellt haben, dass auf dem Reboot des Superhelden aus dem Jahre 1986 mit dem Titel Man of Steel basiert.

Damals wurde die Entstehungsgeschichte von Superman durch Autor/Zeichner John Byrne für die moderne Leserschaft aktualisiert. Diese Origin-Story hat bis heute in den Comics Gültigkeit. Auch die Serie Lois & Clark basiert auf diesem Reboot. Die Kinofilme orientierten sich hingegen an der klassischen Version von Superman, so wie sie 1938 von Jerry Siegel und Joe Shuster erfunden wurde.

Allerdings soll der neue Film, welcher ebenfalls Man of Steel heißen soll, keine Origin-Story werden. Wenn der Film einsetzt, sollen sich die Charaktere bereits kennen. Als Gegner für Superman sollen Lex Luthor und Brainiac auftreten.

Neben einem neuen Regisseur, Bryan Singer soll aus dem Geschäft sein, muss man sich auch einen neuen Hauptdarsteller suchen, denn an einer Wiederverpflichtung von Brandon Routh, der den Helden im letzten Film gespielt hatte, besteht angeblich kein Interesse.

Bislang wurde der Bericht noch nicht von offizieller Seite bestätigt. Sollte es tatsächlich so kommen, dann können sich die Fans schon einmal auf einen richtig guten Film mit ihrem Lieblingshelden freuen.


Link: Bericht bei Latino Review

Spin-off zu "2012" gecancelt

Anfang November 2009 berichtete ich von Planungen, basierend aufdem Film 2012 von Roland Emmerich eine TV-Serie zu entwickeln, die nach dem Film einsetzt und von dem Schicksal einiger Überlebender handeln sollte. Die Serie sollte den Titel 2013 tragen.

Nun gab der Regisseur während der Promotion für die DVD-Veröffentlichung von 2012 in einem Interview bekannt, dass aus dem Serienkonzept erstmal nichts wird. Das vorgelegte Konzept von Emmerich und Produzent Mark Gordon, sei den Verantwortlichen beim Sender zu groß (so wohl heißen: zu teuer) gewesen.

Darum habe man die Planungen für 2013 vorerst auf Eis gelegt. Dennoch suche Gordon weiterhin nach Möglichkeiten, das Projekt günstiger und damit interessanter für den Sender zu machen. Emmerich äußerte allerdings, dass er nicht mehr daran glaube, dass dies gelingen werde.


Link: Bericht bei MovieWeb

Quoten: "Stargate Universe" mit Traumquoten, "Vampire Diaries" weiter im Aufwind

Ich hatte im Rahmen der Vorstellung des neuen SciFi Mittwoch bei RTL 2 angekündigt, dass ich über die Quoten des Serienstarts von Stargate Universe berichten werde. Dem komme ich gerne nach und werfe gleichzeitig einen Blick auf die Zuschauerzahlen von Battlestar Galactica: Razor und jenen von Vampire Diaries bei ProSieben.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Gestern war es also endlich soweit. Begleitet von einer großen Werbekampagne begann der Sender RTL 2 die Ausstrahlung der neuen Serie Stargate Universe. Das Franchise hat auch in Deutschland viele Fans und so durfte man auf gute Quoten hoffen. Man wurde nicht enttäuscht.

Den Serienauftakt sahen insgesamt 2,32 Mio. Menschen (+1,08 Mio.) und bescherten dem Sender einen tollen Marktanteil von 7,1 Prozent (+3,4%), der damit deutlich über dem Senderschnitt lag. Auch in der Zielgruppe konnte man mächtig auftrumpfen, denn man lockte 1,66 Mio. Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren an (+0,85 Mio.) und sicherte sich damit einen Marktanteil von sagenhaften 12,4 Prozent (+6,5%). Dies entspricht dem Doppelten des Senderschnitts.
Der TV-Film Battlestar Galactica: Razor konnte da zwar nicht mithalten, doch waren auch dessen Zahlen recht ansehnlich. Aus dem Gesamtpublikum waren 0,95 Mio. Menschen dabei (-0,04 Mio.), so dass der Marktanteil bei guten 4,4 Prozent lag (+0,7%). In der Zielgruppe war man ebenfalls erfolgreich, denn 0,73 Mio. werberelevante Zuschauer blieben dran (+0,03 Mio.). Der Marktanteil lag hier bei 8,1 Prozent und damit über dem Senderschnitt.

Auch Vampire Diaries erlebte einen erfreulichen Abend, denn die Serie konnte sich allen Belangen verbessern. Insgesamt wurden 1,96 Mio. Zuschauer gezählt (+0,05 Mio.), womit man einen Marktanteil von 6,2 Prozent einfahren konnte (+0,4%). Auch in der Zielgruppe geht es weiter aufwärts, wo dieses Mal 1,68 Mio. Fans gezählt wurden (+0,02 Mio.). Davon profitierte auch die Quote, welche mit 12,6 Prozent wieder knapp über dem Senderschnitt lag, nachdem man letzte Woche unter diese wichtige Messlatte gefallen war (+0,7%).


Fazit:

Der Mittwoch war für die beiden Sender ein Erfolg. Natürlich darf man die Zuschauerzahlen der Pilotepisode von Stargate Universe nicht überbewerten, denn mit Sicherheit wird die Serie in den nächsten Wochen einige Zuschauer verlieren. Aber ein deutlicher Beweis der Popularität des Franchises war es auf jeden Fall. Battlestar Galactica: Razor konnte von dem starken Lead-In profitieren und dankte es mit soliden Zahlen.
Letzte Woche hatte ich vermutet, dass Vampire Diaries endlich sein Publikum gefunden habe, denn der Abwärtstrend setzte nicht weiter fort. Dem scheint tatsächlich so zu sein, denn diese Woche konnte sich die Serie erneut leicht steigern. Die Verantwortlichen bei ProSieben werden es gerne sehen, dass Vampire Diaries in der Zielgruppe wieder über dem Senderschnitt liegt. So darf es gerne weitergehen.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL, RTL 2 und ProSieben

Mittwoch, 24. Februar 2010

Free-TV Premiere: "Stargate Universe" ab heute bei RTL 2

In den letzten Monaten hatte der Sender RTL 2 mit seinen Free-TV Premieren im Rahmen des SciFi Mittwoch nur bedingt Erfolg. Lief die letzte Staffel von Stargate: Atlantis mit zufriedenstellenden Quoten, so enttäuschte Heroes die Erwartungen doch massiv. Auch eine Verschiebung aus der Primetime auf einen Sendeplatz nach 23:00 Uhr konnte daran nichts ändern.

Auch den Wiederholungen von Stargate SG-1, welche man in den letzten Wochen ab 20:15 Uhr sendete, zeigten sie Zuschauer zumeist die kalte Schulter. Nur die Ausstrahlung des Film Serenity konnte quotentechnisch wieder überzeugen.

Mit den mageren Zuschauerzahlen soll nun endlich wieder Schluss sein, denn ab heute Abend geht der Sender mit einem neuen Line-Up ins Rennen.

Den Auftakt macht die Premiere der neuen Serie Stargate Universe, welche erst im letzten Herbst in den USA beim Sender Syfy angelaufen ist. Fans der anderen Serien aus dem Stargate-Universum müssen sich darauf einstellen, dass Stargate Universe neue Wege einschlägt und durchaus zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Ich konnte die bisherigen 10 Folgen der Serie im Original bereits sehen und bin sehr positiv angetan. Aber nicht alle Fans teilen diese Meinung.

In dieser und in der nächsten Woche sendet man Doppelfolgen, danach jeweils eine neue Episode, gepaart mit einer Wiederholung einer Episode aus der vierten Staffel von Stargate: Atlantis.

Im Anschluss läuft heute der TV-Film Battlestar: Galactica: Razor, welcher zwischen der dritten und vierten Staffel der Serie gedreht wurde. Für die Fans von BSG sicher ein Muss.

Nächste Woche rundet RTL 2 die Renovierung des SciFi Mittwoch mit der Free-TV Premiere der Serie Bionic Woman und dem Beginn der Ausstrahlung der finalen Staffel von Battlestar Galactica ab.

Insgesamt hat man ein interessantes Paket geschnürt, von dem der Zuschauer allerdings nur wenige Wochen etwas hat, denn von Stargate Universe liegen bislang nur 10 Folgen vor und Bionic Woman brachte es ohnehin nur auf 8 Episoden, ehe die Serie abgesetzt wurde.

Ob Stargate Universe die Erwartungen des Senders bezüglich der Quoten erfüllen konnte, darüber berichte ich morgen.

Autor von "Distict 9" arbeitet an neuem Projekt

Der Autor des Films Distict 9, Terri Tatchell, arbeitet nach eigenen Angaben bereits an einem neuen Projekt.

Dieses Mal hat er sein Auge auf die Kinoadaption des Kurzfilms Terminus geworfen, der 2008 von dem Kanadier Trevor Cawood inszeniert wurde. In dem Film geht es um ein steinernes Wesen, dass einen ohnehin schon gestressten Mann verfolgt, was diesen noch mehr unter Druck setzt.

Hier ist der Kurzfilm:



Tatchell selbst erarbeitet derzeit ein Skript für eine Langfilmversion von Terminus.

Ich finde den Kurzfilm durchaus gelungen. Doch wie will man daraus einen Spielfilm machen?

DC Comics plant neuen Batman-Film

Anlässlich der Veröffentlichung des Animationsfilms Justice League: Crisis on Two Earths enthüllte Regisseur Bruce Timm in einem Interview mit Comic Book Resources, dass die Arbeiten an einem weiteren Projekt sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befänden.

Dabei handelt es sich um den Animationsfilm Batman: Under The Red Hood, der auf einer bekannten Storyline basiert, welche vor einiger Zeit in den Batman-Comics von DC zu lesen war.

Der Titelheld wird dabei nicht länger von Kevin Conroy gesprochen, sondern von dem Schauspieler Bruce Greenwood. Greenwood ist vielen SF-Fans durch seine Rolle als Captain Christopher Pike im jüngsten Star Trek-Film noch in guter Erinnerung. Man habe schon länger mit Greenwood zusammenarbeiten wollen und nun sei endlich die Gelegenheit dazu.

Timm erklärte, dass die ersten zwei von insgesamt vier Akten des Films bereits von den Zeichnern fertiggestellt worden seien. Alles sehe sehr vielversprechend aus.

Wann der Film veröffentlicht wird, enthüllte Timm allerdings nicht.


Link: Bericht bei Comic Book Resources

Dienstag, 23. Februar 2010

Alles nur Illusion

Eigentlich hatte ich nach einem ganz anderen Video gesucht, doch dann viel mir dieses auf.

Das amerikanische Unternehmen Stargate Studios, das sich im Laufe der Jahre einen Namen im Bereich der visuellen Effekte gemacht hat, präsentiert in einer kleinen Leistungsschau eine Reihe von Sequenzen aus Fernsehserien, für die man künstlich erzeugte Hintergründe geschaffen hat.

Ein spannender Einblick in eine wirklich anspruchsvolle Arbeit:

Überflieger: Action Comics #1 wechselt für 1 Million Dollar den Besitzer

So mancher von uns hat sich schon einmal gefragt, was die Comics, die teilweise schon seit Jahren unberührt in irgendwelchen Kisten lagern, denn vielleicht inzwischen wert sind. Befindet sich darunter vielleicht ein seltenes Stück, für das Sammler unter Umständen ein kleines Vermögen ausgeben würden?

Wenn es um Comichefte von großer Seltenheit geht, ist das Heft Action Comics #1, in dem der Held Superman seinen ersten Auftritt hatte, kaum zu schlagen. Experten schätzen, dass noch rund 100 Originale des Heftes existieren und es ist darum höchste selten, dass eine Ausgabe zur Versteigerung kommt.

Doch nun war es wieder soweit. Nachdem im letzten Jahr ein Heft im Erhaltungszustand 6.0 in einer Auktion für 317,200 Dollar den Besitzer gewechselt hatte, stand nun eine Ausgabe zur Auktion, die sogar den Zustand 8.0 (Very Fine) aufweist, was für ein so altes Heft höchst selten ist. Es soll nur zwei Hefte von Action Comics #1 in so einem hervorragenden Zustand geben.

Daher kann es eigentlich nicht überraschen, dass dieses Heft für einen deutlich höheren Preis verkauft wurde, als jenes in 2009. Dass jedoch die Schallgrenze von 1 Million Dollar durchbrochen werden konnte, damit hatte selbst der Auktionsseite ComicConnet.com nicht gerechnet, welche die Versteigerung durchführte.

Wer der glückliche neue Besitzer des Heftes ist, darüber wollte man keine Auskunft geben.


Link: Website von ComicConnect.com

Geht Avatar bei der Oscar-Verleihung doch leer aus?

Wenn am 7. März 2010 in Los Angeles die Verleihung der Academy Awards über die Bühne gegangen ist, werden wird wissen, ob Avatar nach der Kinokasse auch bei den begehrtesten Filmpreisen der Welt abräumen konnte. Denn bislang gingen Science-Fiction-Filme trotz ihres großen finanziellen Erfolges eher leer aus.

Einen ersten Hinweis darauf, welcher Film Avatar bei der Oscar-Verleihung richtig gefährlich werden könnte, lieferten ein den letzten Tagen die Verleihungen der britischen BAFTA-Awards und der Awards der Writers Guild of America (WGA).


Dort setzte sich der Film The Hurt Locker von Kathryn Bigelow deutlich gegen Avatar durch. Das Kriegs-Drama um den Einsatz im Irak gewann die BAFTA-Awards in den Kategorien Bester Film und Beste Regie und konnte darüber hinaus noch vier weitere Preise einheimsen. Avatar gewann zwar auch zwei Preise, allerdings nur in technischen Kategorien wie Bestes Produktionsdesign und Spezielle Visuelle Effekte.

Auch bei den WGA-Awards hatte Avatar gegen den Kriegsfilm das Nachsehen, denn der Preis für das Beste Originaldrehbuch ging an Mark Boal, der The Hurt Locker geschrieben hat.

Mit The Hurt Locker ist Avatar also ein richtiger Konkurrent gewachsen, der ihm vielleicht auch bei der Oscar-Verleihung das Leben schwer machen könnte. Alle Fans, die Avatar die Daumen drücken, dürften voller Spannung die Übertragung der Preisverleihung verfolgen.


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Sonntag, 21. Februar 2010

Doctor Who: Weiterer Trailer für die neue Staffel erschienen

Am gestrigen Abend strahlte der Sender BBC einen neuen Trailer zur kommenden Staffel der Serie Doctor Who aus. Leider gab es keine Szenen aus den kommenden Episoden zu sehen, denn der Trailer ist stark darauf ausgerichtet, den Zuschauern den neuen Doctor, gespielt von Matt Smith, und seine neue Begleiterin Amy Pond (Karen Gillian) vorzustellen.

Die wichtigste Information für die Fans dürfte die Ankündigung der BBC sein, dass die neuen Folgen ab Ostern 2010 auf BBC One laufen werden.

Hier der Trailer:


Der Trailer wird auch in den Kinos zu sehen sein. Aus diesem Grunde wurde extra eine 3D-Version erstellt.

Freitag, 19. Februar 2010

Maggie Q soll neue "Nikita" werden

Nach einem Bericht von The Hollywood Reporter soll die Schauspielerin Maggie Q die Hauptrolle in der Neuauflage der Serie Nikita übernehmen, für die sich der Sender CW interessiert.

Damit wäre sie die vierte Lady, welche diese Rolle verkörpert. Im Originalfilm von Luc Besson wurde Nikita von Anne Parillaud gespielt, gefolgt von Brigdet Fonda im US-Remake. Danach entstand ab 1997 eine Fernsehserie, in der Peta Wilson als Killerin Nikita zu sehen war.

Um dem Zuschauer einen leichteren Einstieg ohne Vorkenntnisse zu ermöglichen, lautet die Prämisse des Pilotfilms, dass eine neue Nikita ausgebildet wird, nachdem die alte geflohen ist.

Ob CW wirklich eine erste Staffel der Serie bestellt, entscheidet sich allerdings erst im Mai diesen Jahres.


Link: Bericht bei Hollywood Reporter

Neuverfilmung von "Flash Gordon" nimmt konkrete Züge an

Am Rande der Promotion für seinen neuen Film The Crazies äußerte sich Regisseur Breck Eisner zu der Frage, wie im Bezug auf die geplante Neuverfilmung von Flash Gordon denn der Stand der Dinge sei.

Eisner erklärte, dass man kein Remake des Films aus den 1980er Jahren plane. Auch ein Rückgriff auf die alten Serials aus den 1930er Jahren sei keine Option. Vielmehr wolle man zum Ursprungsmaterial, also den Comic-Strips von Alex Raymond zurückkehren und sich dabei fragen, was der Autor denn heute für Geschichten schreiben würde. Für die Camp-Elemente des letzten Films oder Musik von Queen sei dabei kein Platz.

Bereits vor einem Jahr habe man Autoren engagiert, welche auch schon ein Treatment verfasst hätten, dass in den nächsten Monaten in ein Skript ausgearbeitet werden soll, welches man dem Studio präsentieren könne.

Ob der Film wirklich realisiert werde, hänge aber stark von den Finanzen ab, denn der Film werde nicht preiswert. Eisner bekundete in diesem Zusammenhang, dass es sein Ziel sei, die definitive Version von Flash Gordon in die Kinos zu bringen, mit jeder Menge Action und Abenteuer. Natürlich soll der Film in 3D präsentiert werden.

Flash Gordon wurde als 1934 von Alex Raymond geschaffen und erlebte seine Abenteuer in den Comicstrips zahlreicher Zeitungen. Bereits ab 1936 wurde ein erstes Kino-Serial mit Buster Crabbe in der Rolle des Helden produziert, dem 1940 ein zweites folgte.

Auf die Leinwand kehrte Flash Gordon erst 1980 zurück, als Dino de Laurentiis ein aufwändiges Remake produzierte, von dem vielen Zuschauern vor allem der Soundtrack von Queen noch im Ohr ist. Der Film wies zahlreiche Camp-Elemente auf und wurde deshalb von den eingefleischten Fans abgelehnt. Im Jahre 2007 versuchte man, den Helden in einer modernisierten Form wieder zu beleben und startete die Fernsehserie Flash Gordon, die jedoch nach nur einer Staffel wieder abgesetzt wurde.

Derzeit erscheint in den USA beim Verlag Dynamite Entertainment wieder eine Comicserie mit dem blonden Helden.


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Quoten: "Lost" profitiert teilweise von erstarktem "Primeval"

Schon wieder ist es Freitag und damit Zeit, einen Blick auf die Quoten der Serien Primeval und Lost zu werfen, die gestern bei Kabel Eins ab 20:15 Uhr gezeigt wurden.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Primeval macht seit Wochen als Lead-In für Lost eine schlechte Figur. Doch sollte man nicht vergessen, dass ProSieben die Episoden der Serie durch ständige Wiederholungen nahezu totgesendet hat. Unterm Strich hat die Serie deutlich mehr Fans, als es die Werte der letzten Wochen suggerieren.
Insgesamt verfolgten 0,9 Mio. Menschen die gestrige Folge (+0,29 Mio.), wodurch der Marktanteil am Gesamtpublikum bei 2,6 Prozent lag. In der Zielgruppe konnte man 0,6 Mio. Menschen anlocken und kam auf eine Quote von 4,4 Prozent (+1,2%).

Von der besseren Performance von Primeval konnte zunächst auch Lost profitieren, denn die erste Folge des Abends zeigte sich deutlich stärker. So wollten insgesamt 0,72 Mio. Menschen den Fortgang der Geschichte live sehen (+0,17 Mio.) und halfen damit auch der Quote etwas auf die Beine, welche auf 2,2 Prozent anstieg (+0,5%).
Allerdings ist es bezeichnend, dass Lost diese Zuschauer nicht halten konnte. Die zweite Episode, welche direkt im Anschluss lief, verzeichnete lediglich 0,54 Mio. Zuschauer aus dem Gesamtpublikum (+0,01 Mio.) und einen Marktanteil von 2,0 Prozent. In der Zielgruppe blieben der Serie 0,44 Mio. Fans auch zu späterer Stunde treu, was allerdings nur für eine Quote von 3,8 Prozent reichte (-0,1%).


Fazit:

Primeval wurde in den letzten Wochen oft gescholten und zum Teil für die schlechten Quoten von Lost mitverantwortlich gemacht. Die Zahlen dieser Woche zeigen, dass durchaus ein Zusammenhang zwischen der besseren Performance des Lead-In und dem Quotenanstieg des nachfolgenden Programms besteht: Quoten von Primeval rauf - Quoten von Lost (1. Folge) rauf. Weshalb die Quoten der zweiten Episode dann wieder auf dem schwachen Niveau der Vorwoche lagen, lässt sich kaum erklären.

Es bleibt abzuwarten, ob wir nächste Woche ein ähnliches Bild sehen, oder ob es sich nur um einen einmaligen Ausreißer gehandelt hat.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Jericho läuft später - Kabel Eins stellt neuen Sendeplan vor

Vor kurzem berichtete ich über die Planungen des Senders Kabel Eins, die bei ProSieben seinerzeit abgebrochene Serie Jericho nun komplett auszustrahlen. Damals hieß es, dass man ab dem 25. März 2010 ab 21:15 Uhr mit Doppelfolgen auf Sendung gehen wolle. Angesichts der schlechten Quoten, welche die Serie Lost derzeit auf diesem Sendeplatz einfährt, hat der Sender seine Strategie überdacht und einen neuen Sendeplan vorgestellt.

Demnach wird der Abend von Numb3rs - Die Logik des Verbrechens eröffnet. Von der Serie werden Episoden als deutsche Freee-TV Premiere gezeigt. Im Anschluss zeigt man Episoden aus der dritten Staffel der Serie The Unit - Eine Frage der Ehre, welche man von Sat 1 geerbt hat. Ab 22:15 Uhr ist dann endlich Jericho an der Reihe und beendet den Abend mit einer Doppelfolge.

Mit diesem neuen Line-up versucht der Sender, Jericho ein stärkeres Lead-In zu verschaffen. Das aktuelle Doppel aus Primeval und Lost hat gezeigt, wie sehr ein unattraktives Vorprogramm Serien schaden kann, selbst wenn diese, wie derzeit Lost, als deutsche Free-TV Premieren laufen.


Link: Bericht bei dwdl.de

James Cameron schreibt das Prequel zu "Avatar" als Roman!

Angesichts des großen finanziellen Erfolgs von Avatar ist es nur zu verständlich, dass heftig darüber diskutiert wird, in welcher Weise sich das Franchise ausbauen lässt. Als ausgemacht erscheint es dabei vielen Beobachtern, dass es eine Fortsetzung des Films geben wird, während manche Fans ein Prequel bevorzugen würden, wie es seinerzeit George Lucas bei Star Wars mit den Episoden I bis III gemacht hatte.

Nun enthüllte Jon Landau, der Produzent von Avatar, in einem Interview mit MTV, dass James Cameron an einem Roman Avatar arbeitet, der als Prequel zum Film dienen soll.

Hier ist das Interview:



Der Roman werde viele Dinge vertiefen, die man im Film nicht mehr unterbringen konnte und für die auch in möglichen Sequels oder Prequels kein Platz sei. Camerons Roman werde die Grundlage für das Avatar-Universum. Die Geschichte des Romans werde direkt zum Film hin überleiten, doch alles werde eine wesentlich größere Tiefe bekommen, als es der Film geschildert habe.

Cameron hat in seiner Karriere bereits diverse Drehbücher geschrieben, ein Roman ist allerdings auch für ihn Neuland. Landau sieht darin allerdings kein Problem, denn viele Drehbücher würden in ihrer ersten Phase an Kurzgeschichten erinnern. In dieser Hinsicht sei James Cameron nicht ganz so unbefleckt.

Ein genaues Datum für die Veröffentlichung des Romans gibt es noch nicht. Doch machte Landau den Fans Hoffnung, in dem er davon sprach, dass der Roman vielleicht schon Ende 2010 vorliegen könnte.


Link: Bericht bei MTV

Quoten: 3. Staffel von "Heroes" endet fast unbemerkt bei RTL 2

Mit der Verlegung des Sendeplatzes von 20:15 Uhr auf 23:00 Uhr verschwand die Serie Heroes vor einigen Wochen von meinem Quotenradar. Gestern lief das Finale der dritten Staffel, was ich zum Anlass genommen haben, mir diese Zahlen genauer anzusehen.

Insgesamt sahen 0,48 Mio. Zuschauer das Ende der dritten Staffel, was für einen Anteil von 3,0 Prozent am Gesamtpublikum ausreichte. In der Zielgruppe wollten lediglich 0,32 Mio. Menschen wissen, wie die Staffel denn nun ausgeht. Damit kam Heroes auf einen Marktanteil von 4,5 Prozent bei den Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren.

Trotz des späten Sendeplatzes wurde in beiden Zuschauergruppen der Senderschnitt deutlich verfehlt. Es wäre nicht überraschend, wenn RTL 2 darauf verzichtete, auch noch die vierte Season zu zeigen. Angesichts dieser Zahlen kann man dem Sender keinen Vorwurf machen, wenn er das Thema Heroes als beendet ansieht.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTl und RTL 2

Quoten: SciFi Mittwoch mit guten Werten, "Vampire Diaries" stabilisiert sich

Diese Woche wurde es für den SciFi Mittwoch und Vampire Diaries wieder einmal richtig schwer, denn König Fußball meldete sich in Form der Champions League zurück. In der Vergangenheit war dies oft ein sicherer Indikator für sinkende Quoten. War dem diese Woche auch so?


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Die Wartezeit auf frische Serienunterhaltung am SciFi Mittwoch nähert sich den Ende, denn ab dem nächsten Mittwoch sendet RTL 2 die Free-TV Premiere von Stargate Universe. Diese Woche musste die alten Recken nochmals ran und machten ihre Sache erneut sehr gut. Den Einstieg in die Primetime bildete Stargate: Continuum, der zweite Film zur Serie Stargate SG-1. Obwohl es sich um eine Wiederholung handelte und der Film schon seit längerer Zeit auf DVD vorliegt, sahen sich insgesamt 1,24 Mio. Menschen die Ausstrahlung an (+0,23 Mio.). Der Marktanteil am Gesamtpublikum lag bei guten 3,7 Prozent (+0,3%). In der Zielgruppe, dies sind die Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, lockte man 0,81 Mio. Menschen an (+0,06 Mio.), wodurch die Quote auf 5,9 Prozent anstieg (+0,1%).

Die Serienfolge von Stargate SG-1, welche man im Anschluss an den Film ausstrahlte, konnte von dem starken Lead-In profitieren und sich ebenfalls steigern. So verfolgten insgesamt 0,99 Mio. Menschen die Episode (+0,13 Mio.), in der Zielgruppe waren es immerhin noch 0,7 Mio. Zuschauer (+0,08 Mio.). Auch in Sachen Marktanteile wird man beim Sender zufrieden sein, konnte man doch mit der Serienfolge Quoten von 3,7 Prozent beim Gesamtpublikum (+0,4%) und 6,1 Prozent in der Zielgruppe einfahren (+0,2%).

Verhalten positive Signale sind von der Serie Vampire Diaries zu vermelden. War es in den letzten Wochen fast ausschließlich bergab gegangen, so konnte dieser Trend am gestrigen Abend zumindest teilweise gestoppt bzw. stark verlangsamt werden.
Insgesamt wurde die jüngste Episode von 1,91 Mio. Menschen verfolgt (+0,04 Mio.). Mit 5,8 Prozent wurde der Marktanteil beim Gesamtpublikum im Vergleich zur Vorwoche nahezu gehalten (-0,1%). Auch in der Zielgruppe scheint die Serie endlich ihr Publikum gefunden zu haben, denn man verlor kaum noch Zuschauer. Insgesamt 1,66 Mio. Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren waren dabei (-0,03%). Leider verlor man erneut deutlich an Marktanteilen, denn mit 11,9 Prozent lag die Quote in der Zielgruppe erstmals unter Senderschnitt (-1,2%).


Fazit:

Die Allzweckwaffe Stargate SG-1 hat auch dieses Mal die Erwartungen des Senders erfüllt und RTL 2 trotz der starken Konkurrenz ansehnliche Werte verschafft. Ab nächster Woche muss dann Stargate Universe beweisen, dass der jüngste Spross der SG-Familie an die Leistungen der Ursprungsserie anknüpfen kann.
Die Zuschauerzahlen von Vampire Diaries scheinen sich endlich zu stabilisieren, allerdings auf einem niedrigeren Niveau, als ProSieben es sich erhofft hatte, denn in beiden Zuschauergruppen liegen die Werte inzwischen unter Senderschnitt. Dahin zurückzukehren muss das Ziel sein, was durchaus realistisch ist, denn so weit entfernt davon ist man nicht.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL, RTL 2 und ProSieben

Mittwoch, 17. Februar 2010

Macht Steven Spielberg wieder in Dinos?

Das Entertainment-Magazin Variety berichtet, dass Fox Broadcasting derzeit die Produktion einer neuen Serie mit dem Titel Terra Nova vorbereitet. Darin soll es um eine Familie gehen, die ungefähr 100 in der Zukunft lebt und 150 Millionen Jahre in der Zeit zurückreist, wo man auf Dinosaurier trifft.

Um dem Projekt den richtigen Schwung zu geben, verhandelt man derzeit mit Steven Spielberg, um ihn als Produzenten zu gewinnen. Spielberg hat ja bereits einschlägige Erfahrungen mit Dinos, war er doch der Kopf hinter den sehr erfolgreichen Filmen der Jurassic Park-Reihe.

Das Skript für Terra Nova stammt von Craig Silverstein und den britischen Autor Kelly Marcel. Letzterer hatte die Idee mehreren englischen Studios angeboten. Als Fox von dem Stoff erfuhr, holte man Marcel in die USA, um das Projekt zu realisieren. Sollte Terra Nova als Serie in Produktion gehen, wären Silverstein und Marcel als ausführende Produzenten mit dabei .

Eine Beteiligung von Steven Spielberg hätte für Fox den positiven Nebeneffekt, dass sich dann auch DreamWorks TV in das Projekt einbringen würde.

Angeblich wären für den Pilotfilm solch opulente Sets und Effekte notwendig, dass manche Beobachter schon gemutmaßt haben, dass Terra Nova direkt eine erste Staffel bewilligt bekommt, da es zu teuer sei, die Produktion brach liegen zu lassen, während man auf eine Entscheidung zugunsten einer ersten Staffel wartet.

Bislang liegen von offizieller Seite noch keine Stellungnahmen zu dem Projekt vor.


Link: Bericht bei Variety

CW bestellt neue Staffeln von "The Vampire Diaries" und "Supernatural"

Der amerikanische Sender CW hat nun offiziell bestätigt, dass er vorzeitig neue Staffeln der Serien The Vampire Diaries und Supernatural bestellt hat. Für Supernatural ist es dann bereits die sechste Staffel, während The Vampire Diaries in die zweite Runde geht.

Im Gegensatz zur Ausstrahlung in Deutschland ist CW mit den Quoten von The Vampire Diaries überaus zufrieden, denn die Serie lockt im Schnitt 4,6 Millionen Zuschauer an, was sie zum erfolgreichsten Format des Senders macht. Besonders bei den weiblichen Fans kommt die Serie hervorragend an. Daher war von allen Seiten eine Verlängerung erwartet worden.

Supernatural stand ein wenig auf der Kippe, doch schaffte man es im Verlauf der aktuellen Staffel, den Marktanteil bei den jungen weiblichen Zuschauern um 29 Prozent zu steigern. Da das Programm von CW sich besonders an diese Klientel richtet, war diese Steigerung ein gutes Argument für die Bestellung von Staffel sechs.

Ob CW auch der Serie Smallville eine weitere Staffel gewähren wird, ist offenbar noch nicht entschieden. Trotz des schlechten Sendeplatzes am Freitag konnte die Serie ordentliche Zahlen einfahren. Es ist also durchaus möglich, dass es eine zehnte Staffel geben könnte. Wer hätte es beim Start des Formats für möglich gehalten, dass sich Smallville so lange halten kann?


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Montag, 15. Februar 2010

Michael Trucco für Rolle in "V" gecastet

Die Macher der Serie V sind auf der Suche nach einem weiteren Schauspieler mit Erfahrung in Sachen Science-Fiction wieder fündig geworden. Wie TV Guide meldet, wird Michael Trucco, den Fans als Sam Anders aus Battlestar Galctica kennen, eine Rolle in der Invasionserie übernehmen.

Trucco wird den Part des John May übernehmen, jenes mysteriösen Widerstandskämpfers, dessen Name in den bisherigen vier Episoden der Serie bereits öfters gefallen ist. Zu sehen war John May allerdings noch nie.

Soweit bislang bekannt ist, gehörte John May zu einer Gruppe der außerirdischen Besucher, welche die Pläne ablehnt, die von den Außerirdischen für die Menschheit ausgeheckt wurden. Darum gründete und führte er die sogenannte "fünfte Kolonne" als Widerstandgruppe.

Bislang wurde bestätigt, dass Trucco in zumindest einer Episode von V einen Auftritt haben wird. Die Folge soll im April 2010 im amerikanischen Fernsehen laufen.


Link: Bericht bei TV Guide

Sonntag, 14. Februar 2010

Torchwood: John Barrowman auf Travoltas Spuren

Beim Besuch des Blogs Helgas galaktische Funkbude bin ich auf ein witziges Video gestoßen, das vor allem Fans der Serie Torchwood Freude machen wird.

Zu sehen ist Torchwood-Hauptdarsteller John Barrowman, der im Stil des bekannten Videos von Beyonce zu der Musik ihres Hits Single Ladies eine heiße Sohle aufs Pakett legt.



In diesem Zusammenhang ist mir noch ein weiteres Video aufgefallen. Dieses Mal tanzt John zu den Takten von Just Dance von Lady Gaga:



Yes, he can dance!

Review: Weltpremiere der restaurierten Fassung von "Metropolis"

Am 12. Februar 2010 erlebte Berlin, wo gerade die 60. Berlinale stattfindet, eine Premiere der besonderen Art. Aufgeführt wurde kein neuer Film, sondern die restaurierte Fassung des SF-Klassikers Metropolis von Fritz Lang aus dem Jahre 1927.

Nach seiner Premiere war der Film stark geschnitten worden und Teile galten für immer als verloren. Auf der Basis des vorhandenen Materials entstand im Jahre 2001 eine rekonstruierte Fassung, die sogar Bestandteil des Weltdokumentenerbes der UNESCO wurde. Diese Version wurde nun um 25 Minuten ergänzt, die in einer Kopie enthalten waren, welche man vor einem Jahr einem Archiv in Argentinien entdeckte. Abgesehen vor acht Minuten, die man vielleicht niemals mehr auftreiben wird, ist Metropolis wieder vollständig.

Die Premiere fand im Friedrichstadtpalast in Berlin statt, wo es vor dem Brandenburger Tor außerdem ein Public Viewing gab, das trotz eisiger Temperaturen von bis zu 1000 Filmfans besucht wurde.


Gleichzeitig wurde des Film in der Alten Oper in Frankfurt (Main) gezeigt. Die Murnau-Stiftung, die sich an den Kosten der Rekonstruktion des Film stark beteiligt hat, ist in Wiesbaden beheimatet.

Außerdem war der Sender arte vor Ort und übertrug den Film live und in HD-Qualität.

Inhaltlich sorgt die Rekonstruktion dafür, dass Nebenfiguren wie Josaphat der "der Schmale" endlich ihre charakterliche Tiefe wiedererlangen, die ihnen die Verstümmelung des Films genommen hatte. Insgesamt ist der Film eine deutlich rundere Angelegenheit, da eine Reihe von Szenen, die bislang teilweise wenig Sinn ergaben, nun wesentlich verständlicher werden. Wer immer wissen wollte, was aus dem Arbeiter geworden ist, mit dem Freder die Rollen tauscht, bekommt endlich eine Antwort. Darüber hinaus ist die Rettung der Kinder aus der unterirdischen Arbeiterstadt jetzt deutlich dramatischer als bisher. Positiver Nebeneffekt der eingefügten Szenen ist, dass die Musik von Metropolis nun nahezu komplett zu hören ist. Am Donnerstag wurde sie von einem Orchester während der Vorführung live gespielt.

Leider war das Material, welches in Argentinien gefunden wurde, kein Original-Negativ, sondern eine Kopie, die man in den 1970er Jahren vom Original gezogen hatte, das zu diesem Zeitpunkt schon schlecht erhalten war. Außerdem wurde der Film von 35 mm auf 16 mm herunterkopiert und das Original-Negativ anschließend vernichtet. Diese Umstände führen dazu, dass sich die neuen Szenen selbst nach der Aufbereitung qualitativ stark von dem Material der bisherigen Fassung unterscheiden. Man sieht  meist recht deutlich, wo Szenen eingefügt wurden.

Dies kann jedoch den Genuss von Metropolis nicht schmälern. Es war wirklich ein Ereignis, den Film endlich nahezu so zu sehen, wie Fritz Lang ihn haben wollte. Das Geld und die vielen Stunden, die in die Restauration des Films gesteckt wurden, haben sich ausgezahlt. Da die neue Version in Deutschland in diesem Jahr sogar eine Kinoauswertung erfahren soll, sei jedem Fan empfohlen, die Gelegenheit zu nutzen, sich diesen Klassiker auf der großen Leinwand anzusehen. Die DVD des Films soll gegen Ende 2010 vorliegen.

Übrigens war die Übertragung des Ereignisses für den Sender arte ein großer Erfolg, denn insgesamt verfolgten 710.000 Menschen den Film. Damit erreichte man einen Marktanteil von 2,4 Prozent. Auch in der Zielgruppe konnte man punkten, weil 260.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren zuschauten. Der Marktanteil von 2,2 Prozent war ein großer Erfolg, denn sonst liegt die Quote bei etwa 0,6 Prozent.

Foto: Copyright Reuters

Link 1: Website der Murnau-Stiftung zu Metropolis
Link 2: Bericht bei Spiegel Online zum Public Viewing von Metropolis

Überblick: News der letzten Tage

In den letzten beiden Tagen gab es leider keine herausragenden Neuigkeiten in der Welt der Science-Fiction. Aus diesem Grund fasse ich in diesem Artikel einige Entwicklungen zusammen.


Quotenkatastrophe:

Am Freitag lagen die Werte für die Episoden von Primeval und Lost vor, die am Donnerstag vom Sender Kabel Eins in der Primetime gezeigt wurden. Auch in dieser Woche setzte sich das Trauerspiel fort, denn beide Serien verloren weiter an Boden.

Primeval kam dabei auf lediglich 0,61 Mio. Zuschauer beim Gesamtpublikum (-0,11 Mio.) und einen Marktanteil von 3,2 Prozent in der Zielgruppe (-0,7%).
Auch Lost verlor weitere Zuschauer. so kam die erste Folge des Abends nicht über 0,55 Mio. Fans beim Gesamtpublikum hinaus (-0,13 Mio.). Die Quote lag bei gerade einmal 1,7 Prozent (-0,5%). Auch in der Zielgruppe setzte sich der Exodus fort, wo ein Marktanteil von nur noch 3,2 Prozent gemessen wurde (-0,9%). Die zweite Folge des Abends verzeichnete beim Gesamtpublikum noch 0,53 Mio. Zuschauer (-0,13 Mio.). In der Zielgruppe erreichte man eine Quote von indiskutablen 3,9 Prozent (-1,2%).

Wie lange sieht sich der Sender diese Entwicklung noch an?


Zuwachs bei V:

In der neunten und zehnten Staffel von Stargate SG-1 versammelten sich dort eine Reihe von Schauspielern und Schauspielerinnen, welche Fans bereits aus anderen SF-Serien kannten. So konnte man dort Ben Browder und Claudia Black aus Farscape sehen, wie auch Morena Baccarin aus Firefly und Lexa Diog aus Gene Roddenberry's Andromeda.

Nun treffen die letztgenannten Schauspielerinnen in der Serie V wieder aufeinander, denn Lexa Doig wird als Frauenärztin zu sehen sein, die eine der Hauptfiguren während ihrer Schwangerschaft betreut. Dies berichtet TV Guide. Derzeit befindet sich V in der Winterpause, denn die Serie wird erst nach dem Ende der olympischen Winterspiele fortgesetzt.


Neuer Bösewicht für Stargate Universe gesucht:

Derzeit suchen die Produzenten von Stargate Universe nach einem Schauspieler für einen wiederkehrenden Charakter, der im Zentrum eines Story-Arcs im Rahmen der zweiten Staffel der Serie stehen soll , welcher sich über sechs oder sieben Folgen erstreckt.

Diese Figur mit Namen Simeon wird als Angehöriger der Lucianer-Allianz beschrieben, der Geheimnisse kennt, die für die Crew der Destiny von großem Interesse sind. Doch will er diese nicht preisgeben. Gegen Ende des Arcs soll es deshalb zur finalen Konfrontation zwischen ihm und Doctor Rush kommen.

Es scheint, dass die Autoren verstärkt auf bekannte Elemente zurückgreifen wollen, denn die Lucianer-Allianz wurde bereits in Stargate SG-1 eingeführt. Ein Angriff dieser Allianz war der Grund, warum sich die Crew der Icarus-Basis auf das Raumschiff Destiny flüchten musste.


Vin Diesel wird zum dritten Mal Riddick:

Wie der Brachendienst Variety meldet, wird Vin Diesel seine Rolle als Richard B. Riddick ein weiteres Mal aufnehmen, die er bereits in Pitch Black und Riddick - Chroniken eines Kriegers verkörpert hatte. Der neue Film, welcher von David Twohy geschrieben wurde, soll sich stärker an Pitch Black orientieren und so mehr auf den Charakter der Figur eingehen, als dies danach der Fall war, wo der Fokus mehr auf Riddicks Universum lag.

Twohy wird auch die Regie übernehmen. Produziert wird der Film von Vin Diesel selbst und Samantha Vincent, die gemeinsam die Produktionsfirma One Race Films betreiben. als Partner ist außerdem Ted Fields von Radar Films mit an Bord. Wann die Dreharbeiten beginnen, ist derzeit noch offen. auch ein Starttermin für den Film steht noch nicht fest.


Soweit der Rückblick auf einige News der letzten Tage. Ich freue mich auf eine spannende nächste Woche.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Gewinnspiel: Hier ist die Lösung!

Mein kleines Gewinnspiel ist vorüber und ich freue mich, dass so viele Leser sich beteiligt haben. An dieser Stelle ein herzliches Danke für das Mitmachen.

Offensichtlich war die Frage nicht allzu schwer, denn alle eingegangenen Antworten waren richtig.

Die Frage war:

Regisseur Peter Hyams hat in seiner Karriere mehrere Science-Fiction-Filme inszeniert. Für einen ließ er sich vom Western-Klassiker High Moon - 12 Uhr mittags inspirieren. Wie heißt dieser Film?


Die richtige Antwort konnte nur lauten:

Outland – Planet der Verdammten


Den Originalcomic zum Film 2010 aus dem Hause Marvel hat gewonnen:

Stefanie Wessing aus Marl


Ich gratuliere ganz herzlich zum Gewinn, der in den nächsten Tagen eintreffen wird.


Da ich großen Spaß an der Verlosung hatte, denke ich schon über die nächste Aktion nach. Lasst euch überraschen.

Quoten: SciFi Mittwoch solide, Vampire Diaries immer schwächer

Bei den winterlichen Temperaturen, die derzeit in Deutschland herrschen, machen es sich die Menschen abends vor den Fernseher gemütlich. Ob von diesem Trend auch die Genre-Serien bei ProSieben und RTL 2 profitieren konnten, will meine kleine Übersicht näher beleuchten.


So lief der Abend (Veränderungen zur Vorwoche):

Werfen wir zunächst einen Blick auf das Angebot von RTL 2 am gestrigen Abend. Letzte Woche hatte der Film Serenity für eine positive Überraschung und tolle Quoten gesorgt. Dieses Mal wiederholte man zum Einstieg in den SciFi Mittwoch ab 20:15 Uhr den Film Stargate SG-1: The Ark of Truth, der bereits einmal mit großem Erfolg gesendet worden war. Dieses Mal erreichte man insgesamt 1,11 Mio. Zuschauer (-0,48 Mio.), was für einen Marktanteil am Gesamtpublikum von 3,4 Prozent reichte (-1,3%). In der Zielgruppe lockte man 0,75 Mio. Menschen im alter zwischen 14 und 49 Jahren an (-0,24 Mio.) und sicherte sich einen Marktanteil an der Zielgruppe von 5,8 Prozent (-1,2%).
Im Anschluss setzte man die Wiederholung der Serie Stargate SG-1 fort, wobei die Zuschauerzahlen auf dem Niveau der Vorwoche lagen, die Quoten jedoch nachgaben. Insgesamt sahen 0,86 Mio. Menschen die Episode (-0,03 Mio.), in der Zielgruppe waren es noch 0,62 Mio. Zuschauer (-0,02 Mio.). Die Quoten waren allerdings rückläufig und lagen beim Gesamtpublikum bei 3,3 Prozent (-0,5%) und in der Zielgruppe bei 5,9 Prozent (-1,0%).

Kommen wir nun zu Vampire Diaries. ProSieben setzte gestern ab 21:15 Uhr die Ausstrahlung der Serie fort und wird mit den Zuschauerzahlen nicht zufrieden sein, denn wieder ging es bergab. Insgesamt wollten noch 1,87 Mio. Menschen die neue Folge live sehen (-0,25 Mio.), wobei der Marktanteil am Gesamtpublikum auf 5,9 Prozent weiter nachgab (-0,6%). In der Zielgruppe schalteten 1,69 Mio. werberelevante Zuschauer ein (-0,19 Mio.) und ließen damit die Quote auf 13,1 Prozent absinken (-0,5%).


Fazit:

Mit dem Stargate-Film und der anschließenden Serienfolge lag der SciFi Mittwoch zwar unterhalb des Senderschnitts, doch erreichte man recht erfreuliche Zahlen, wenn man bedenkt, dass es sich um Wiederholungen handelte.

ProSieben muss zur Kenntnis nehmen, dass immer noch Zuschauer Vampire Diaries den Rücken kehren. Beim Gesamtpublikum liegt nun schon die zweite Woche in Folge unterhalb des Senderschnitts und auch in der Zielgruppe nähert man sich rapide dieser wichtigen Kennzahl. Wenn die Entwicklung so weitergeht, dürfte man sie vielleicht schon nächste Woche erreichen. Kein gutes Zeichen für eine Serie, die besonders das weibliche Publikum ansprechen soll und außerdem auf der aktuellen Vampir-Welle mitschwimmt. Ist der Twilight-Hype etwa schon vorbei?


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von RTL, RTL 2 und ProSieben

Mittwoch, 10. Februar 2010

Remake von "Die Klapperschlange" nimmt Fahrt auf

Die Nachrichten über geplante Remakes nehmen einfach kein Ende und dieses Mal hat es einen Klassiker von John Carpenter erwischt.

Die Website Vulture vermeldet, dass New Line Cinema intensiv an einem Remake des Films Escape from New York aus dem Jahre 1981 arbeitet, der in Deutschland unterdem Titel Die Klapperschlange lief. [ Nur am Rande: Die Tätowierung auf Plisskens Arm ist eine Kobra und keine Klapperschlange. ]

In dem anti-utopischen Film spielte Kurt Russell den Einzelgänger Snake Plissken, der den amerikanischen Präsidenten aus Manhatten befreien muss, das inzwischen zu einem Gefängnis umfunktioniert wurde und von einer hohen Mauer umgeben ist. Von Liberty Island bewacht eine ganze Armee den Superknast.

In der Neufassung, die von Allan Loeb geschrieben wurde, muss Snake eine Senatorin befreien. New York wurde nach der Detonation einer schmutzigen radioaktiven Bombe evakuiert und anschließend in einen Knast umgewandelt. Die Bewacher sind nicht länger vom Militär, sondern werden von einer privaten Firma gestellt.

Angeblich hat sich John Carpenter vertraglich zusichern lassen, dass die Hauptfigur sich nicht vom Original unterscheiden darf. So wird sie weiterhin Snake genannt werden und die charakteristische Augenklappe tragen. Wer sich sorgt, man könne einen weichgespülten Snake erleben, bracht sich ebenfalls keine Sorgen zu machen. Carpenter ließ sich in den Vertrag schreiben, dass Plissken den ganzen Film hindurch ein "Arschloch" sein müsse.

Wer den Titel-Anti-Helden spielen wird, darüber gibt es derzeit noch keine Informationen. Kurt Russell wird es wohl kaum sein. Doch wer weiß...

Klingt insgesamt gar nicht so schlecht. Doch wenn sich der Film so sehr am Original orientiert, braucht es dann wirklich dieses Remake?


Link: Bericht bei Vulture

Kinotrailer zu "The Last Airbender" veröffentlicht

Hier ist der offizielle Kinotrailer zum kommenden Film The Last Airbender von M. Night Shyamalan:




Den Film muss ich sehen!

Remake von "Das schwarze Loch" macht Fortschritte

Die Meinungen über Remakes sind ja bekanntlich geteilt. Dies gilt auch für Fortsetzungen zu Filmen, deren Veröffentlichung bereits teilweise Jahrzehnte zurückliegt.

Disney versucht sich derzeit an beidem. Einerseits bringt man mit Tron Legacy noch dieses Jahr die Fortsetzung des SF-Klassikers Tron aus dem Jahre 1982 in die Kinos, auf der anderen Seite arbeitet man weiterhin an dem Remake des Films Das schwarze Loch, der 1979 seine Premiere erlebte. Als Regisseur steht Joseph Kosinski bereits fest, der auch für die Regie bei Tron Legacy verantwortlich ist.

Kosinski verriet in einem Interview, dass Travis Beacham bald mit dem Verfassen des Skripts anfangen wird. Man habe einige gute Ideen für das Remake und allein die Tatsache, dass ein schwarzes Loch in dem Film eine zentrale Rolle einnehme, berge jede Menge Potential. Auch stände ihm ein großes Budget für tolle Effekte zur Verfügung.

Obwohl der Film ein Remake wird, werden Fans zahlreiche Anspielungen auf das Original auch in der Neufassung finden. So soll der markante rote Killer-Roboter Maximilian wieder einen Auftritt haben. Gleiches gilt auch für das Aussehen des Raumschiffs Cygnus, auf das die Helden unvermittelt treffen.

Wann der Film in Produktion gehen wird, darüber gibt es noch keine Angaben. Das Projekt befindet sich immerhin noch in einem frühen Stadium.


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Warner Bros.: Christopher Nolan soll Superman rebooten

Was für Batman gut war, das kann für Superman nicht schlecht sein. So scheinen offensichtlich die Verantwortlichen bei Warner Bros. zu denken, die entschieden haben ,wen sie mit dem Reboot des Superman-Franchises beauftragen werden: Kein Geringerer als Chris Nolan soll es endlich richten und dem Superhelden zu neuen Höhenflügen auf der Leinwand verhelfen.

Dies berichtet jedenfalls der Blog Deadline Hollywood in einem sehr ausführlichen Artikel, der auch auf die Kinovergangenheit von DC Comics' wichtigster Figur eingeht. Nolan verfolgt aber gleichzeitig auch seine Pläne für einen dritten Batman-Film weiter. Einen ersten Vorschlag für eine Story hat er bereits bei Warner eingereicht. Derzeit arbeiten sein Bruder Jonathan Nolan und Autor David Goyer an dem Drehbuch.

Der neue Superman-Film soll wieder in Kooperation zwischen Legendary Pictures und Warner Bros. entstehen. Die gleiche Kombination hat bereits Batman Begins und Dark Knight realisiert und war auch für die Produktion von Superman Returns verantwortlich.

Ob Nolan auch als Regisseur für Superman tätig werden wird, ist derzeit völlig offen. Dies gilt auch für die Frage, ob Brandon Routh erneut ins Superheldenkostüm steigen wird, oder man es mit einem neuen Darsteller versuchen wird.

Eigentlich hätte Superman Returns von dem Hype über die Neuinterpretation von Batman in Batman Begins profitieren sollen, doch kam der Film bei den Fans nicht so gut an. Auch insgesamt blieb er vom Einspielergebnis her hinter den Erwartungen zurück.

Das Echo der Fans auf diese Nachricht ist überaus positiv. Offensichtlich traut man Chris Nolan durchaus zu, endlich einen richtig guten Superman-Film vorzulegen.

Wir werden sehen...


Link: Bericht bei Deadline Hollywood

Tom Cruise macht Mission: Impossible 4

Tom Cruise und Paramount Pictures haben sich nun doch darauf geeinigt, gemeinsam den Film Mission: Impossible IV zu realisieren. Cruise wird den Film zusammen mit J.J. Abrams produzieren, der dieses Mal jedoch nicht die Regie übernehmen wird.

Wer stattdessen auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird, ist noch unklar. Ursprünglich wollte Tom Cruise M:I IV nur machen, wenn J. J. Abrams wieder Regie führt.

Was das Skript angeht, so wird es von Josh Applebaum und Andre Nemec geschrieben. Obwohl das Drehbuch noch nicht fertig ist und auch noch einige Schauspieler zu casten sind, will man in fünf Monaten mit den Dreharbeiten beginnen, um den Film am 4. Juli 2011 in die amerikanischen Kinos bringen zu können.


Link: Bericht bei Deadline Hollywood

Dienstag, 9. Februar 2010

Rechteverkauf an "Terminator" wird zur Farce

Das Leben treibt manchmal seltsame Blüten und die Versteigerung der Rechte an dem Terminator-Franchise ist ein weiterer Beweis dafür, dass es manchmal anders kommt, als viele es vorauszusehen glaubten.

Wie der Blog Deadline Hollywood berichtet, endete die Sitzung, in der über das Schicksal von Terminator entschieden werden sollte, nicht mit einem Erfolg für die Studios Lionsgate oder Sony Pictures, sondern mit einer Farce. Denn nicht die Hollywood-Studios kamen zum Zug, sondern der Hedge-Fond Pacificor.

Was die Sache so pikant macht: Pacificor ist der gleiche Hedge-Fond, der 2007 dem bisherigen Rechteinhaber Halcyon das Geld zu Erwerb eben dieser Rechte geliehen hatte. Als Halcyon das Geld nicht zurückzahlen konnte, betrieb Pacificor den Konkurs von Halcyon, der einen Verkauf der Rechte erst notwendig machte. Deshalb verklagt das Studio derzeit seinen früheren Geldgeber wegen Betrugs und Vorteilsnahme vor einem US-Gericht auf 30 Mio. Dollar Schadensersatz. Ob die Klage weiter aufrechterhalten bleibt, ist derzeit noch unklar. Am Mittwoch müssen die Verantwortlichen von Halcyon wegen des Konkurs ihres Unternehmens vor Gericht erscheinen.

Lionsgate und Sony hatten in der ersten Runde der Auktion getrennte Gebote abgegeben und sich anschließend verbündet. Dennoch gingen die Rechte an Terminator für den Betrag von 29,5 Mio. Dollar an den Hedge-Fond. Dieser zahlt Halcyon darüber hinaus 5 Mio. Dollar für jeden Terminator-Film, der ab jetzt gedreht wird. Außerdem darf Halcyon die Einnahmen aus den Filmen Terminator 3 und 4 behalten.

Die große Frage ist nun, wie es mit den Rechten weitergehen wird, denn Pacificor ist nun einmal kein Studio. Womöglich steht bald wieder ein Verkauf der Rechte an oder der Hedge-Fond hat bereits einen Käufer in Aussicht. Auf jeden Fall soll der Präsident für internationale Angelegenheiten bei Sony Pictures, Peter Schlessel, nach dem Ende der Veranstaltung in den Räumen von FTI Capital Advisors wutentbrannt das Gebäude verlassen haben. Vielleicht hat er sich in diesem Moment gewünscht, einen Terminator zur Hand zu haben.


Link: Bericht bei Deadline Hollywood

FlashForward: Personalkarussell dreht sich weiter

Wie der Nachrichtendienst Hollywood Reporter meldet, muss sich die Serie FlashForward erneut einen neuen Showrunner suchen, denn David Goyer bestätigte auf Anfrage, dass er diese Position nicht länger bekleiden werde.

Als Grund für diese Entscheidung gab er an, dass seine Filmprojekte wieder mehr in Fahrt gekommen seien und er sich auf diese konzentrieren wolle. Er sei stolz auf das, was er in den letzten Monaten für die Serie erreicht habe.

Goyer hatte erst im Oktober 2009 den Job des Showrunners von Marc Guggenheim übernommen. Dieser war vom Studio geholt worden, weil Goyer über zu wenig Erfahrung als Showrunner einer Fernsehserie verfügte. Nachdem die Serie aus den gröbsten Schwierigkeiten heraus zu sein schien, übergab Guggenheim das Ruder an Goyer.

Derzeit wird an den Episoden 17 und 18 der ersten Staffel gearbeitet. Wer Goyers Job als Showrunner übernehmen wird, ist derzeit unklar. Ein erfahrener Mann sollte es schon sein, denn derzeit kämpft FlashForward mit sinkenden Zuschauerzahlen.


Link: Bericht bei THR

Heroes: Penettiere, Kring und Coleite planen schon für die Zeit nach der Serie

Sehr gute Indikatoren für den Zustand einer Serie sind die sonstigen Aktivitäten von Beteiligten von vor und hinter der Kamera. Angewendet auf die Serie Heroes, muss man wohl annehmen, dass die Superhelden-Saga wohl vor dem definitiven Aus steht.

Vor einigen Tagen bestellte der Sender CW einen Pilotfilm und zwei sogenannte Pilotpräsentationen, etwas ausführlichere Trailer, die im Umfang von etwa 15-20 Minuten einen Eindruck von der Serie vermitteln soll, ohne dass man eine komplette Pilot-Episode dreht.

Eine dieser Pilotpräsentationen wurde für die mögliche neue Serie HMS in Auftrag gegeben, die von einer jungen Frau aus einer kleinen Arbeiterstadt handelt, die nach Harvard geht, um dort Medizin zu studieren. Dabei schließt sie sich einer Gruppe von ebenfalls jungen, attraktiven Studenten an, die alle das gemeinsame Ziel verfolgen, Arzt zu werden.

Was hat dies mit Heroes zu tun? Nun, ausführende Produzentin dieser möglichen neuen Serie ist Hayden Penettiere, welche bei einer etwaigen Absetzung von Heroes die Hauptrolle in HMS selbst übernehmen könnte. Die Rollenbeschreibung scheint jedenfalls wie für sie geschrieben zu sein. Die schlaue Frau baut bekanntlich vor.

Doch nicht nur Hayden Penettiere denkt offenbar schon über die Zeit nach Heroes nach. Auch Serienerfinder Tim Kring und sein Partner Aron Eli Coleite planen ein neues Projekt, das sie schon beim Sender NBC hinterlegt haben, eben dort, wo derzeit Heroes mit schlechten Zahlen läuft. Sein neues Konzept trägt den Titel III und schildert ein Szenario des dritten Weltkriegs, in dem sich die USA einer Invasion gegenübersehen.

Noch ist es zu früh, um Heroes definitiv abzuschreiben, doch die Signale, dass das Schicksal der Serie bald besiegelt ein könnte, verdichten sich leider immer weiter. Die nächsten Upfronts finden im Mai statt. Dann könnte sich schon zeigen, ob es noch eine fünfte Staffel von Heroes geben wird.


Link 1: Bericht bei Serienjunkies.de
Link 2: Bericht bei io9.com

Montag, 8. Februar 2010

Nie wieder "Stargate"-Filme? Michael Shanks spricht Klartext

Nach Ansicht von Schauspieler Michael Shanks könnte es durchaus sein, dass es den angekündigten dritten DVD-Film zur Fernsehserie Stargate SG-1 niemals geben wird.

Die Website Sci Fi Wire führte ein Interview mit dem Schauspieler, in dem dieser ausführte, dass die volle Aufmerksamkeit des Studios und der Produzenten derzeit Stargate Universe liege, was auch durchaus verständlich sei, da die Serie erfolgreich und eine zweite Staffel bereits bestellt sei.

Es sei seit der Veröffentlichung der ersten beiden Filme immerhin schon einige Zeit vergangen und die Dinge hätten sich eben in eine andere Richtung entwickelt. Das Buch über SG-1 sei geschlossen.

Michael Shanks bleibt Stargate dennoch erhalten, denn er und Richard Dean Anderson haben in der ersten Staffel von Stargate Universe Gastauftritte. Auch Amanda Tapping, die inzwischen als Produzentin der Serie Sanctuary efolgreich ist, war im Pilotfilm der neuesten Stargate-Serie zu sehen.

Die Produktion weiterer Stargate-Filme war trotz vorliegender Drehbücher von seiten des Studios gestoppt worden, nachdem MGM in finanzielle Schiflage geriet. Derzeit steht das Studio zum Verkauf.

Die Vorzeichen stehen also nicht sehr gut. Doch man sollte niemals nie sagen.


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Wer wird Captain America? Entscheidung noch im Februar!

Langsam rückt der Zeitpunkt näher, an dem Marvel sich entscheiden muss, wer in den der kommenden Verfilmung von Captain America den Titelhelden spielen wird, wenn man den Termin für den Drehbeginn und das Datum für den Start des Films The First Avenger: Captain America, 22. Juli 2011, sicher halten will.

Regisseur Joe Johnston verriet jetzt in einem Interview, dass die Entscheidung auf jeden Fall vor Anfang März fallen wird. Gesucht wird nach einem amerikanischen Schauspieler, der bereits Erfahrung habe, für die breite Masse allerdings weitgehend unbekannt sein soll. Mit anderen Worten: Joe Johnston sucht den neuen Christopher Reeve. Der Film werde zu einem großen Teil in Großbritannien gedreht, doch kämen Schauspieler von außerhalb der USA nicht in Frage.

Johnston verneinte, dass Captain America als 3D-Film geplant sei. Allerdings werde er auf High-Definition-Video gebannt, so dass man daraus später auch eine 3D-Version machen könne. Für jede Menge Action soll auf jeden Fall gesorgt sein, denn Johston plant einige richtige große Action-Sequenzen.

The First Avenger: Captain America kommt am 22 Juli 2011 in die amerikanischen Kinos.


Link: Bericht bei Sci Fi Wire

Es wird dramatisch: Cover zur "Rick Future 10" online

Es ist gerade einmal wenige Tage her, dass Sven Matthias und hoerspielprojekt die neunte Folge der Hörspielserie Rick Future präsentierten, da gehen die Arbeiten an der nächsten Episode bereits weiter.

In Rick Future 10: Kampf ums Überleben befinden sich Rick, Hubert und Captain Huggins in der Gewalt der Dru'hn und sehen keine Möglichkeit für eine Flucht. Derweil erforschen Evi und Garlyn das rätselhafte Schiff der Fremden und suchen nach einer Möglichkeit, ihren Freunden zu helfen. Und auch an Bord der Eric wollen Cassandra und Solid nicht länger warten und entscheiden sich, in das Geschehen einzugreifen...

Als Vorgeschmack auf die neue Folge wurde jetzt schon das Cover veröffentlicht, welches dramatische Entwicklungen ankündigt, zeigt es einen verwundeten Rick und eine schwer verletzte oder vielleicht sogar tote Evi!

Noch bis zum März müssen wir Fans uns gedulden, bis die zehnte Folge erscheint und hoffentlich all die Fragen beantwortet, welche uns seit dem Cliffhanger am Ende der letzten Episode quälen.


Link: Website der Hörspielserie Rick Future

Quoten: Will Smith beschert ProSieben Topwerte

Gestern setzte ProSieben voll auf Will Smith und präsentierte dem Publikum in der Primetime ein Doppel aus Men in Black II und der Free-TV Premiere I Am Legend.

Men in Black II eröffnete den Abend und kam beim Gesamtpublikum auf 3,91 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von 10,6 Prozent. In der Zielgruppe sah es ebenfalls richtig gut aus, denn dort erreichte man 3,01 Mio. werberelevante Zuschauer und eine Quote von 19,2 Prozent.

Im Abschluss lockte I Am Legend 3,46 Mio. Zuschauer an, was zu einem tollen Marktanteil von 15,5 Prozent führte. In der Zielgruppe wollten 2,73 Mio. Menschen im alter zwischen 14 und 49 Jahren den Endzeit-SF-Film sehen. Der Marktanteil fiel entsprechend beeindruckend aus und lag bei 26,9 Prozent.

Mit diesen Zahlen wird ProSieben sehr zufrieden sein, was der Sender RTL 2 von den Werten des Films K-Pax, der gestern ebenfalls ab 20:15 Uhr gezeigt wurde, nicht behaupten kann. Leider wollten nur 1,22 Mio. Menschen den Film sehen und sorgten damit für eine unterdurchschnittliche Quote von 3,4 Prozent. Auch in der Zielgruppe lag der Film mit 0,85 Mio. Zuschauern und 5,6 Prozent unter Senderschnitt.


Quelle: Zuschauerzahlen im Teletext von ProSieben, RTL und RTL II

Sonntag, 7. Februar 2010

Kinowelt veröffentlicht "Alphaville" auf DVD

Ein weiterer Klassiker des Science-Fiction-Kinos wird in Deutschland endlich auf DVD veröffentlicht: Am 18. Februar erscheint bei Kinowelt der Film Alphaville, welcher in Deutschland unter dem Titel Lemmy Caution gegen Alpha 60 in den Kinos lief. Der Film entstand 1965 unter der Regie von Jean-Luc Godard, von dem auch das Drehbuch stammt.

Lemmy Caution gegen Alpha 60 handelt von dem Geheimagenten Lemmy Caution, alias Ivan Johnson, der nach Alphaville kommt, um den entführten Professor von Braun zu suchen. Dieser hat den Computer Alpha 60 entwickelt, der jede Bewegung und jeden Gedanken steuert. Auf dem Weg durch diese absurde Welt bekommt Lemmy Caution eine Gefährtin: Natascha, die Tochter des Professors.

In den Hauptrollen sind Eddie Constantine als Lemmy Caution und Anna Karina als Natascha von Braun zu sehen.

Der Sender Arte zeigt den Film übrigens morgen ab 20: 15 Uhr. Eine Wiederholung des Films läuft in der Nacht vom 9. auf den 10. Februar 2010 ab 1:10 Uhr.


Link: Alphaville bei Kinowelt

Samstag, 6. Februar 2010

Remake von "Daredevil" in Planung

Die Übernahme von Marvel Comics durch Disney hat offensichtlich einige Studios aufgeschreckt: Sollten diese keine Filme mehr mit den Figuren realisieren, deren Verfilmungsrechte sie seinerzeit Marvel Comics abgekauft hatten, fallen diese an Marvel bzw. Disney zurück. Anders ist es kaum zu erklären, dass von immer neuen Remake-Ideen zu hören ist. Nach den Fantastic Four soll nun auch Daredevil eine zweite Chance erhalten.

Sein Leinwanddebut gab der blinde Superheld im Jahre 2003, als Ben Affleck ins dunkelrote Kostüm stieg, um den Hilflosen zur Seite zu stehen. Der Film war nur mäßig erfolgreich und das Spin-Off Elektra, seinerzeit mit Jennifer Garner in der Hauptrolle, fiel an den Kinokassen durch.

Nun soll vom Studio New Regency mit Peter Chernin als Produzent ein neuer Anlauf genommen werden. Das Skript verfasst derzeit David Scarpa, der bereits mit Remakes Erfahrung gesammelt hat, stammt doch von ihm das Drehbuch zum Remake des Films Der Tag, an dem die Erde stillstand.

Link: Bericht bei Deadline Hollywood